
389 Andachten
Geboren in der Dominikanischen Republik und aufgewachsen in den Vereinigten Staaten, zeichnete sich Dr. Miranda akademisch an der Phillips Academy, der Princeton University und der Harvard University aus. Obwohl sein ursprünglicher Werdegang auf eine glanzvolle akademische Karriere hindeutete, änder…
Psalmen 38:9 • Lukas 8:47
Die Frau mit dem Blutfluss wurde geheilt, als sie Jesus berührte, und ihr Glaube ließ Gottes Kraft sichtbar werden. Obwohl der Abschnitt offenlässt, was Jesus wusste oder beabsichtigt hatte, zeigt er, dass Jesus ihre Berührung von denen der Menge unterschied. Auch wir können uns ihm mit Glauben, Beharrlichkeit und Demut nähern: Gott nimmt die Regungen jedes Herzens wahr, selbst wenn wir uns anonym
Mehr →Maleachi 4:2 • Lukas 8:43-44
Die kranke Frau bahnte sich einen Weg durch die Menge und berührte den Saum von Jesu Gewand. Ihre Beharrlichkeit ermutigt uns, den Herrn trotz Hindernissen und langen Leidens zu suchen. Diese kleine Berührung genügte: Wir müssen nicht erst unser Leben im Griff haben, um uns Gott zu nähern; eine Glaubensgeste kann seiner Barmherzigkeit und Macht den Weg öffnen. Möglicherweise schrieb sie auch dem G
Mehr →Psalmen 25:3 • Matthäus 8:24-25
Zwölf Jahre lang litt die Frau mit dem Blutfluss unter Schwäche und gesellschaftlicher Ausgrenzung. Nachdem sie Hilfe gesucht hatte, ohne Linderung zu finden, näherte sie sich Jesus, obwohl sie damit Gefahr lief, gegen das Gesetz zu verstoßen, das ihr verbot, andere zu berühren. Ihr Glaube ermutigt uns, angesichts lang anhaltenden Leidens nicht aufzugeben: Gott hat einen Plan und kann eingreifen,
Mehr →Psalmen 44:26 • Matthäus 9:20
Als Jesus unterwegs war, um der Bitte des Jairus nachzukommen, berührte eine Frau, die seit zwölf Jahren krank war, seinen Mantel und änderte damit den Verlauf seines Weges. Obwohl es schien, als gehöre sie nicht zu denen, die auf Hilfe hoffen durften, holte ihr Glaube sie aus der Anonymität. Ihre Lage erinnert uns daran, dass wir alle gesündigt haben und Gottes Gnade brauchen: Das Reich Gottes ni
Mehr →Sprüche 2:6 • Jakobus 3:17
Das Wort und die Werte des Reiches Gottes sind das Fundament einer wahrhaft gerechten Gesellschaft. Unsere moralischen Überlegungen reichen nicht aus: Das Herz kann uns täuschen, und was richtig erscheint, kann uns in die Irre führen. Ohne Gottes ewige Weisheit ist eine Kultur dem Relativismus ausgesetzt und kann Gut und Böse verwechseln. Sie kann auch eigennützige Vorlieben, Machtinteressen oder
Mehr →Sprüche 14:28 • Markus 5:24
Die Menschenmenge, die Jesus auf dem Weg zum Haus des Jairus bedrängte, zeigt, wie sehr seine Macht, seine Lehre und sein Mitgefühl die Menschen anzogen. Angesichts einer Religiosität voller Rituale, aber ohne die Kraft Gottes, suchten sie bei ihm Heilung und Leben. Auch heute können Menschen sich Diensten zuwenden, in denen sie Glauben, Gebet, Demut und Hingabe finden, selbst wenn es diesen Diens
Mehr →Hiob 22:29 • Lukas 8:41
Jairus, ein einflussreicher Synagogenvorsteher, und die kranke, ausgegrenzte Frau standen an entgegengesetzten Enden der Gesellschaft. Doch Jesus wandte sich beiden zu. Weder Reichtum noch Armut entscheiden darüber, ob Gott uns annimmt; entscheidend ist die Haltung des Herzens. Jairus fiel vor Jesus nieder und bat ihn für seine Tochter, während die Frau Jesu Macht erkannte und ihn berühren wollte,
Mehr →Jeremia 15:21 • Johannes 17:15
Jabez schließt sein Gebet mit der Bitte, Gott möge ihn vom Bösen befreien und verhindern, dass es ihm Schmerz zufügt. Das Böse will Gottes Kinder zu Fall bringen und ihnen ihre Segnungen rauben; deshalb müssen wir wachsam sein, die Waffenrüstung Gottes anlegen und mit Vollmacht beten, um uns und unsere Lieben zu schützen. Diesen geistlichen Kampf müssen wir jeden Tag führen, als selbstverständlich
Mehr →Psalmen 62:11 • Apostelgeschichte 1:8
Wie Jabez können wir Gott bitten, unser Gebiet zu erweitern, und es wagen, Neues in Angriff zu nehmen, im Vertrauen auf seinen Segen. Seine Hand mit uns bedeutet Kraft und Schutz: Er greift ein, um uns zu verteidigen, uns den Weg zu bahnen und Hindernisse zu beseitigen. Deshalb brauchen wir bei unseren Vorhaben seinen Rückhalt und seine Autorität, nicht nur Wissen oder Theorie. Das christliche Leb
Mehr →Prediger 11:6 • 2. Korinther 9:10
Als Kinder Gottes dürfen wir seinen Segen erwarten und ihn zuversichtlich darum bitten. Jabez bat nicht nur um Segen, sondern auch darum, dass Gott sein Gebiet erweitere – um einen größeren Wirkungskreis, in dem er handeln und dienen konnte. Wir sollten uns nicht mit unseren gegenwärtigen Grenzen abfinden. Wir dürfen davon träumen, in unserem Studium, unserer Arbeit, unserer Gemeinde oder unserer
Mehr →Psalmen 128:1 • Apostelgeschichte 9:31
Jabez wagte es, sich eine andere Zukunft vorzustellen und Gott um Segen, ein größeres Gebiet, seine Gegenwart und Schutz vor dem Bösen zu bitten. Sein Gebet ermutigt uns, unsere Sehnsüchte leidenschaftlich auszudrücken und jede Bitte konkret vorzutragen. Um Segen zu bitten bedeutet, sich ein Leben unter Gottes Wohlgefallen zu wünschen, das durch Jesus Christus möglich wird und die verschiedenen Be
Mehr →Psalmen 119:18 • Philipper 3:13-14
Das Gebet des Jabez ermutigt uns, uns dringend an Gott zu wenden und uns das Leben vorzustellen, um das wir ihn bitten. Gott kann mit seiner Antwort warten, während unsere Bitten von Selbstsucht geläutert werden, sich an seinem Willen ausrichten und wir reifen, um den Segen empfangen zu können, ohne ihn zu verschwenden. Tagträume und die bildliche Vorstellung dessen, was wir uns wünschen, gehören
Mehr →1. Chronik 4:10 • Epheser 1:3
Jabez trug einen Namen, der mit Schmerz verbunden war, doch er fand einen anderen Weg: Er rief den Gott Israels an. Wenn wir beten, wenden wir uns im Glauben an einen mächtigen Gott, der sein Volk kennt und unsere Lage verändern kann. Das „O“ des Jabez bringt die Dringlichkeit seiner Bitte zum Ausdruck. Deshalb sollten wir uns nicht mit lauwarmen oder beiläufigen Gebeten zufriedengeben, sondern mi
Mehr →Psalmen 139:23-24 • 1. Petrus 1:6-7
Schmerz und Traurigkeit können uns lähmen, aber sie können uns auch prägen, wenn wir sie im Licht von Gottes Absicht betrachten. Prüfungen führten Petrus dazu, seine Grenzen zu erkennen, Paulus dazu, sich auf die Gnade zu verlassen, und Mose dazu, in der Wüste vorbereitet zu werden. Ebenso könnte das Leiden des Jabez ein Herz geformt haben, das bereit war, nach etwas anderem zu suchen. Lassen wir
Mehr →1. Chronik 4:9 • Apostelgeschichte 2:24
Der Name Jabez war mit Schmerz verbunden, doch seine Geschichte wurde nicht davon bestimmt. Die Schrift hebt ihn als angesehener als seine Brüder hervor: als einen Menschen von Gewicht und Substanz, der Gott um Segen, mehr Land, seine Gegenwart und Schutz vor dem Bösen anrief. Gott gewährte ihm, worum er bat. Vielleicht trug das Leid dazu bei, seinen Charakter zu formen und ihn auf dieses Gebet vo
Mehr →Sprüche 18:21 • Matthäus 12:37
Unsere Worte haben die Kraft, zu segnen oder zu verletzen. Als Eltern sollten wir Kritik und negative Aussagen über unsere Kinder vermeiden, denn wir üben geistliche Autorität über sie aus. Auch auf das, was wir über uns selbst sagen, müssen wir achten: Äußerungen der Niederlage können unsere Bemühungen beeinträchtigen. Selbst in schwierigen Zeiten können wir Gott loben, sein Wort aussprechen und
Mehr →1. Mose 32:28 • Offenbarung 2:17
Der Name Jabez, der „Schmerz“ bedeutet, entstand aus dem Leiden seiner Mutter und legte eine Last auf sein Leben. Jabez reagierte, indem er sich im Glauben an den Herrn wandte, um sein Schicksal zu ändern. Die Namensänderungen von Abram, Benoni, Jakob und Sarai zeigen die geistliche Bedeutung von Namen: Sie können mit Trauer oder Täuschung verbunden sein, aber auch Segen und eine neue Identität au
Mehr →1. Mose 35:18 • Apostelgeschichte 13:9
Jabez erhielt einen Namen, der mit den Schmerzen seiner Geburt verbunden war, doch er blieb nicht an dieses Schicksal gebunden. Er rief den Gott Israels an und bat um Segen, ein größeres Gebiet, Gottes Gegenwart und Schutz vor dem Bösen; Gott gewährte ihm, worum er bat. Seine Geschichte ermutigt uns, im Glauben zu beten, neue Möglichkeiten vor Gott auszusprechen und seine Antwort zu erwarten: Gebe
Mehr →2. Könige 4:35 • Lukas 7:14
Gott wirkt Wunder auf unterschiedliche Weise. Manchmal genügt ein Wort, und die Antwort kommt sofort; ein anderes Mal geschieht etwas durch Berührung, symbolische Handlungen, einen allmählichen Prozess oder nach langem Warten. Er kann auch durch Ärzte und Medikamente wirken, und manchmal lautet seine Antwort nicht Ja. Als der Sohn der Schunemiterin gestorben war, betete Elisa, legte sich zweimal a
Mehr →2. Könige 4:30 • Hebräer 4:16
Die Schunemiterin ist über den Tod ihres Sohnes verzweifelt. Sie geht direkt zu Elisa und spricht offen mit ihm. Ihre Haltung erinnert uns daran, dass wir uns Gott vertrauensvoll nähern und ihm unseren Schmerz, unsere Angst und unsere Zweifel ausdrücken können, ohne fürchten zu müssen, ihn damit zu beleidigen. Als Elisa Gehasi mit seinem Stab schickt, besteht sie darauf, dass der Prophet persönlic
Mehr →2. Könige 4:24 • 1. Korinther 9:25
Angesichts des Verlusts ihres Sohnes macht sich die Schunemiterin entschlossen auf die Suche nach Elisa. Sie hält unterwegs nicht an und lässt sich auch nicht auf ein längeres Gespräch mit Gehasi ein, weil sie erkennt, wie groß ihre Not ist. Ihr Beispiel ruft uns dazu auf, Ablenkungen beiseitezulegen und unsere Bitten mit Leidenschaft, Beharrlichkeit und einem klaren Anliegen vor den Herrn zu brin
Mehr →2. Könige 4:23 • Matthäus 7:6
Nach dem Tod ihres Sohnes bittet die Schunemiterin ihren Mann um die Mittel, rasch zum Propheten zu gelangen. Sie vertraut darauf, dass der Gott, der ihr das Kind geschenkt hat, es ihr zurückgeben kann. Ihr Mann versteht den Besuch nur als rituelle Handlung, während sie ein dringliches Glaubenswagnis erlebt. Deshalb erzählt sie ihm noch nichts vom Tod des Kindes: Sie muss konzentriert bleiben und
Mehr →Psalmen 127:1 • Römer 1:28
Der dauerhafte Wohlstand einer Nation lässt sich nicht allein durch materielle Reformen sichern; er braucht gesunde geistliche Grundlagen. Die Finanzkrise deckte die Habgier und Täuschung von Unternehmen und Regierenden auf, aber auch die Verantwortung von Bürgern, die mehr ausgaben, als sie verdienten, und Schulden aufnahmen, die sie nicht zurückzahlen konnten. Der Betrug von Bernard Madoff macht
Mehr →2. Chronik 16:9 • 2. Timotheus 2:5
Wenn wir auf Jehova vertrauen und unser Leben und unseren Dienst auf das Wort gründen, streben wir nach bleibender Frucht, nicht nach schnellen Ergebnissen oder Beliebtheit. Wir müssen Methoden widerstehen, die dem Evangelium widersprechen, auch wenn sie wirksam erscheinen und Gehorsam von uns verlangt zu warten. Die Beispiele von Abraham, Saul und Asa warnen uns: Wer Gott vorgreift oder zu unrech
Mehr →2. Könige 4:20 • Johannes 11:3
Gott schenkte der Frau durch das prophetische Wort Elisas einen Sohn, doch Jahre später wurde der Junge krank und starb. Dieser Segen bewahrte ihn nicht vor den Risiken des gewöhnlichen Lebens: Gottes Wunder sind auf bestimmte Situationen bezogen, und Leid kann selbst diejenigen treffen, die er gesegnet hat. Manchmal eröffnen solche Prüfungen eine tiefere Beziehung zu Gott und offenbaren weitere S
Mehr →2. Könige 4:14 • 1. Timotheus 1:14
Die Schunemiterin nahm Elisa auf und sorgte für ihn, ohne eine Belohnung zu erwarten. Als er ihr einen Gefallen anbot, der ihr gesellschaftlich hätte nützen können, antwortete sie, dass es ihr unter ihrem Volk gut gehe: Sie brauchte weder Ansehen noch einflussreiche Beziehungen. Diese Genügsamkeit spiegelt die Reife eines Menschen wider, der sich nicht von der Meinung anderer beherrschen lässt. Do
Mehr →2. Könige 4:13 • 2. Timotheus 1:16
Die Schunemiterin richtete mit großer Sorgfalt ein Zimmer für Elisa her und unterstützte seinen Dienst, ohne eine Gegenleistung zu erwarten. Aus Dankbarkeit bot der Prophet ihr an, beim König oder beim Heerführer für sie einzutreten. Sie erwiderte jedoch, dass sie zufrieden unter ihrem Volk lebte. Gott bleibt denen nichts schuldig, die ihr Leben, ihre Mittel und ihre Talente großzügig in sein Reic
Mehr →2. Könige 4:9-10 • Matthäus 25:13
Die Schunemiterin bereitete Elisa ein Zimmer und hielt es bereit, bis er eines Tages beschloss, dort zu bleiben. Ebenso kann es dauern, bis Gottes Berufung Gestalt annimmt, auch wenn wir ihm unser Leben anvertraut und uns auf seinen Dienst vorbereitet haben. Wir sollten nicht mutlos werden und unser geistliches Leben nicht vernachlässigen: Halten wir unsere Seele rein und die Lampe seines Wortes a
Mehr →1. Mose 41:53-54 • Epheser 6:13
Friedenszeiten bieten Gelegenheit, unsere geistlichen Grundlagen zu stärken, bevor Prüfungen kommen. Jeden Tag bereiten wir uns durch Gebet, das Wort Gottes, Gemeinschaft mit anderen Gläubigen, Weisheit, charakterliches Wachstum und die ganze Waffenrüstung Gottes vor. Unser Erbe ist es, im Frieden und in der Gnade des Herrn zu leben und zugleich vor den Angriffen des Feindes wachsam zu bleiben. Wa
Mehr →2. Könige 4:9-10 • Titus 1:8
Die Schunemiterin erkannte, dass Elisa ein heiliger Mann Gottes war, und wollte ihre Nähe zum Herrn vertiefen. Sie lud den Propheten nicht nur zum Essen ein, sondern bereitete ihm einen Ort, an dem er wohnen konnte. Sie sprach mit ihrem Mann und ergriff die Initiative mit einem konkreten Plan, der auf Elisas Bedürfnisse einging. Ihr Beispiel zeigt, dass geistliche Initiative und Respekt innerhalb
Mehr →Psalmen 139:23 • 2. Korinther 2:9
Wir müssen die verborgenen Kräfte und Verformungen unseres Charakters klar erkennen und den Heiligen Geist bitten, uns zu helfen, sie zu unterscheiden. Manche werden nicht völlig verschwinden: Wir werden sie jeden Tag dem Wort Gottes unterordnen müssen, mit Demut, Besonnenheit und Selbstbeherrschung. Das bedeutet nicht, dass Gott uns nicht durch seine Gnade verwandeln kann. Andere Schwächen werden
Mehr →Psalmen 16:6 • Römer 8:28
Geistige Mittelmäßigkeit, Selbstzufriedenheit und mangelnde Vision bedrohen unser Potenzial mehr als das Scheitern. Kommt noch Unkenntnis der geistlichen Gesetze des Erfolgs hinzu, werden unsere Träume geschwächt. Der Sieg ist über unserem Leben bereits ausgerufen worden: Als Kinder Gottes ist Größe unser Erbe, und wir sind zu einem erfüllten, sinnvollen Leben berufen, das einen positiven Einfluss
Mehr →Psalmen 40:17 • Epheser 2:8
Gott hat Freude daran, durch unvollkommene Menschen zu wirken. Elia hatte Leidenschaften wie wir, und dennoch war sein Gebet kraftvoll. Die Fehler der Könige zeigen, dass unsere Schwächen schwerwiegende Folgen haben können; wir dürfen sie nicht als Entschuldigung für geistliche Mittelmäßigkeit benutzen. Wir sind aufgerufen, dem Herrn von Tag zu Tag mehr zu gefallen und in der Heiligung zu wachsen.
Mehr →2. Chronik 17:6 • Jakobus 1:23-24
Joschafat wurde stark auf den Wegen des Herrn und riss die Stätten nieder, die falschen Göttern geweiht waren, obwohl ihn diese Entscheidung Beliebtheit kosten konnte. Sein Beispiel ruft uns dazu auf, unsere geistlichen Überzeugungen nicht von unserem öffentlichen oder privaten Leben zu trennen. Der Glaube soll unsere Entscheidungen bei der Arbeit, in unseren Beziehungen und bei jeder Verantwortun
Mehr →Jeremia 29:11 • 3. Johannes 1:2
Gott ist materiellem Wohlstand nicht abgeneigt; oft geht er mit seinem Segen für diejenigen einher, die ihm gefallen. Doch sein Segen ist umfassender: Er erstreckt sich auf das materielle, geistliche, soziale, emotionale und zwischenmenschliche Leben. Psalm 128 preist den glücklich, der Jehova fürchtet und auf seinen Wegen geht, und beschreibt den Ertrag seiner Arbeit und den Segen seiner Familie.
Mehr →Amos 3:3 • Matthäus 5:13
Wir sind in der Welt, ohne ihr anzugehören: Wir sollen uns absondern, um Gott zu dienen, und zugleich auf andere zugehen, um unseren Glauben weiterzugeben. Diese Berufung kann dazu führen, dass wir mit Menschen und Institutionen zusammenarbeiten, die unsere Werte nicht teilen. Der Umgang mit Menschen, die eine neutrale oder skeptische Haltung einnehmen, ist nicht dasselbe wie eine enge Verbindung
Mehr →1. Samuel 16:13 • 1. Korinther 12:1
Als reife Gläubige müssen wir die Gaben des Geistes kennen und lernen, sie auszuüben, denn durch sie lässt Gott seine Kraft wirksam werden, um den Nöten seines Volkes zu begegnen. Prophetie informiert, unterweist, ermutigt und korrigiert. Die Gaben waren nicht auf eine Epoche beschränkt: Sie zeigen sich weiterhin überall dort, wo Glaube ist, und werden nötig bleiben, bis Christus kommt. Wenn wir n
Mehr →Psalmen 131:1 • Römer 12:16
Gott zerbricht und schult uns, damit es zu unserer gewohnten Reaktion wird, uns seinem Willen zu ergeben, selbst wenn die Versuchung uns in eine andere Richtung zieht. Diese „vorbeugende Unterordnung“ entspringt der Demut: Wie der Psalmist erkennen wir unsere Grenzen an, bringen unsere Angst zum Schweigen und vertrauen auf Gottes Schutz. Dianas Geschichte zeigt, dass Begeisterung und Dienst den Ge
Mehr →Habakuk 2:4 • Hebräer 11:19
Der Glaube darf nicht untätig bleiben oder nur eine allgemeine, schwache Überzeugung sein. Gott antwortet auf einen lebendigen, starken und erwartungsvollen Glauben, der es wagt zu handeln und dabei auf seinen Beistand vertraut. Deshalb sollen wir unseren Glauben bei jeder Gelegenheit neu entfachen und einüben. Pastorale Lehre und beständige Praxis helfen, Menschen und Gemeinden zu prägen, die Got
Mehr →2. Chronik 16:9 • Offenbarung 3:15
Unentschlossenheit und Zwiespältigkeit entfernen uns von dem geistlichen Leben, das Gott gefällt. Wir können wie die Gemeinde in Laodizea über Mittel und Einfluss verfügen und dennoch geistlich arm sein – wegen unserer Lauheit, Weltlichkeit und mangelnden Hingabe an Gott. Gott ruft uns dazu auf, unser früheres Verhalten hinter uns zu lassen und ganz für ihn zu leben, mit dem Blick auf die Ewigkeit
Mehr →Klagelieder 2:14 • 1. Korinther 14:12
Wir müssen die geistlichen Gaben lehren und praktizieren, statt sie zu leugnen oder in Fanatismus zu verfallen. Gott hat sie gegeben, damit sein Volk lebendig bleibt und die Aufgaben erfüllen kann, die er ihm anvertraut hat. Ihr Gebrauch erfordert reife Leiter, gesunde Lehre und Unterscheidungsvermögen: Nicht jede Prophetie ist wahr, und Missbräuche müssen korrigiert werden. Die Gaben sollen im Ei
Mehr →Psalmen 32:8 • Epheser 4:14
Gott möchte, dass wir mit klarem Blick leben: unsere Grenzen, Kämpfe und konkreten Probleme erkennen, ohne sie zu leugnen oder uns auf sie zu fixieren. Der Glaube entbindet uns nicht davon, unseren Teil zu tun. Bevor wir Gottes Eingreifen erwarten, müssen wir prüfen, was uns in eine Krise geführt hat, unsere Schwächen und unsere Verantwortung anerkennen und die verfügbaren Mittel nutzen. So wie di
Mehr →Psalmen 32:6 • 1. Thessalonicher 5:17
Das Gebet sollte, wie der Glaube, nicht für Zeiten der Bedrängnis aufgespart werden. Es soll alles begleiten, was wir tun, unseren Bemühungen vorausgehen und unsere Vorhaben und täglichen Tätigkeiten tragen. Statt nur zu beten, um einer Krise abzuhelfen, wollen wir unsere besten Kräfte in ein beständiges, vorbeugendes Gebet investieren, das die Fundamente unseres Lebens stärkt. Wenn alles gut ist
Mehr →Psalmen 119:105 • 2. Petrus 1:19
Gott wirkt auf Weisen, die wir nicht immer sofort erkennen können. Seine Antworten können auf sich warten lassen, anders ausfallen als erwartet oder mitten in Schmerz und Umständen kommen, die seinen Verheißungen zu widersprechen scheinen. Deshalb können vereinfachende Vorstellungen vom Glauben uns in Prüfungen ratlos zurücklassen. Selbst wenn es scheint, als höre Gott nicht zu, können wir auf sei
Mehr →Josua 15:18-19 • Markus 10:51
Wirksames Gebet beginnt damit, dass wir Gott unsere Not konkret und ausführlich vorbringen. Gott handelt zielgerichtet und genau, wie die zeitliche Abfolge der Schöpfung und die Anweisungen zum Bau der Stiftshütte zeigen; deshalb erwartet er, dass wir klar beten. Obwohl Jesus wusste, was Bartimäus brauchte, wollte er es von ihm selbst hören. Sein beharrliches Rufen mündete in eine kurze, konkrete
Mehr →Jesaja 45:22 • Johannes 10:10
Satan versucht zu verhindern, dass Menschen das Ebenbild Gottes vollständig widerspiegeln und ihre Gaben entfalten, um anderen zum Segen zu werden. Dieser Macht, die Leben zerstört und Träume zunichtemacht, setzt Jesus Leben in Fülle entgegen und begründet ein Reich des Lichts und der Wahrheit, das die Absichten der Schöpfung wiederherstellt. Seine Macht will sowohl die Verhältnisse von Armut, Kri
Mehr →Habakuk 2:2 • 2. Korinther 3:12
Aus Angst, vor anderen zu scheitern, behalten wir unsere Bitten manchmal für uns; diese defensive Haltung schwächt unser Gebet. Wenn wir bekannt machen, wofür wir beten, bringen wir Glauben zum Ausdruck, gehen eine geistliche Verpflichtung ein und bekräftigen unser Vertrauen auf Gottes Treue. Wir können unsere Ziele und Visionen mit Menschen teilen, die glauben und sich an das erinnern, was wir er
Mehr →Josua 14:10 • 2. Timotheus 4:5
Das Bild des kraftvollen alten Soldaten erinnert an die Frucht eines gut gelebten Lebens. Auch unser christliches Leben ist ein Wettlauf: Wie wir ihn beenden, ist wichtiger als die Art, wie wir ihn beginnen, und ein ehrenvoller Abschluss ist nicht garantiert. Paulus lief mit Disziplin, darauf bedacht, die Krone nicht zu verlieren, und konnte sagen, dass er den Glauben bewahrt hatte. Um durchzuhalt
Mehr →Psalmen 127:1 • Jakobus 4:15
Eine Gelegenheit mag zu verlockend erscheinen, um sie auszuschlagen, und dennoch Gottes Willen widersprechen. Wer trotzdem weitermacht, obwohl er das erkennt, erlebt Verlust und Enttäuschung, auch wenn die Folgen nicht immer sofort oder deutlich sichtbar sind. Bevor wir wichtige Entscheidungen treffen, sollten wir Gott fragen und prüfen, ob unsere Pläne mit den Grundsätzen seines Wortes und seinem
Mehr →Psalmen 40:1 • Philipper 4:6
Den Kämpfen des Lebens begegnen wir mit entschlossenem, beharrlichem Gebet: Der Glaube muss sich in beständigem Bitten ausdrücken. Statt uns von Angst und Not beherrschen zu lassen, bringen wir unsere Bedürfnisse vor Gott. Manchmal kommt die Antwort nicht sofort; Schweigen und Warten können uns helfen, unsere Bitten zu läutern, unsere Beweggründe zu verstehen und uns darauf vorzubereiten, die Antw
Mehr →Psalmen 27:13 • Apostelgeschichte 11:1
Die Geschichte von Blondin und der Schubkarre zeigt, wie weit die Behauptung, wir glaubten, und ein entsprechendes Handeln auseinanderliegen können. Unsere frommen Bekenntnisse können bei einem gedanklichen, allgemeinen Glauben stehen bleiben, dem die Tiefe des wahren Glaubens fehlt. In seiner Antwort an die Jünger zeigte Jesus, dass sie nicht einmal den geringen Glauben hatten, den sie bei sich v
Mehr →2. Könige 4:8 • Apostelgeschichte 16:15
Die Schunemiterin war eine angesehene Frau in ihrer Gemeinschaft, doch ihre Stellung hielt sie nicht davon ab, nach den Dingen Gottes zu suchen. Sie erkannte in Elisa einen heiligen Mann und lud ihn immer wieder nachdrücklich zum Essen in ihr Haus ein. Ihre Gastfreundschaft zeugt von geistlichem Unterscheidungsvermögen und dem Wunsch, Gott näherzukommen. Auch wir wachsen durch die Beziehungen, die
Mehr →2. Könige 4:6 • Matthäus 17:20
Gott vermehrte das Öl der Witwe, solange es leere Gefäße gab; als keine mehr übrig waren, hörte das Öl auf zu fließen. Seine Versorgung geschah durch die Mittel und die Mitwirkung dieser Frau: Sie befolgte die Anweisungen, die sie erhalten hatte, und musste das Öl anschließend verkaufen. Mit dem Erlös bezahlte sie ihre Gläubiger, und es blieb genug übrig, damit sie und ihre Kinder davon leben konn
Mehr →2. Könige 4:3-4 • Markus 8:5-7
Die Träume, die Gott uns ins Herz legt, erfordern Unterscheidungsvermögen: Wir brauchen Menschen an unserer Seite, die beten und unseren Glauben stärken, statt unsere Kraft darauf zu verwenden, diejenigen zu überzeugen, die nicht an die Vision glauben. Seine Wunder geschehen oft durch lange, schrittweise Prozesse, manchmal auch durch menschliche Mittel. Wie die Frau, die Gefäße sammelte und eines
Mehr →2. Könige 4:3 • Johannes 2:7
Gott nimmt uns ernst und möchte, dass wir bei seinen Wundern mit ihm zusammenwirken. Auf Elisas Frage hin bietet die Witwe das Einzige an, was sie hat: ein Gefäß mit Öl. Auch wenn unsere Mittel unzureichend erscheinen, wirkt Gott durch den Glauben und gebraucht unvollkommene Menschen, damit ihm die Ehre gebührt. Unsere Aufgabe ist es nicht, passiv zu bleiben, sondern uns anzustrengen und gewissenh
Mehr →2. Könige 4:2 • Lukas 5:3
Wenn wir in Not sind, sollten wir sie dem Herrn klar vorbringen und ihn um das bitten, was wir brauchen. Obwohl er es bereits weiß, möchte er unsere Bitte und einen Ausdruck unseres Glaubens hören. Deshalb sollten wir uns nicht schon beim ersten Schweigen entmutigen lassen, sondern beten und beharrlich bleiben. Auch Elisas Frage an die Witwe zeigt, dass Gott uns einlädt, am Wunder mitzuwirken. Ind
Mehr →Micha 5:5 • Johannes 16:33
Wie die Witwe, die zu Elisa kam, müssen wir in Zeiten der Not zu Gott rufen. Eifrig für sein Reich zu leben ist kein Evangelium der Werke, sondern eine Weise, ihm zu dienen und für die Zukunft zu säen. Auch Menschen, die Gott lieben und heilig leben, erleben Verluste, Krankheiten und andere Prüfungen; diese sind nicht zwangsläufig ein Zeichen mangelnden Glaubens oder eine Strafe. Die Antwort kann
Mehr →Sprüche 14:35 • Matthäus 25:21
Die Witwe wandte sich in dringender Not an Elisa und erinnerte daran, dass ihr Mann gottesfürchtig gewesen war. Ebenso können wir uns Gott vertrauensvoll nähern, wenn wir danach streben, dem Herrn zu dienen, seinen Willen zu tun und mit der Hilfe des Heiligen Geistes heilig zu werden. Unsere guten Werke rechtfertigen uns nicht und garantieren auch nicht, dass Gott uns gewährt, worum wir bitten; un
Mehr →1. Samuel 1:16 • Offenbarung 3:16
Die Witwe wandte sich in ihrer Not an Elisa, und Gott vermehrte das wenige Öl, das sie hatte, damit sie ihre Schulden bezahlen und für ihre Kinder sorgen konnte. Ihr Flehen lehrt uns, Prüfungen im Glauben zu begegnen und unsere Sache vor Gott zu bringen. Auch Hiskia und Hanna flehten beharrlich; Hanna bekam einen Sohn, Samuel, den sie dem Dienst des Herrn weihte, und später bekam sie weitere Kinde
Mehr →2. Könige 4:1 • Lukas 18:7
Die Witwe wandte sich an Elisa, als nach dem Tod ihres Mannes ein Gläubiger drohte, ihre beiden Söhne mitzunehmen. Ihr Hilferuf erinnert uns daran, dass wir uns in Schwierigkeiten zuerst an Gott wenden sollten, statt uns von Angst beherrschen zu lassen oder allein auf unsere eigenen Mittel zu vertrauen. Lasst uns unsere Nöte klar, entschlossen und leidenschaftlich vorbringen und ihn bitten einzugr
Mehr →Jesaja 53:3 • 2. Korinther 8:9
Lasst uns mit einem klaren Anliegen und in der Erwartung zum Herrn beten, dass er antworten wird, und nicht nur, um unseren Gefühlen Luft zu machen. Nach dem Gebet können wir aufmerksam danach Ausschau halten, wie seine Antwort kommen wird, und zuversichtlich warten, auch wenn sie erst später sichtbar wird. Es gibt eine Zeit, zu Gott zu rufen, und eine andere, zu bekräftigen, dass er uns gehört ha
Mehr →1. Samuel 17:45 • 1. Korinther 16:13
Wie David vor Goliath müssen wir die Waffen des Feindes klar erkennen und wissen, dass unsere wahre Stärke im Namen Gottes liegt. Der Glaube entbindet uns nicht davon, Risiken zu prüfen und sorgfältig zu planen. Bei der Vorbereitung des Baus eines neuen Gotteshauses inmitten einer Wirtschaftskrise musste ich Rat einholen, mich um die Finanzen kümmern und die Anliegen der Gemeinde berücksichtigen.
Mehr →Jeremia 29:12-13 • Markus 10:48
Unsere Gebete sollten aus einem intensiven, entschlossenen und zielgerichteten Glauben erwachsen. Manchmal lässt Gott Bedrängnis, Verzögerungen und Schweigen zu, um unsere Bitten zu läutern und uns dazu zu führen, ihn von ganzem Herzen zu suchen. Bartimäus zeigt, wie Leidenschaft zu beharrlichem Handeln wird: Trotz der Kritik rief er zu Jesus, und als er gerufen wurde, sagte er klar, was er brauch
Mehr →Micha 6:8 • 1. Johannes 1:9
Unsere falschen Entscheidungen können uns in ernste Schwierigkeiten bringen, doch Gott erweist Barmherzigkeit, wenn wir umkehren und zu ihm rufen. Er sieht auf die Haltung unseres Herzens, nicht auf eine Vollkommenheit, die keiner von uns erreicht. Das bedeutet nicht, dass er uns vor allen Folgen bewahrt: Selbst schmerzliche Erfahrungen können uns stärken, wenn wir sein Angesicht suchen. Joschafat
Mehr →Sprüche 16:22 • 1. Korinther 11:31
Unsicherheit kann uns dazu verleiten, die Anerkennung anderer zu suchen und unkluge Entscheidungen zu treffen. Joschafat nahm die Einladungen gottloser Könige, in den Krieg zu ziehen, impulsiv an; bei beiden Feldzügen kam es zu ernsten Schwierigkeiten, und er verlor beinahe sein Leben. Gott bewahrte ihn aus Barmherzigkeit, weil er ein aufrichtiges und gottesfürchtiges Herz hatte. Doch diese Barmhe
Mehr →Klagelieder 3:22 • 1. Korinther 14:1
Im Gottesdienst spiegelt weder eine starre Ordnung, die die geistliche Freiheit einschränkt, noch grenzenlose Spontaneität ein gesundes Gleichgewicht wider. Wir sollen unsere Gaben mit Liebe, Rücksicht und einer dienenden Haltung einsetzen und dabei auch neue Gläubige und Menschen, die nicht glauben, im Blick behalten. Bevor wir einem Impuls Ausdruck verleihen, selbst einem geistlichen, sollten wi
Mehr →Habakuk 3:17-18 • 2. Timotheus 3:12
Das christliche Leben umfasst Leiden, Verluste und Prüfungen, auf die wir uns vorbereiten müssen, auch wenn wir auf Gottes Macht vertrauen. Wenn eine Schwierigkeit bestehen bleibt, nachdem wir gebetet und alles getan haben, was wir können, sollten wir nicht daraus schließen, dass Gott aufgehört hat, treu zu sein. Manchmal leiden wir gerade deshalb, weil wir ihm gehorchen, wie Stephanus, während an
Mehr →Jeremia 23:6 • Römer 3:21
Vor Christus konnten Rituale und Werke uns nicht von unserer Schuld befreien, weil niemand das Gesetz vollkommen hielt. Ohne Christus können wir auch nicht genügend gute Werke tun, um uns die Erlösung zu verdienen. Mit Christus empfangen wir sie allein aus Gnade und werden zu Söhnen und Töchtern Gottes. Deshalb sind gute Werke keine Voraussetzung mehr für unsere Erlösung: Sie erwachsen aus unserer
Mehr →Daniel 5:19 • Matthäus 20:27
Wir dürfen nicht nach geistlicher Autorität streben, ohne uns zuerst von Gott formen zu lassen – auch wenn dazu Demütigung und Leid gehören können. Mose wurde in der Wüste vorbereitet; Paulus musste seinen Stolz hinter sich lassen und eine Zeit lang im Verborgenen leben; Petrus wurde gedemütigt, bevor er gebraucht wurde. Der Ehrgeiz der Jünger zeigte, dass sie den Weg des Kreuzes noch nicht versta
Mehr →Jesaja 42:1 • Philipper 2:7
Größe im Reich Gottes erlangt man nicht, indem man auf unrechtmäßige Weise nach Ämtern oder Macht strebt, sondern durch Formung, Zerbruch und Erniedrigung. Christus zeigte diesen Weg: Obwohl er seinem Wesen nach Gott blieb, entäußerte er sich selbst, nahm die Gestalt eines Dieners an, lebte demütig und starb für uns am Kreuz. Seine Kreuzigung war die Taufe des Leidens, von der er sprach, als er au
Mehr →Jesaja 40:3 • Matthäus 20:27
Auch wenn wir im Dienst für den Herrn Erfolg oder Anerkennung erfahren, bleiben wir Diener der anderen und müssen uns unsere Demut bewahren. Die Bitte der Mutter der Söhne des Zebedäus offenbart ein Streben nach Macht und Vorteilen für die Ihren, ohne Rücksicht auf andere. Jesus zeigt, dass Autorität im Reich Gottes ihren Preis hat: Prüfungen, Zerbruch und eine Vorbereitung, die uns lehrt, wer wir
Mehr →Psalmen 110:3 • Philemon 1:14
Unser christliches Leben vereint zwei Wahrheiten: Wir sind Diener, die Gottes Willen unterstehen, und zugleich geliebte Kinder, die sich ihm vertrauensvoll nähern dürfen. Paulus hätte Philemon anweisen können, Onesimus aufzunehmen, doch er zog es vor, ihn aus Liebe darum zu bitten und nicht ohne seine Zustimmung zu handeln. Er bat ihn, den ehemaligen Sklaven als Bruder aufzunehmen, und bot an, jed
Mehr →Amos 3:7 • Johannes 15:15
Obwohl Gott souverän ist und wir uns, rechtlich gesehen, als Diener betrachten könnten, die nichts verdienen, behandelt er uns in Christus aus Gnade als Kinder und Freunde. Wir sind keine Fremden in seinem Reich: Wir haben Barmherzigkeit, ein reiches Erbe und vertrauensvollen Zugang zum Vater empfangen. Die Hingabe seines Sohnes ist das Maß seiner Liebe und ermutigt uns, ihn auch um das zu bitten,
Mehr →Jesaja 41:8-10 • Johannes 15:15
Wir sind Diener des Herrn und stehen ihm zur Verfügung, aber Gott behandelt uns nicht wie Sklaven. In Christus sind wir auch adoptierte Kinder und Freunde: Er lässt uns wissen, was er vom Vater gehört hat. Wir müssen an dieser doppelten Identität festhalten, uns seinem Willen hingeben und dabei seine väterliche Liebe nicht vergessen. Deshalb können wir uns dem Thron der Gnade vertrauensvoll nähern
Mehr →Sprüche 16:3 • Jakobus 4:13-14
Jesus Christus als Herrn anzuerkennen bedeutet, seine Autorität über unser ganzes Leben anzunehmen und seinen Willen vor unserem eigenen zu suchen. Jakobus warnt davor, Reisen, Geschäfte oder Gewinne so zu planen, als hätten wir den morgigen Tag unter Kontrolle. Darin zeigt sich eine Unabhängigkeit von Gott, auch wenn es nicht wie offene Auflehnung aussieht. Unser Leben ist kurz und ungewiss; desh
Mehr →Jeremia 18:6 • Römer 9:20
Jesus verzichtete auf seine bevorrechtigte Stellung und gehorchte dem Vater bis zum Tod am Kreuz. Wegen dieser Erniedrigung erhöhte Gott ihn über alle Maßen. Dieselbe Haltung der Hingabe soll unser Leben bestimmen: Bevor wir erhöht werden, müssen wir uns demütigen und anerkennen, dass wir Gott alles verdanken. Wie Ton in den Händen des Töpfers stehen wir ihm zur Verfügung; wir haben kein Recht, vo
Mehr →Jesaja 49:3 • Philipper 2:5-7
Wir sind Diener Gottes: Unser Leben soll seinem Willen zur Verfügung stehen und nicht von uns selbst bestimmt werden. Paulus lebte so: Er betrachtete sich als Sklaven Jesu Christi und wünschte, dass Christus wachse, während er selbst abnehme. Auch Jesus entäußerte sich, obwohl er Gott gleich war, und nahm die Gestalt eines Dieners an; er gehorchte dem Vater bis zum Tod am Kreuz. Dieselbe Haltung s
Mehr →Psalmen 131:2 • Matthäus 18:3
Der Herr möchte, dass wir aufrichtige Demut entwickeln: seine Größe und seine Herrschaft über unser Leben erkennen, ebenso wie unsere Schwachheit und unsere Abhängigkeit von ihm. Wie das entwöhnte Kind im Psalm können wir unsere Seele zur Ruhe bringen und uns dem Willen des Vaters hingeben, statt unser Leben selbst bestimmen zu wollen. Gott sieht das Herz; Selbstgenügsamkeit und Auflehnung betrübe
Mehr →Hiob 35:7 • Lukas 17:9
Unsere tägliche Beziehung zu Gott muss aus Demut und Gehorsam erwachsen. Das Gleichnis vom Knecht erinnert uns daran, dass wir keinen Anspruch auf Anerkennung haben, wenn wir tun, was uns aufgetragen wurde: Wir leben, um dem Vater zu dienen. Das Wort „Knecht“ drückt eine so vollständige Hingabe aus, dass wir sie mit der eines Sklaven vergleichen können, der dem Willen seines Herrn untersteht. Dies
Mehr →Hiob 32:8 • 1. Korinther 14:32
Die Gaben des Geistes sollen der Erbauung der Gemeinde und der Ausbreitung des Reiches Gottes dienen, statt zum Selbstzweck zu werden. Wenn wir sie ausüben, sollten wir auf die Anwesenden Rücksicht nehmen, besonders auf Gäste und Menschen, die im Glauben noch nicht so gefestigt sind. Wir können den passenden Zeitpunkt abwarten und uns an die Ordnung halten, die von den Verantwortlichen des Gottesd
Mehr →4. Mose 11:29 • 1. Korinther 14:3
Wir sollen der Liebe nachstreben und uns um die geistlichen Gaben bemühen, wobei wir denen Vorrang geben, die die Gemeinde aufbauen. Prophetie beschränkt sich nicht darauf, die Zukunft vorherzusagen: Sie kann auch ermahnen, zur Rede stellen oder eine vom Heiligen Geist geleitete Lehre vermitteln. Ihre verständliche Botschaft stärkt, ermutigt und tröstet andere. Das Reden in Zungen kann denjenigen
Mehr →4. Mose 11:17 • 1. Korinther 12:31
Die Gaben des Heiligen Geistes sind vielfältig, doch sie stammen aus derselben Quelle und dienen dem einen Leib Christi. Jedes Mitglied der Kirche trägt etwas Notwendiges bei und verdient die gleiche Würde; deshalb sollten wir die Gaben anderer schätzen, ohne uns für überlegen zu halten. Wir sollten nach den Gaben streben, die den Zielen des Reiches Gottes am besten dienen, doch der noch vortreffl
Mehr →2. Samuel 9:1 • Philemon 1:8-9
Wir müssen zwei Wahrheiten zusammenhalten: Wir sind Diener, die Gott alles schulden und bereit sein müssen, uns ganz hinzugeben. Doch in seiner Barmherzigkeit behandelt er uns als Kinder und Freunde. Deshalb können wir uns seinem Thron vertrauensvoll nähern, kühn beten und Gutes erwarten, ohne uns etwas auf unsere Stellung einzubilden. Paulus hätte Philemon befehlen können, Onesimus aufzunehmen. S
Mehr →2. Mose 19:5 • 1. Petrus 2:9
Das Gleichnis von den unnützen Knechten erinnert uns daran, dass wir von Gott nichts fordern können und uns seinem Willen ganz hingeben sollen. Doch Gott behandelt uns nicht wie ein rücksichtsloser Herr: Er kennt unser Bedürfnis nach Ruhe, nennt uns Freunde und nimmt uns als seine Kinder auf. Allein aus Gnade hat Christus uns den Weg geöffnet, damit wir uns Gottes Thron voller Zuversicht nähern un
Mehr →Hohelied 7:10 • Galater 2:20
Unser Leben gehört ganz Gott: Wir leben, um ihm zu dienen und sein Reich zu fördern, nicht um selbst über uns zu verfügen. Wie Paulus, der dazu berufen war, Diener – Sklave – Christi zu sein, übergeben wir unseren Willen, unsere Träume und unsere Fähigkeiten dem, der sich für uns hingegeben hat. Sein Opfer lässt keinen Raum für Stolz auf das, was wir ihm anbieten könnten. Jakobus erinnert uns dara
Mehr →Hesekiel 33:31 • Johannes 6:26
Wir dürfen Gott nicht nur wegen der Wohltaten suchen, die er uns geben kann. Wer ausschließlich Wohlstand und Wohlergehen predigt, fördert einen Glauben, der sich angesichts von Prüfungen zurückzieht oder den Ruf zu Heiligkeit, Dienst und Großzügigkeit ablehnt. Gott kann Leiden gebrauchen, um uns zu stärken und den Charakter Christi in uns zu formen. Als Sünder verdienen wir die Erlösung nicht; wi
Mehr →Jesaja 64:6 • Lukas 17:7
Das Gleichnis vom Knecht, der nach Erfüllung seiner Aufgaben weiterarbeitet, erinnert uns daran, wie klein wir vor Gott sind. Es ist eine überspitzte Veranschaulichung, keine Rechtfertigung für Sklaverei oder Misshandlung. Gott braucht unseren Dienst nicht und schuldet uns keinen Lohn: Er hat uns bereits mehr gegeben, als wir verdienen, indem er seinen Sohn hingab, um uns zu retten. Dennoch behand
Mehr →Hiob 22:2 • Lukas 17:10
Das Gleichnis von den unnützen Knechten ruft uns dazu auf, Gottes uneingeschränkte Herrschaft anzuerkennen und uns seinem Willen hinzugeben. Selbst wenn wir alles getan haben, was uns geboten wurde, können wir keine Belohnung von ihm fordern, als wäre er uns etwas schuldig. Die Härte des Herrn ist eine Überzeichnung, die unser Bedürfnis nach Demut hervorhebt, keine Beschreibung dafür, wie der Vate
Mehr →Joel 2:29 • 1. Korinther 12:13
Der Heilige Geist zeigt sich in vielfältigen Gaben zum Wohl der Kirche und zur Erfüllung von Gottes Absichten. Wir alle, die wir an Christus glauben, haben den Geist, auch wenn nicht alle von uns die Taufe mit dem Heiligen Geist empfangen haben. Gott verteilt die Gaben, wie er will: Niemand sollte sich überlegen fühlen, andere geringschätzen oder die auffälligeren Gaben beneiden. Als Glieder eines
Mehr →2. Mose 28:3 • 1. Korinther 12:7
Der Heilige Geist ist einer, auch wenn er sich durch verschiedene Gaben, Dienste und Wirkungen offenbart. Diese Einheit in der Vielfalt spiegelt auch das Geheimnis des einen Gottes in drei Personen wider. Seine Offenbarung wird jedem Gläubigen geschenkt, nicht nur einigen wenigen, zu unserem Wohl und um Gottes Zielen zu dienen: das Evangelium zu verkünden, zu lehren und die Kirche zu stärken. Die
Mehr →Jesaja 44:3 • Johannes 7:38
Wir können den Herrn lieben, Jesus Christus angenommen haben und den Heiligen Geist in uns tragen, ohne schon die überreiche und dynamische Fülle seiner Taufe erfahren zu haben. Gott möchte, dass seine Gegenwart wie Ströme lebendigen Wassers fließt, uns aus der Passivität herausholt und Wachstum und Segen hervorbringt. Deshalb sollten wir die Dinge des Geistes und seine Gaben nicht außer Acht lass
Mehr →1. Samuel 3:7 • Apostelgeschichte 19:2
Im Alten Testament verlieh Gott ausgewählten Menschen seine Kraft für bestimmte Aufgaben; heute gilt die Verheißung des Heiligen Geistes jedem Gläubigen. Wenn wir Christus annehmen, haben wir den Geist Gottes. Das ist jedoch nicht dasselbe, wie die Taufe im Heiligen Geist und seine Kraft zu erfahren, um Gott zu dienen und die Aufgaben zu erfüllen, die er uns anvertraut. Die Jünger, denen Paulus in
Mehr →Joel 2:28 • Apostelgeschichte 2:15
Die Erfüllung mit dem Heiligen Geist kann sich auf eine Weise zeigen, die an Trunkenheit erinnert, obwohl die Erfüllten nicht betrunken sind. Petrus erklärte, dass das Geschehen an Pfingsten die Verheißung Joels erfüllte: Gott würde seinen Geist über alles Fleisch ausgießen. Das war eine erste Erfüllung, die Jesus als Messias bestätigte; doch die Prophezeiung weist auch auf die Ereignisse vor sein
Mehr →3. Mose 23:16 • Apostelgeschichte 2:1
An Pfingsten, dem jüdischen Fest der Erstlingsfrüchte, goss Gott den Heiligen Geist über die zum Gebet versammelten Jünger aus. So begann das Leben der Kirche, und sie empfingen die Kraft, ihren Auftrag zu erfüllen und das Evangelium zu verkünden. Das Brausen, die Feuerzungen und die menschlichen Sprachen, die sie sprachen, ohne sie gelernt zu haben, machten diesen Anfang öffentlich sichtbar. Die
Mehr →Jesaja 52:10 • Matthäus 28:19
Jesus beauftragte eine kleine Gruppe von Menschen ohne Mittel oder Einfluss, das Evangelium zu allen Völkern zu bringen. Diese Mission kam voran, weil sein Wort von Gott kam und weil der Heilige Geist ihnen Kraft gab. Unsere persönlichen Grenzen hindern uns nicht daran, wirksam zu dienen, wenn wir seine Gegenwart suchen. Bildung und Mittel können wertvoll sein, ersetzen aber nicht die Kraft des Ge
Mehr →Jesaja 32:15 • Lukas 3:16
Der Heilige Geist stärkt und befähigt uns, den Missionsauftrag zu erfüllen. Seine Gaben und Manifestationen begleiten die Evangelisation, damit Ungläubige Gottes Macht sehen und zum Glauben bewegt werden. Johannes taufte mit Wasser, doch Jesus verhieß, mit dem Heiligen Geist und mit Feuer zu taufen. Deshalb gebot er den Jüngern zu warten, bevor sie auszogen, um zu predigen: Sie sollten das Werk ni
Mehr →1. Samuel 1:14-15 • Markus 16:17
Das Leben der Kirche sollte die reiche und lebendige Gegenwart des Heiligen Geistes widerspiegeln und sich nicht auf Lehre oder religiöses Leben beschränken. Um der Welt das Evangelium zu verkünden, brauchen wir seine Versorgung, seine Gaben und seine Kraft. Zeichen wie das Austreiben von Dämonen, das Reden in neuen Sprachen und die Heilung von Kranken zeigen mehr als Titel oder Gebäude, dass Gott
Mehr →Jesaja 11:2 • Johannes 1:32
Der Heilige Geist begleitet Gläubige durch ein Leben, das unvollkommen, im Wandel und in Entwicklung begriffen ist, wie die Erfahrungen von Saul und David zeigen. Im Neuen Testament sehen wir seine Gegenwart im gesamten Leben und Dienst Jesu: Er wirkt bei seiner Geburt, offenbart Simeon und Hanna seine Identität, kommt bei seiner Taufe auf ihn herab und erfüllt ihn, damit er die gute Nachricht ver
Mehr →1. Samuel 17:45 • 2. Korinther 3:5
Wenn Gott in unserem Leben wirkt, können wir Kritik und Missverständnisse von Menschen erfahren, die seine Salbung nicht haben. Wir dürfen uns nicht allein von Vernunft, Kultur oder Bequemlichkeit leiten lassen, sondern sollen Gottes Waffen und Methoden gebrauchen. Angesichts von Goliaths Spott erklärte David im Glauben, noch bevor er den Sieg sah, dass der Herr den Riesen in seine Hand geben und
Mehr →1. Samuel 17:38 • 2. Korinther 10:4
David legte Sauls Rüstung ab, weil er nicht an sie gewöhnt war, und trat Goliat mit seiner Schleuder und fünf Steinen entgegen. Sein Sieg hing von Gottes Macht ab, nicht von diesen Hilfsmitteln. Gott gebraucht verletzliche, bereitwillige Menschen, um seine Macht zu zeigen, selbst wenn seine Wege der menschlichen Logik widersprechen. Deshalb sollten wir danach streben, vom Heiligen Geist erfüllt zu
Mehr →2. Samuel 6:16 • Apostelgeschichte 10:15
Wenn Gott uns für eine Aufgabe salbt, kann er auch Gelegenheiten eröffnen, die uns ihm näherbringen; an uns ist es, sie zu erkennen und dem Heiligen Geist zu gehorchen. David kam an den Königshof und ließ sich, als er Goliat gegenüberstand, von der Kritik seiner Brüder nicht einschüchtern. Auch sollten wir Gottes Wirken nicht auf das beschränken, was andere für annehmbar halten: Michal verachtete
Mehr →1. Samuel 16:14 • Apostelgeschichte 19:15
Der Geist Gottes kam über David, bevor er König wurde, und begann auch, die Umstände für seine Berufung vorzubereiten. Als Saul gequält wurde, brachten seine Diener David in den Palast, damit er Harfe spielte; Davids Anbetung verschaffte Saul Erleichterung und eröffnete David einen Platz am Königshof. Lobpreis und die Gegenwart Gottes schwächen die Macht des Bösen; deshalb sollten wir die Anbetung
Mehr →Psalmen 51:11 • Lukas 11:13
Die Salbung, die David empfing, zeigt, wie die Kraft des Heiligen Geistes ihn für eine bestimmte Aufgabe befähigte. Das Alte Testament schildert dieses Wirken vor allem in Erzählungen, während das Neue Testament es ausführlicher erklärt; beide zeigen das Wirken desselben Geistes. Früher war diese Salbung wenigen vorbehalten, etwa Königen, Priestern und Propheten. Durch das Kreuz Christi ist sie nu
Mehr →1. Samuel 16:13 • Hebräer 1:9
Saul verlor die Salbung, als er sein Ansehen und seine eigenen Interessen über Gottes Willen stellte. David hingegen wurde nicht wegen seines Aussehens oder seiner Fähigkeit im Kampf erwählt, sondern wegen der Schlichtheit seines Herzens und seiner Sorge um Gottes Ehre. Als Samuel ihn salbte, kam der Geist auf ihn, obwohl keine sichtbaren Erscheinungen beschrieben werden. Die Taufe mit dem Heilige
Mehr →4. Mose 11:16-17 • Lukas 10:5
Die Salbung Gottes kann an andere weitergegeben werden, aber nicht mechanisch oder nach unserem Belieben: Es kommt auf seinen Willen, den richtigen Zeitpunkt und Unterscheidungsvermögen an. Gott teilte den Geist, den er Mose gegeben hatte, mit siebzig Ältesten, damit sie gemeinsam die Last des Volkes tragen konnten; auch Elisa empfing einen doppelten Anteil am Geist Elias. Deshalb sollten wir, die
Mehr →1. Samuel 13:13-14 • 1. Korinther 13:1
Die Salbung und die geistlichen Gaben sind wertvolle Mittel Gottes, aber sie garantieren weder ein integres Leben noch einen dauerhaften Dienst. Saul, David, Salomo und die Gemeinde in Korinth zeigen, dass geistliche Kraft mit schweren Verfehlungen einhergehen und, wenn sie falsch eingesetzt wird, Schaden anrichten kann. Deshalb dürfen wir unser Verhalten, unseren Charakter und unseren Umgang mit
Mehr →1. Samuel 11:7 • Apostelgeschichte 1:8
Wenn der Heilige Geist in uns wohnt, gibt er uns eine Autorität, die nicht aus unseren eigenen Fähigkeiten erwächst: Er stärkt unser Vertrauen, hilft uns, Prüfungen zu begegnen, und macht unser Zeugnis von Jesus Christus wirksamer. Die Jünger brauchten diese Kraft, um Zeugnis abzulegen; auch Saul erhielt Autorität, um das Volk zu versammeln und jene zu besiegen, die ihm Angst machten. Doch die Sal
Mehr →1. Samuel 11:6-7 • Apostelgeschichte 3:6
Saul war schüchtern und unvollkommen und konnte die Aufgabe, Israel zu führen und zu befreien, nicht aus eigener Kraft erfüllen. Obwohl er den Geist Gottes bereits empfangen hatte, musste er lernen, mit dessen Kraft zusammenzuwirken und ihr Raum zu geben, sich zu zeigen. Als die Ammoniter Jabesch bedrohten, kam der Geist erneut über ihn: Seine Furcht wich der Entschlossenheit, und er rief das Volk
Mehr →1. Samuel 10:9 • Lukas 24:49
Wenn wir verstehen, wie der Heilige Geist wirkt, können wir mit ihm zusammenwirken und mit Glauben, Eigeninitiative und der Bereitschaft leben, uns von Gott gebrauchen zu lassen. So geschah es bei Saul: Gott veränderte sein Herz, und der Geist kam mit Macht über ihn, sodass er unter den Propheten weissagte. Was er sagte, wird nicht berichtet, doch sein Erlebnis überraschte diejenigen, die ihn als
Mehr →Sprüche 16:3 • Matthäus 25:21
Der Heilige Geist verwandelt uns und befähigt uns, Gott über unsere natürlichen Kräfte hinaus zu dienen. Wie Saul sollen wir zuversichtlich handeln, wenn Gott uns Gelegenheiten schenkt, auch wenn wir noch keine starke Salbung spüren. Die Gaben entwickeln sich, indem wir sie einsetzen: Wir können mit kleinen Taten beginnen, etwa indem wir von unserem Glauben erzählen, jemanden in die Gemeinde einla
Mehr →Psalmen 110:2 • 1. Korinther 1:18
Gott erfüllt uns mit dem Heiligen Geist und gibt uns Kraft, damit wir verwandelt werden und seine Gaben einsetzen, wie es bei Saul geschah. Diese Salbung verlangt nicht, dass wir mit großen Werken beginnen: Wir können mit dem dienen, was gerade vor uns liegt, indem wir für die Gemeinde und die Kranken beten, das Werk mit unserem Zehnten unterstützen, unser Zeugnis weitergeben und andere einladen,
Mehr →Psalmen 34:1 • Apostelgeschichte 16:25
Nach sieben Jahren des Leidens seit dem Unfall seiner Tochter kam Frank in die Einrichtung, in der sie lebte, ohne ihn zu erkennen. Die Hoffnungslosigkeit hatte seinen Glauben geschwächt und seinen Zorn auf Gott genährt. Als er sich aufgefordert fühlte, Gott für die Situation seiner Tochter zu danken, sträubte er sich: Aus eigener Kraft konnte er es nicht. Auf dem Weg erweichte der Heilige Geist s
Mehr →1. Samuel 10:7 • 2. Timotheus 1:6
Die Erfüllung mit dem Heiligen Geist verwandelt den Gläubigen, lässt uns aber nicht passiv bleiben. Wir empfangen sie im Glauben, auch wenn wir nichts Besonderes spüren, und antworten darauf, indem wir Gott loben und die empfangene Gabe einsetzen. Wie Samuel Saul anwies, sollen wir tun, was sich uns zu tun bietet, im Vertrauen darauf, dass Gott mit uns ist. Gelegenheiten zum Dienen können sich in
Mehr →4. Mose 11:25 • Apostelgeschichte 3:6
Wenn der Heilige Geist mit Macht auf unser Leben kommt, setzt er seine Gaben frei und verwandelt uns. Saul war nicht länger nur Beobachter, sondern begann an der Seite gesalbter Männer zu weissagen: Er wurde zu einem anderen Menschen. Ebenso verändert die Erfüllung mit dem Geist unsere Schwächen und Fehler und befähigt uns zum Dienst. Die Jünger, zuvor voller Furcht, bezeugten nach Pfingsten mit V
Mehr →1. Samuel 10:6 • Apostelgeschichte 1:8
Wenn wir Christus annehmen, wohnt der Heilige Geist in uns, versiegelt uns und gibt uns Gewissheit über unsere Errettung. Doch wir müssen auch danach streben, dass seine Gegenwart sich mit Kraft offenbart und unser Leben verwandelt. So geschah es bei Saul: Als er den Propheten begegnete, würde der Geist mit Kraft über ihn kommen, und er würde weissagen. Weissagen beschränkt sich nicht darauf, die
Mehr →1. Chronik 15:28 • Johannes 4:24
Oft reduzieren wir den gemeinsamen Gottesdienst auf ein kurzes Vorspiel zur Predigt, der wir den zentralen Platz einräumen. Diese Vorrangstellung der Predigt hat vermutlich eine ihrer Wurzeln in der protestantischen Reformation, die vom intellektuellen Interesse der Renaissance und von den Lehrstreitigkeiten der frühen Evangelischen geprägt war. Um Elemente zu beseitigen, die sie für götzendieneri
Mehr →1. Samuel 10:5-6 • Lukas 15:25
Gott bereitete Saul, einen unvollkommenen König, durch die Salbung des Heiligen Geistes darauf vor, Israel von seinen Feinden zu befreien. Auch wir brauchen diese Erfüllung, um im geistlichen Kampf zu bestehen und mit der Macht, die Gott uns anvertraut, gut umzugehen. Samuel wies Saul den Weg zu einer Gruppe von Propheten, die Gott angebetet und Fürbitte gehalten hatten. In dieser von Gottes Gegen
Mehr →1. Samuel 10:5-6 • 1. Korinther 14:1
Samuel führte Saul zu Männern, die ihm Brote geben würden – ein Bild für die gehaltvolle Substanz des Wortes Gottes – und in eine vom Heiligen Geist erfüllte Umgebung. Wir brauchen beides: Lehre und gesunde Glaubenslehre, die unserem Leben Ordnung geben, sowie die Salbung und Begeisterung des Geistes, die das Wort lebendig werden lassen. Danach sollte Saul zum Hügel Gottes gelangen, der von einer
Mehr →1. Samuel 10:3 • Apostelgeschichte 8:6
Samuel führt Saul zu Menschen, die in Bethel Gott suchen, und zu einer Gruppe von Propheten. Dieser Weg zeigt, wie wertvoll es ist, Menschen nahe zu sein, die das Wirken des Heiligen Geistes kennen und lieben. Biblische Lehre ist notwendig, aber sie allein genügt nicht, wenn wir nicht auch lernen, Gottes Gegenwart und Kraft zu suchen. Wir brauchen Gemeinschaften, in denen Lobpreis und das Leben im
Mehr →1. Samuel 10:6 • 2. Timotheus 1:6
Wir müssen nicht vollkommen sein, um den Heiligen Geist zu empfangen: Gott erwählt unvollkommene Menschen für sein Werk. Seine Salbung ist real, auch wenn diejenigen, die sie empfangen, Fehler machen; sie ist keine Formel, die Versuchungen beseitigt oder ein rechtschaffenes Leben garantiert. Deshalb darf man die Unvollkommenheiten von Pfingstchristen nicht mit der Abwesenheit des Geistes verwechse
Mehr →1. Samuel 10:1 • Matthäus 19:15
Gott beruft uns, seine Absichten in der Kraft des Heiligen Geistes zu erfüllen, nicht aus eigener Kraft. Seit der Schöpfung verwandelt der Geist Leere und Unordnung in Leben; er kann auch unsere Gaben ordnen und unser Potenzial in Frucht für Gott verwandeln. Saul wurde, obwohl er unvollkommen und letztlich ungehorsam war, gesalbt, bevor er die anspruchsvolle Aufgabe übernahm, über Israel zu herrsc
Mehr →Psalmen 29:2 • 1. Petrus 2:9
Anbetung ist eine mächtige Waffe im geistlichen Kampf, weil sie Gott die Ehre und Autorität zurückgibt, die ihm allein gehören. Luzifer wollte Gottes Platz einnehmen und wurde wegen seines Stolzes und seiner Rebellion gestürzt. Auch die Menschheit rebelliert, wenn sie aufhört, den Schöpfer zu verherrlichen und ihm zu danken, und stattdessen das Geschaffene anbetet. Diese Weigerung führt zu einem V
Mehr →1. Mose 1:2 • Römer 8:14
Gott möchte, dass unser Alltag und unser Dienst für sein Reich von der Kraft des Heiligen Geistes getragen werden. Unsere eigene Kraft, unser Verstand und eine bloß religiöse Frömmigkeit reichen nicht aus, um die Sünde zu überwinden, standzuhalten und Frucht zu bringen. Deshalb müssen wir uns immer wieder an den Geist wenden, dessen Gegenwart unsere Kräfte erneuert und unsere Dienste trägt. Diese
Mehr →Psalmen 150:5 • Offenbarung 7:11
Die pfingstliche Erweckung und die Lobpreis- und Anbetungsbewegung haben dazu beigetragen, die Bedeutung der Anbetung unter Gottes Volk wiederherzustellen. Lobpreis ist nicht bloß ein Übergang zur Predigt: Er hat einen wesentlichen Platz im Gottesdienst und erfüllt eigene Aufgaben. Durch ihn suchen wir Gottes Gegenwart und Kraft, Bindungen werden gelöst, und der freie Fluss der Gaben des Heiligen
Mehr →2. Könige 5:18 • 1. Petrus 1:5
Gehasi erinnert uns daran, dass selbst unter Gottes Dienern Unvollkommenheit zu finden ist; deshalb sollten wir unseren Glauben nicht auf menschliche Leiter setzen, sondern unseren Blick auf Jesus Christus richten. Nach seiner Heilung möchte Naaman allein dem Gott Israels dienen, fürchtet aber, dass seine Pflichten gegenüber dem König ihn als Beteiligten an der Anbetung eines anderen Gottes ersche
Mehr →2. Könige 5:20 • Hebräer 12:1
Elisa lehnte Naamans Geschenke ab, um die Lauterkeit zu zeigen, mit der wir im Reich Gottes dienen sollen. Gehasi hingegen begehrte diese Güter, log, um sie zu bekommen, und glaubte, er könne das Geschehene verbergen. Seine Bestrafung erinnert uns daran, dass Gott unser Handeln sieht und dass Unehrlichkeit unser Zeugnis beflecken kann, besonders wenn Gott mächtig wirkt. Wir, die wir dem Herrn dien
Mehr →2. Könige 5:16 • Matthäus 10:8
Nach seiner Heilung bietet Naaman Elisa respektvoll ein Geschenk an, doch der Prophet lehnt es ab. Obwohl es richtig ist, diejenigen zu unterstützen, die Gott dienen, vermeidet Elisa jeden Anschein von Eigeninteresse und zeigt, dass im Reich Gottes andere Werte gelten als in der Welt. Sein Lohn besteht darin, von Gott gebraucht zu werden, nicht darin, im Luxus zu leben. Wir müssen sorgfältig mit d
Mehr →2. Könige 5:15 • Lukas 17:15
Als Gott Naaman durch siebenmaliges Untertauchen heilte, brach er auch seinen Stolz und lehrte ihn, sich Gottes Wegen zu fügen. Nach dem Wunder kehrte Naaman demütig zu Elisa zurück, bekannte sich zum Gott Israels und wollte sich mit einem Geschenk bedanken, das der Prophet jedoch ablehnte. Seine Haltung ruft uns dazu auf, Lehre und rechtmäßige geistliche Autorität dort demütig anzunehmen, wo Inte
Mehr →Psalmen 34:1 • 1. Petrus 1:6
Paulus und Silas beteten und sangen zu Gott im Gefängnis, obwohl sie ausgepeitscht und angekettet worden waren. Ihr Lobpreis mitten im Schmerz ging dem Erdbeben voraus, das die Türen öffnete und die Ketten löste. Danach verkündeten sie dem Kerkermeister und seinem Haus das Wort des Herrn, und er versorgte ihre Wunden. So wie Hiob selbst in seiner Tragödie bekannte, dass sein Erlöser lebt, können a
Mehr →2. Könige 5:13-14 • Lukas 4:27
Naaman war empört über die Anweisung, siebenmal im Jordan unterzutauchen, doch er hörte auf den einfachen Rat seiner Diener und gehorchte. Wie das junge Sklavenmädchen, das ihm den Weg zu Elisa gewiesen hatte, zeigen sie, dass Gott durch demütige Menschen wirken kann, auch wenn sie nicht besonders eindrucksvoll erscheinen. Wir sollten Menschen und Gottes Wege nicht nach dem äußeren Anschein beurte
Mehr →2. Könige 5:9-10 • Lukas 14:11
Gott wollte Naaman nicht nur heilen, sondern sich auch mit seinem Stolz befassen. Elisa empfing ihn nicht persönlich, sondern ließ ihm durch einen Diener ausrichten, er solle siebenmal im Jordan untertauchen. Naaman war beleidigt, weil er eine besondere Behandlung und ein spektakuläres Wunder erwartet hatte und die Flüsse seiner Heimat für besser hielt. Doch Gott gebraucht unscheinbare und einfach
Mehr →2. Könige 5:11-12 • Matthäus 8:8
Als der König von Israel gebeten wird, Naaman zu heilen, sieht er darin nur eine Bedrohung; Elisa sieht eine Gelegenheit, Gottes Macht zu zeigen. Wir dürfen uns nicht mit einem Glauben zufriedengeben, der auf Rituale und wörtliches Wissen beschränkt ist: Wir müssen diese Macht kennenlernen, um auf Prüfungen antworten und in unserer Zeit Weisheit weitergeben zu können. Elisa schickt Naaman zum Jord
Mehr →Psalmen 149:6 • Apostelgeschichte 16:25-26
Psalm 149 verbindet freudigen Lobpreis mit geistlichem Kampf. Während wir Gott preisen, verteidigen wir auch seine Sache: Anbetung und Kampfbereitschaft vereinen sich, um seine Absichten zu erfüllen. Die im Psalm erwähnten aufrührerischen Könige und Edlen könnten für Fürstentümer und Gewalten stehen, die sich der Herrschaft Jehovas widersetzen. Durch trotzigen Lobpreis tritt Gottes Volk dem Feind
Mehr →2. Samuel 5:23 • Apostelgeschichte 16:9
Gesalbte Anbetung kann Raum schaffen, damit der Heilige Geist die prophetische Gabe offenbart und der Gemeinde Offenbarung und Wegweisung schenkt. Unsere Bemühungen, das Evangelium weiterzugeben und eine Gemeinschaft aufzubauen, sind wirksamer, wenn wir seinen konkreten Weisungen folgen. In Antiochia rief der Geist Barnabas und Saulus zu einer Aufgabe, während die Gläubigen dem Herrn dienten und f
Mehr →2. Samuel 6:14 • Apostelgeschichte 4:24
Als geistliche Leiterinnen und Leiter müssen wir unsere Gemeinden in der Anbetung anführen. David pries den Herrn mit seinem ganzen Wesen, als die Bundeslade nach Jerusalem zurückkehrte, und ließ nicht zu, dass das königliche Protokoll seine Freude bremste. Wir dürfen Lobpreis weder als etwas betrachten, das den Laien vorbehalten ist, noch uns während des Gottesdienstes davon fernhalten. Wenn wir
Mehr →2. Könige 5:7-8 • Matthäus 17:17
Jesus zeigt uns eine Leiterschaft, die von demütigem Dienen geprägt ist, nicht von Herrschaft über andere. Der Gegensatz zwischen dem König von Israel und Elisa lehrt uns auch, wie wir auf Druck reagieren können: Der König kennt Gottes Macht nicht und verzweifelt angesichts einer unmöglichen Bitte; Elisa erkennt darin eine Gelegenheit, bei der Gott seine Macht offenbaren kann. Deshalb sollten wir
Mehr →2. Könige 5:6 • Philipper 2:5
Naaman suchte Heilung mithilfe von Schreiben, die ihm Autorität verleihen sollten, sowie mit Geld und Geschenken. Doch Gott wollte mehr in ihm bewirken als ein körperliches Wunder: Er wollte ihn die Wege seines Reiches lehren. Dort erlangt man Macht nicht durch Druck, Einfluss oder Kontrolle, sondern durch Demut und Schlichtheit des Herzens. Jesus zeigte uns eine andere Art von Leitung als die der
Mehr →2. Chronik 20:22 • Markus 3:27
Anbetung im geistlichen Kampf kann dazu beitragen, Stadtviertel und Städte zu verändern, indem sie dem geistlichen Einfluss entgegenwirkt, der ihre Gemeinschaften unterdrückt. Wenn der Heilige Geist die Gemeinde leitet, wird der Lobpreis zu einer gemeinsamen Erklärung der Herrschaft und der Absichten Gottes über konkrete Orte. Dann können wir Fürbitte tun, zu Gott rufen und Heilung, Befreiung und
Mehr →2. Könige 5:5 • Jakobus 4:13
Gott möchte, dass wir mit Eifer und Glauben handeln, aber nicht versuchen, seine Wunder durch Macht, Geld oder religiöse Formeln zu erlangen. Naaman suchte Heilung und verließ sich dabei auf seine Autorität, die Briefe des Königs und seinen Reichtum, ohne zu verstehen, dass wir uns im Reich Gottes in Demut nähern müssen. Auch wir können zu sehr auf unsere Verdienste, unseren Dienst oder unsere Fäh
Mehr →2. Könige 5:4-5 • 1. Korinther 16:13
Hören wir nicht auf, von Gott Zeugnis abzulegen, wie auch immer unsere Lage sein mag: Unser Zeugnis kann den Weg für Veränderung öffnen. Naaman hörte den Vorschlag eines jungen Sklavenmädchens, dass er geheilt werden könnte, und handelte ohne Zögern. Sein Beispiel erinnert uns daran, dass Gott uns durch einfache Menschen einen Ausweg eröffnen kann und dass wir ihn im Glauben annehmen sollen. Beten
Mehr →Psalmen 24:1-2 • Offenbarung 5:13
Der christliche Glaube lässt sich nicht auf die Kirche, das Zuhause oder das Privatleben beschränken. Obwohl manche öffentliche Entscheidungen von geistlichen Überzeugungen trennen wollen, beeinflussen unsere tiefsten Überzeugungen unsere praktischen Entscheidungen. Die ganze Erde gehört Gott, und die Herrschaft Christi erstreckt sich auf das soziale, politische, wirtschaftliche, wissenschaftliche
Mehr →2. Könige 5:2-3 • Offenbarung 1:9
Gott nutzte Naamans schmerzliche Lage, um ihn zu seiner heilenden Macht zu führen, und er gebrauchte ein junges israelitisches Mädchen, das gefangen nach Syrien verschleppt worden war, um ihm den Weg zu weisen. Obwohl sie eine große Tragödie erlebt hatte, gab sie ihren Glauben nicht auf und schwieg nicht: Sie erzählte Naamans Frau von dem Propheten in Samaria. In unseren Prüfungen wollen wir danac
Mehr →Psalmen 119:67 • 2. Korinther 4:17
Seien wir bereit zu warten und Prüfungen als Werkzeuge in Gottes Händen zu durchstehen, auch wenn der Dienst für ihn Leiden mit sich bringt. Naaman war ein angesehener Heerführer, litt aber an Aussatz, einer beschämenden Krankheit, die zur Ausgrenzung führte. In diesem Widerspruch bereitete Gott Naamans Begegnung mit dem Gott Israels vor. Auch unsere Schwierigkeiten können zum Hintergrund eines kü
Mehr →2. Könige 5:1 • Lukas 4:27
Gott ist souverän und handelt nach Absichten, die wir nicht immer verstehen, selbst mitten in Prüfungen. Er will nicht nur unsere Probleme lösen; er möchte auch unseren Charakter formen, uns näher zu sich ziehen und bewirken, dass unser Leben ihn verherrlicht. Naaman, ein Feldherr aus einem Israel feindlich gesinnten Volk, erhielt von Gott Siege für Syrien. Das erinnert uns daran, dass der Wohlsta
Mehr →Habakuk 2:3 • 2. Timotheus 2:5
Die Träume, die Gott in unser Herz legt, sind nicht immer für die Gegenwart bestimmt. Jede Vision hat ihre Zeit und entfaltet sich in Etappen, die wir nicht beschleunigen können. Warten, Rückschläge und Schwierigkeiten können uns vorbereiten, uns die nötigen Mittel geben und unseren Charakter formen, damit wir das Verheißene erlangen, festigen und bewahren können. Deshalb müssen wir auf rechtmäßig
Mehr →2. Mose 14:13 • Jakobus 4:7
Angesichts des Heeres des Pharaos und des Roten Meeres schien Israel keinen Ausweg zu haben. Mose rief das Volk auf, die Furcht abzulegen, standhaft zu bleiben und darauf zu vertrauen, dass Gott für sie kämpfen würde. Auch wir verherrlichen Gott, wenn wir angesichts von Prüfungen der Panik widerstehen und auf seine Treue und Macht vertrauen. Zu fliehen würde bedeuten, unser Glaubensbekenntnis aufz
Mehr →Jesaja 42:3 • Römer 14:1
Das christliche Leben verbindet Liebe und Barmherzigkeit mit Heiligkeit und Integrität. Zu den Schwachen im Glauben gehören Menschen, die fürchten, Gott durch Speisen, bestimmte Tage oder Rituale zu beleidigen, ebenso wie Menschen, die mit Verletzungen, Bindungen oder Sünden ringen. Wer die Freiheit in Christus kennt, darf sie nicht verurteilen oder ihnen Anstöße in den Weg legen, auch wenn wir da
Mehr →Sacharja 4:6 • Johannes 16:13
Wir müssen Barmherzigkeit und Gnade mit Heiligkeit und Wahrheit in Einklang bringen, wenn wir Menschen begleiten, die in der Gemeinde Hilfe suchen. Bei Homosexualität, Pornografie, Süchten und anderen tief verwurzelten Verletzungen kann die Forderung nach sofortiger Veränderung scheitern. Eine gesetzliche Gemeinde, die Menschen mit Härte empfängt, wird ihnen nicht helfen können, Heilung zu finden.
Mehr →Jesaja 53:11 • Galater 4:19
Heiligung ist ein mühsamer Weg: Zerstörerische Verhaltensmuster durch gesunde zu ersetzen, erfordert Zeit, Geduld und einen langen Atem. Obwohl der Heilige Geist am Anfang tiefgreifende Veränderungen bewirken kann, vollziehen sich andere Veränderungen nach und nach. Gott wirkt auch durch den Verstand, die Gefühle, die Erinnerungen und den Willen. Wenn wir sofortige Heiligkeit verlangen, können wir
Mehr →Psalmen 139:1 • Lukas 19:5
Gott ruft uns dazu auf, Gnade und Heiligkeit, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit miteinander zu verbinden, ohne in Gesetzlichkeit oder Zügellosigkeit zu verfallen. Mit der Hilfe des Heiligen Geistes müssen wir erkennen, wann wir Sünde klar ansprechen und wann wir Geduld und Güte zeigen sollen. Jesus zeigte beides: Er begegnete Zachäus mit Barmherzigkeit, bevor er Veränderungen von ihm verlangte. Die
Mehr →Psalmen 85:10 • Johannes 1:14
Die Kirche ist berufen, einer skeptischen Kultur mit Integrität und Gnade zu begegnen, damit sie das Evangelium in Betracht ziehen kann. Wir sollen nach Heiligkeit streben, ohne zu vergessen, dass unsere Veränderung schrittweise geschieht: Wir fallen, stehen wieder auf und bitten erneut um Barmherzigkeit. Gott ist heilig und fordert ein Leben, das seiner Herrlichkeit entspricht. Zugleich kennt er
Mehr →Psalmen 11:1 • Philipper 4:6
Wenn Schwierigkeiten kommen, müssen wir nicht hektisch umhereilen: Wir können unsere Nöte im Gebet vor Gott bringen und unseren Blick auf Jesus Christus richten. So empfangen wir seinen Frieden und vermeiden es, uns unnötig aufzureiben. Im geistlichen Kampf bedeutet es nicht in erster Linie anzugreifen, wenn wir die ganze Waffenrüstung Gottes anlegen, sondern festzustehen und zu widerstehen. Wir k
Mehr →Jesaja 45:22 • Markus 7:28
Suchen wir angesichts jeder Herausforderung einen geistlichen Anker: eine konkrete Aussage Gottes, auf die wir unsere Bitten stützen und mit der wir den Kampf aufnehmen können. Sie kann sich in der Schrift finden, in einer Verheißung, die wir im Herzen empfangen haben, oder in einem prophetischen Wort. Wenn wir die Bibel gut kennen, hilft uns das, das Wort zu erkennen, das auf unsere Situation zut
Mehr →1. Chronik 4:10 • Römer 8:26
Manchmal wissen wir nicht, worum wir bitten oder wie wir es ausdrücken sollen. In unserer Schwachheit tritt der Heilige Geist für uns ein, führt uns zu den passenden Worten und bringt unsere Bitten mit Gottes Willen in Einklang. Als ich auf Widerstand gegen das Projekt für ein neues Heiligtum stieß, gab Psalm 144 meinen Gebeten Gestalt: Er rief mich dazu auf, den geistlichen Kampf zu erkennen, auf
Mehr →2. Chronik 36:22 • Römer 10:8
Wenn Gott einen Abschnitt der Schrift auf mein Leben anwendet, versehe ich ihn mit einer Anmerkung und einem Datum, damit ich mich auf meiner geistlichen Pilgerreise daran erinnern kann. Mit der Zeit hat es mir geholfen, ihn von einem bloß emotionalen Eindruck zu unterscheiden, wenn ich seine Erfüllung gesehen habe. Während einer Krise, die Monate dauerte, begegnete mir Psalm 40,1–3 auf verschiede
Mehr →1. Mose 15:6 • Matthäus 13:58
Damit sich Gottes Kraft unter uns zeigt, brauchen wir eine aufgeschlossene Haltung und müssen glauben, dass die Gaben des Heiligen Geistes auch heute noch wirksam sind. Wenn wir sein Eingreifen suchen, sollen wir darauf vertrauen, dass Gott der ist, als den ihn die Schrift offenbart, und dass er diejenigen belohnt, die ihn suchen. Unglaube kann verhindern, dass seine Kraft ungehindert wirkt: Jesus
Mehr →Sprüche 23:23 • Philipper 3:7
Den Sinn zu erneuern erfordert, dass wir unsere Sicht auf die Welt und auch auf unsere Vergangenheit im Licht des Wortes Gottes immer wieder verändern. Schmerzhafte Erfahrungen müssen uns nicht als Opfer definieren: In Christus können sie zu Gelegenheiten werden, in Demut, Geduld, Vergebung und Barmherzigkeit zu wachsen. Auch das, was wir für ein erfolgreiches Leben halten, verändert sich. Ansehen
Mehr →Psalmen 139:23-24 • 1. Thessalonicher 5:21
Das christliche Leben besteht nicht darin, aus Gewohnheit in die Kirche zu gehen, sondern darin, uns dem Herrn immer wieder hinzugeben und uns von ihm verwandeln zu lassen. Wir sollten den Heiligen Geist bitten, unsere Einstellungen, Worte, Gedanken und unser Verhalten zu prüfen, uns unsere Sünde zu zeigen und uns zur Heiligkeit zu führen. Diese Haltung erfordert Gebet, Wachsamkeit und die Bereits
Mehr →Psalmen 2:8 • Johannes 14:12
Ein erwartungsvolles Herz und ein offener Geist schaffen Raum dafür, dass Gott auf erstaunliche Weise wirkt. Deshalb sollten wir ein mutiges, beharrliches Vertrauen auf ihn pflegen, ihn um große Dinge bitten und es wagen, im Glauben zu handeln. Dabei geht es nicht darum, auf die Kraft unseres Denkens oder unsere eigenen Fähigkeiten zum Erfolg zu vertrauen, sondern unsere Grenzen demütig anzuerkenn
Mehr →Sprüche 13:4 • Jakobus 2:14
Eine Vision braucht konkretes Handeln, um Wirklichkeit zu werden. Positives Denken und Träumen allein reichen nicht aus: Wir müssen unsere Ideen in Pläne umsetzen, mögen sie noch so einfach sein, und diese diszipliniert verwirklichen – Schritt für Schritt und über längere Zeit. Auch Handeln ohne Vision vergeudet Kräfte; beides gehört zusammen. Eine Vision wird umsetzbar, wenn wir ihre einzelnen Be
Mehr →Jeremia 5:26 • Johannes 8:11
Gott ruft uns dazu auf, Gemeinden zu sein, die Menschen seelsorgerlich begleiten und Verwundete und im Sündennetz Gefangene mit Barmherzigkeit aufnehmen, ohne Gnade mit Zügellosigkeit zu verwechseln. Manche geraten in Situationen, die sie nicht gesucht haben, und brauchen geduldige Hilfe statt Verurteilung oder Misstrauen. Wiederherstellung kann langsam und schwierig sein: Gott wirkt, indem er die
Mehr →Hesekiel 36:25 • Kolosser 3:9
Unsere Verwandlung in das Ebenbild Christi geschieht nicht aus eigener Kraft; wir unterstellen uns dem Wirken des Heiligen Geistes. Die Verwandlung ist das Ergebnis, nach dem wir streben; die Erneuerung unseres Denkens ist der schrittweise, fortwährende Prozess, der uns dorthin führt. Deshalb müssen wir die Einstellungen und Verhaltensweisen des alten Menschen ablegen und den neuen Menschen anzieh
Mehr →Psalmen 91:1 • 1. Johannes 4:4
Der Glaube ist nicht nur ein Mittel, um Krisen zu überwinden: Er hilft uns, vorausschauend zu leben, Schwierigkeiten vorzubeugen und im Segen Gottes voranzugehen. Obwohl wir wachsam bleiben müssen, brauchen wir das geistliche Leben nicht in einen endlosen Krieg zu verwandeln oder unnötige Kämpfe auszutragen. Wir können in Frieden und Vertrauen leben, gestärkt durch Weisheit, Unterscheidungsvermöge
Mehr →Psalmen 51:1 • Apostelgeschichte 3:19
Sünde hat immer einen hohen Preis: Sie schadet unserem Gewissen und unserer Beziehung zu Gott und gibt den Anklagen des Teufels Raum. Deshalb sollten wir zur Heiligkeit aufrufen und dabei nicht nur das Leid zeigen, das die Sünde mit sich bringt, sondern auch die Schönheit eines Lebens in Frieden, Segen und guten Beziehungen. David missbrauchte seine Macht, beging Ehebruch und ließ Uria töten. Als
Mehr →Psalmen 51:10 • Epheser 4:23
Statt uns den Werten und Wünschen der Welt anzupassen, müssen wir unser Denken erneuern und uns dem Herrn immer wieder als lebendiges Opfer hingeben. So beginnt eine tiefgreifende Verwandlung: Der Heilige Geist nimmt sündige Haltungen von uns und macht uns Christus immer ähnlicher. Wie eine Raupe, die zum Schmetterling wird, gehen wir im Licht seines Wortes durch Gottes Wirken an uns, durch Prüfun
Mehr →Psalmen 124:8 • Römer 12:12
Kraftvolles Gebet beginnt damit, dass wir unsere Hilflosigkeit angesichts einer komplexen Welt und von Kräften erkennen, die wir mit eigenen Mitteln nicht überwinden können. Die Wallfahrtslieder bringen diese Demut und Abhängigkeit zum Ausdruck; Psalm 124 erinnert daran, dass Israel ohne Jehovas barmherziges Eingreifen untergegangen wäre. Gott begleitete und befreite sein Volk, und seine erlösende
Mehr →Jesaja 55:8 • Hebräer 12:11
Gottes Wirken in unserem Leben kann unauffällig, langwierig und schwer zu erkennen sein. Manchmal scheint es, als würden unsere Gebete nicht erhört; ein anderes Mal erhalten wir eine unerwartete Antwort oder müssen lange warten. Wir können auch Schmerz und Leid durchleben, die seiner Treue zu widersprechen scheinen. Unter solchen Umständen ruft uns der Glaube dazu auf, darauf zu vertrauen, dass Go
Mehr →Psalmen 119:130 • 1. Petrus 1:23
Der Glaube verbindet uns mit Gott: Ohne ihn können wir ihm weder gefallen noch empfangen, was er uns geben möchte. Um uns ihm zu nähern, müssen wir glauben, dass er existiert, dass er diejenigen belohnt, die ihn suchen, und dass er dem treu ist, was er über sich selbst sagt. Gott kann auch dann wirken, wenn unser Glaube klein ist, doch Zweifel an seiner Treue hindern uns daran, zu empfangen. Wir k
Mehr →5. Mose 18:9 • Römer 12:2
Wenn wir Gottes Wege betreten, müssen wir unser Denken erneuern und die Denkweise hinter uns lassen, mit der wir früher das Leben verarbeitet haben. Der Glaube ist das Grundprinzip einer anderen Logik, die wir erlernen und einüben müssen, um in der geistlichen Welt wirksam zu leben. Es genügt nicht, in die Kirche zu gehen, wenn wir bei Entscheidungen über Probleme, Arbeit, Ehe, Geschäfte oder Fina
Mehr →2. Mose 36:2 • 2. Timotheus 1:6
Manchmal erhört Gott unsere Gebete auf klare Weise, und uns bleibt nur, ihn anzubeten und voller Vertrauen zu warten. Doch in den meisten Fällen ruft er uns dazu auf, uns anzustrengen und die Initiative zu ergreifen, im Vertrauen darauf, dass seine Gnade das begleiten wird, was wir unternehmen. Arbeit zu suchen, zu lernen und an Türen zu klopfen sind konkrete Wege, unseren Teil zu tun, nicht Gotte
Mehr →2. Samuel 11:27 • Galater 6:7
Davids Sünde mit Batseba und sein Versuch, sie zu vertuschen, zeigen, dass vor Gott nichts verborgen bleibt. Wenn wir sündigen, wird unser Gewissen verletzt: Wir fühlen uns von Gott entfernt, und unser Gebet, das Studium des Wortes und die Gemeinschaft mit ihm werden schwächer. Gott kennt sogar unsere Sünden in Gedanken oder durch Unterlassung und lässt uns in seiner Gerechtigkeit die Folgen ernte
Mehr →Psalmen 57:1 • Hebräer 4:16
Um zur Stille zu finden und Gottes Frieden zu pflegen, müssen wir uns schon vor einer Krise durch tägliches Gebet und tägliche Meditation vorbereiten. In der Prüfung sollten wir mehr beten, nicht weniger: Das Gebet besänftigt die Panik und richtet unseren Blick auf Gottes Verheißungen. Wenn wir uns Gottes Wort einprägen, besonders Bibelstellen über Kraft und Sieg, schenkt es uns Trost und Stärke,
Mehr →Jesaja 30:15 • Markus 4:39
Mitten in einer Krise müssen wir nicht immer handeln: Wir müssen erkennen, wann wir kämpfen und wann wir auf Gott warten sollen. Stillwerden in ihm ist keine Passivität, sondern bewusstes Vertrauen auf seine Treue und seine Verheißungen, auch wenn der Sturm weitergeht. Angst zehrt an unseren Kräften; wenn wir den Blick auf Gott gerichtet halten, können wir in Frieden und mit neuer Kraft arbeiten u
Mehr →Psalmen 27:3 • 2. Korinther 4:8
Nach dem Tod seines Sohnes, dem finanziellen Ruin und dem Schiffsunglück, bei dem seine vier Töchter starben, schrieb Horatio Spafford nahe dem Ort der Tragödie „Ich habe das Heil erlangt“. Das Lied bringt einen Frieden zum Ausdruck, der sowohl in ruhigen Zeiten als auch in Bedrängnis Bestand hat: Was auch immer unser Los ist, wir können bekennen, dass wir gerettet sind. Prüfungen löschen weder de
Mehr →Jeremia 29:11 • Jakobus 2:13
Gottes Barmherzigkeit geht mit seiner Heiligkeit einher; sie ist keine neue Eigenschaft, denn sie zeigt sich auch im Alten Testament. Obwohl Israel wegen seiner Sünde ins Exil gehen musste, wollte Gott sein Volk nicht vernichten: Selbst während der Strafe gab er ihm Hoffnung auf Wiederherstellung. So wie er unsere Schwachheit kennt und geduldig mit uns umgeht, sollten unsere Gemeinden Menschen, di
Mehr →Daniel 1:8 • 1. Johannes 2:15
Wir leben in einem ständigen Kampf zwischen dem Ruf der Welt und Gottes Ruf zur Heiligkeit. Wir dürfen unsere Liebe und Treue nicht auf eine vergängliche Welt richten, sollen aber unsere Mitmenschen mit Gnade und Barmherzigkeit lieben und, soweit nötig, am Alltag teilhaben. Als Pilger lassen wir nicht zu, dass Geld, Besitz oder die Meinung anderer unsere Prioritäten bestimmen; wir widmen unsere Ze
Mehr →Psalmen 40:8 • Römer 12:2
Paulus ruft uns auf, Gott immer wieder unser ganzes Sein hinzugeben. Zum Leib gehört nicht nur das Körperliche, sondern auch Fähigkeiten wie der Verstand, die der Sünde dienen können, wenn sie nicht verwandelt werden. Als lebendiges Opfer zu leben bedeutet, den alten Menschen hinter sich zu lassen und sich der Reinigung und Heiligung zu unterstellen; diese Hingabe ist, mehr als Worte oder Gesten,
Mehr →3. Mose 19:17 • 2. Timotheus 2:25
Wir brauchen Gemeinden, die das Gleichgewicht zwischen der Heiligkeit und der Barmherzigkeit Christi wahren, selbst wenn sie dafür von Gesetzlichen und von Menschen kritisiert werden, die den biblischen Ruf zur Heiligkeit ablehnen. Heiligung ist oft ein langer Weg. Wenn wir evangelistisch ausgerichtete Gemeinden sein wollen, in denen verletzte Menschen Erleichterung finden, müssen wir bereit sein,
Mehr →Jesaja 1:16 • Römer 12:1
Unsere Leiber als lebendiges Opfer darzubringen bedeutet, uns Gott jeden Tag hinzugeben, unsere sündige Natur hinter uns zu lassen und uns seinem Dienst zu weihen. Unser Leben zu heiligen heißt, es für einen einzigen Zweck auszusondern: ihm zu gefallen, statt es für die Sünde zu gebrauchen. Diese fortwährende Hingabe, in der wir Gott bitten, uns zu verwandeln und Christus ähnlicher zu machen, ist
Mehr →Psalmen 54:6 • Römer 6:6
Durch das Werk Christi am Kreuz hat Gott uns aus der Sklaverei der Sünde befreit, damit wir in Gerechtigkeit und Heiligkeit leben. Unser alter Mensch wurde mit ihm gekreuzigt; was Gott geistlich bereits getan hat, sollen wir jeden Tag Wirklichkeit werden lassen, indem wir unser Leben als lebendiges Opfer darbringen. Dabei geht es nicht darum, körperlich zu sterben, sondern nach und nach unsere fle
Mehr →2. Samuel 12:10 • Galater 6:7
Wir brauchen eine Kirche, die den Ruf zur Heiligkeit mit Gottes väterlichem und barmherzigem Herzen verbindet. Wir dürfen Praktiken, die seinem Wort widersprechen, nicht rechtfertigen. Zugleich müssen wir anerkennen, dass viele Menschen mit tiefen Bindungen zu uns kommen und sich davon lösen möchten. Manche werden sofort befreit, doch Wiederherstellung braucht oft Zeit, Geduld und das Wirken des H
Mehr →Jesaja 54:17 • Römer 6:18
Das Gesetz machte unsere Sünde offenbar, doch Werke, Opfer und Rituale konnten uns weder rechtfertigen noch der Gerechtigkeit Gottes Genüge tun. Durch Christus und seine Gnade sind wir aus dieser Knechtschaft befreit und dazu berufen, in der neuen Ordnung des Geistes zu leben. Auch wenn wir uns nicht vollkommen verhalten können, vertrauen wir auf Jesus, der uns reinigt, während der Geist in unsere
Mehr →1. Mose 3:13 • Römer 7:21
Unsere Leiber als lebendiges Opfer darzubringen bedeutet, Gott unser ganzes menschliches Wesen hinzugeben, nicht nur den Körper: auch unseren Verstand, unseren Willen, unsere Erinnerungen und unsere Gefühle. Obwohl unser Geist dem Herrn gefallen möchte, gibt es Bereiche unseres Lebens, die sich seinen Absichten weiterhin widersetzen und uns zur Sünde verleiten. Wir dürfen uns nicht damit abfinden,
Mehr →Psalmen 141:4 • Matthäus 7:5
In einer Welt, die der Kirche mit Misstrauen begegnet, sind wir berufen, Heiligkeit zu verkünden, ohne die Gnade aus dem Blick zu verlieren. Wer zum Evangelium findet, kann Verletzungen, Süchte und tief verwurzelte Gewohnheiten mitbringen; die Erneuerung des Denkens geschieht nicht über Nacht, sondern im Laufe eines ganzen Lebens. Deshalb müssen wir, wenn wir jemanden aufrichten, der gefallen ist,
Mehr →Micha 7:19 • Römer 6:14
In Christus sind wir der Sünde gestorben und leben für Gott. Deshalb dürfen wir nicht zulassen, dass die Sünde über unseren Körper herrscht, und ihren Begierden nicht gehorchen. Die Freiheit, die Christus uns geschenkt hat, ermöglicht es uns, uns dafür zu entscheiden, der Heiligkeit und Gottes Absichten zu dienen, statt uns mit alten Gewohnheiten abzufinden. Uns Gott zur Verfügung zu stellen bedeu
Mehr →Psalmen 141:5 • Galater 6:1
Bei sensiblen Themen wie Homosexualität darf die Kirche nicht aus Angst, Anstoß zu erregen, schweigen: Wir müssen wissen, was Gottes Wort dazu sagt. Unsere Haltung soll sowohl Gottes Heiligkeit als auch seine Barmherzigkeit widerspiegeln. Die Freiheit in Christus rechtfertigt keine Praktiken, die seinem Ruf zur Reinheit widersprechen. Doch wenn wir Sünde benennen, dürfen wir die seelsorgerliche Fü
Mehr →5. Mose 14:2 • Römer 12:1
Durch Gottes Barmherzigkeit sollen wir unsere Leiber als lebendiges, heiliges und ihm wohlgefälliges Opfer darbringen. Uns darzubringen bedeutet, unser Leben bewusst vor den Herrn zu bringen, um in Heiligkeit zu leben. Wir bringen nicht nur das Gute mit: Auch unsere Kämpfe, Widersprüche, sündigen Neigungen und schlechten Gewohnheiten legen wir vor ihn und bitten Gott, uns zu reinigen, zu heilen un
Mehr →Psalmen 119:174 • Hebräer 2:2-4
Die Größe des Heils in Christus ruft uns dazu auf, in Heiligkeit und Hingabe zu leben und unser Leben Gott als lebendiges Opfer darzubringen. Wenn Ungehorsam unter dem alten Heilsplan gerechte Vergeltung erfuhr, dürfen wir nicht meinen, das umfassende Heil, das wir empfangen haben, ungestraft vernachlässigen zu können. Gott erzieht die, die er liebt; deshalb sollen wir unseren Weg mit Ernsthaftigk
Mehr →Sprüche 3:21 • Hebräer 2:1
Angesichts der Größe des Sohnes und des Heils, das Gott bereitet hat, sollen wir unsere Körper als lebendiges, heiliges und ihm wohlgefälliges Opfer darbringen. Heiligkeit ist nicht optional, und sie stellt sich nicht von selbst ein: Sie verlangt, dass wir dem Wort mit Sorgfalt Beachtung schenken und ernst nehmen, was wir hören und lernen. So zu leben, dass es Gott gefällt, ist ein Kampf gegen uns
Mehr →Hiob 11:7 • Römer 11:33
Das „Darum“ in Römer 12 verbindet die Lehre von der Erlösung mit ihren Folgen für unser tägliches Leben. Über die Jahrhunderte hinweg hat Gott einen tiefgründigen und sorgfältig durchdachten Plan vorbereitet, der Juden und Heiden umfasst und in Christus Jesus seinen Höhepunkt findet. Angesichts von Gottes Weisheit, Heiligkeit und Barmherzigkeit sollen wir uns ihm als lebendiges Opfer darbringen un
Mehr →Nehemia 1:11 • Jakobus 4:3
Gott handelt zielgerichtet und präzise und erwartet, dass wir unsere Bitten klar vorbringen. Die Anweisungen an Mose und Nehemias Gebet zeigen, wie wichtig es ist, eine konkrete Bitte mit Eindringlichkeit, Hingabe und Konzentration zu verbinden. Mit derselben Hingabe können wir für das beten, wonach wir uns sehnen, wie John Knox es für sein Land tat. Manchmal führen uns Schwierigkeiten und Gottes
Mehr →1. Könige 8:59 • Hebräer 13:6
Wenn wir durch Gebet ein Wunder heranreifen lassen, müssen wir unsere Bitten in Gottes konkretem Wort verankern und sicherstellen, dass sie mit der Heiligen Schrift und seinen früheren Taten übereinstimmen. Wenn wir uns auf seine Verheißungen berufen, können wir uns seinem Thron voller Zuversicht nähern, denn Gott bleibt seinen Grundsätzen treu. Deshalb müssen wir die Bibel studieren. Joschafat er
Mehr →5. Mose 9:26 • Philipper 4:6
Den Kämpfen des Lebens begegnen wir mit beharrlichem Gebet: Der Glaube muss sich in konkreten, wiederholten Bitten ausdrücken, die wir mit Leidenschaft und Überzeugung vorbringen. Statt uns der Angst hinzugeben, bringen wir unsere Bedürfnisse vor Gott. Doch wir sollten nicht nur beten, um Krisen zu überwinden. Das Gebet soll unsere Vorhaben, Mühen und täglichen Tätigkeiten begleiten – bevor und na
Mehr →Jesaja 53:3 • 2. Korinther 8:9
In Römer 1 führt der Widerstand gegen Gott zu Götzendienst, einem verfinsterten Verstand und Unreinheit. Homosexuelles Verhalten wird als entehrender Ausdruck dieser Hingabe an die Sünde dargestellt. Das bedeutet jedoch keine hoffnungslose Verdammnis für jemanden, der mit solchen Neigungen oder Verhaltensweisen ringt: Wer seine Sünde erkennt, sie bekennt und umkehrt, dem bietet Gott Vergebung und
Mehr →Psalmen 123:2 • Markus 9:22
Das Gebet beginnt, wenn wir erkennen, dass wir aus uns selbst weder die nötige Weisheit noch die Kraft oder die Mittel haben. Doch es endet nicht beim Bewusstsein unserer Hilflosigkeit: Wir erheben unsere Augen zu Gott und hoffen auf die Barmherzigkeit unseres himmlischen Vaters. Angesichts einer komplexen Welt und feindlicher Mächte sind wir darauf angewiesen, dass er uns trägt und befreit. Psalm
Mehr →2. Könige 4:8 • Markus 2:4
Unsere Gebete sollten von mutigen Taten begleitet sein, die unseren Glauben an das zum Ausdruck bringen, worum wir bitten. Sie brauchen auch Leidenschaft und Hingabe, nicht Gleichgültigkeit oder bloße Förmlichkeit. Als Bartimäus erfuhr, dass Jesus in der Nähe vorbeikam, rief er um Erbarmen und schrie weiter, obwohl andere ihn zum Schweigen bringen wollten. Seine Beharrlichkeit bewog Jesus dazu, st
Mehr →1. Mose 15:6 • Jakobus 1:6
Wenn du betest, erwarte aktiv eine Antwort und glaube, dass Gott erhören wird. Bete nicht einfach nur, um deinen Emotionen Luft zu machen, sondern mit Bestimmung und Erwartung, dass Gott handeln wird. Suche nach dem Segen und der Lösung des Problems nach dem Gebet. Bete nicht, als ob Gott dich das erste Mal nicht erhört hätte, sondern warte vertrauensvoll auf Ihn. Bitte Gott mit Glauben und ohne z
Mehr →Esther 4:16 • Matthäus 18:19
Das gemeinsame Gebet hat Kraft, wenn wir uns im Namen Jesu vereinen und in geistlicher Übereinstimmung bitten. Das ersetzt nicht unser persönliches Gebet, doch bei manchen Schwierigkeiten brauchen wir Glaubensgeschwister, die mit uns beten und uns ermutigen, beharrlich zu bleiben. Wir müssen die Kämpfe des Lebens nicht allein bestehen: Wenn wir uns von der Gemeinschaft der Gläubigen zurückziehen,
Mehr →4. Mose 13:18 • 1. Johannes 1:9
Wir müssen unsere Riesen beim Namen nennen: unsere konkreten Grenzen, Kämpfe und Probleme klar erkennen, ohne uns auf sie zu fixieren oder sie zu vertuschen. Der Glaube entbindet uns nicht davon, auf Einzelheiten zu achten, die Kosten zu überschlagen und sorgfältig zu planen. David kannte Goliaths Waffen und wusste, was ihm selbst zur Verfügung stand; Mose bat die Kundschafter, das Land genau zu e
Mehr →Jeremia 2:5 • Römer 1:21-22
Die Schöpfung macht Gottes Macht, seinen Charakter und seine Absicht sichtbar. Ihre geordneten, auf die Bewahrung des Lebens ausgerichteten Gesetzmäßigkeiten zeigen uns, dass er von uns einen heiligen Lebenswandel erwartet. Doch die Menschheit hat diese Wahrheit durch götzendienerische Bilder ersetzt, die seinen Charakter verzerren, statt ihn zu verherrlichen und ihm zu danken. Diese Auflehnung ge
Mehr →Jesaja 53:3 • 2. Korinther 8:9
Unsere Schwäche anzuerkennen und ein Gefühl der Unzulänglichkeit zu kultivieren, gibt uns als Kindern Gottes Kraft. Indem wir unsere Unfähigkeit zugeben und uns in der göttlichen Kraft bergen, können wir alle Weisheit und Kraft erhalten, die wir brauchen. Unsere Schwäche wird zur perfekten Plattform, damit die Kraft des Himmels zu unseren Gunsten wirken kann.
Mehr →2. Chronik 19:3 • Jakobus 5:17
Gott wirkt durch den Glauben unvollkommener Menschen; wir müssen keine geistlichen Riesen sein, um seine Macht in unserem Leben zu erfahren. Das rechtfertigt nicht, uns mit Mittelmäßigkeit zufriedenzugeben oder anhaltende Fehler zu entschuldigen: Wir sollen danach streben, dem Herrn mehr zu gefallen und beständig in der Heiligung zu wachsen. Selbst während wir mit unseren Schwächen ringen, kann Go
Mehr →Hosea 6:6 • Römer 12:10
Der Herr ist niemals zu beschäftigt, um sich unserer Bedürfnisse anzunehmen: Wir können mit jeder Situation zu ihm kommen, ohne zu denken, sie sei zu unbedeutend. Diese Barmherzigkeit soll auch unseren Umgang miteinander prägen. Unsere Gemeinden sollen Orte der Zuflucht, des Mitgefühls und der Heilung sein, offen für Menschen, die mit Schwierigkeiten, inneren Verletzungen und Unvollkommenheiten zu
Mehr →Psalmen 19:1 • Römer 1:19-20
Die Natur bezeugt Gottes Willen für Sexualität und Ehe. Die Unterscheidung zwischen männlich und weiblich, die Ergänzung der Körper und die Fortpflanzung weisen auf die Verbindung von Mann und Frau hin. Obwohl es bei der Fortpflanzung Ausnahmen gibt, etwa Amöben und Mikroben, stellt Römer 1 homosexuelles Verhalten als diesem Entwurf widersprechend dar. Deshalb sollten wir anerkennen, was die Natur
Mehr →Psalmen 103:8 • Markus 6:31
Christliches Leben und Dienst brauchen Ausgewogenheit: Wir sollen dienen, aber auch ruhen, neue Kraft schöpfen und anderen Ruhe gönnen. Jesus lud seine Jünger ein, sich zurückzuziehen; als er jedoch eine Menschenmenge vorfand, die auf ihn wartete, begegnete er ihr mit Mitgefühl, statt sich von ihr abzuwenden. So kümmerte er sich immer wieder um die Menschen, die zu ihm kamen, selbst wenn andere si
Mehr →Psalmen 5:5 • Epheser 5:6
Die Schöpfung offenbart Gottes Macht und Wesen: seine Güte, Heiligkeit, Gerechtigkeit und Absicht. Seine Gesetze, die zur Bewahrung des Lebens bestimmt sind, zeigen uns, dass auch unser Handeln seine Heiligkeit widerspiegeln soll. Selbst ohne die Offenbarung der Schrift können wir in der Natur grundlegende Aspekte seines Willens erkennen. Lüsternheit, Homosexualität, Gewalt und die Missachtung der
Mehr →Jeremia 29:13 • Hebräer 11:6
Der Glaube beginnt mit einer anderen Art, zu denken und das Leben zu sehen. Wenn wir Gottes Wege betreten, müssen wir unser Denken erneuern: Vorstellungen hinter uns lassen, die wir in der Welt gelernt haben, und die des Reiches Gottes annehmen. Dort können die Schwachen stark sein, wir müssen dienen, um zu empfangen, und geben, um zu haben. Diese Veränderung dauert ein Leben lang, aber wir müssen
Mehr →Psalmen 78:31 • Römer 1:18
Gott ist liebevoll, geduldig und barmherzig, aber er ist auch gerecht, und sein Zorn zeigt sich gegenüber denen, die seinem Willen widerstehen. Wir dürfen seine Liebe nicht mit der Billigung jedes Verhaltens verwechseln. Sein Zorn ist heilig: Er entspringt weder Selbstsucht noch Groll, sondern seiner Gerechtigkeit. Das Jüngste Gericht und die Verdammnis unbußfertiger Sünder zeigen, wie ernst es is
Mehr →Habakuk 2:4 • Römer 1:17
In der Debatte über Homosexualität und eingetragene Lebenspartnerschaften wenden wir uns Römer 1 zu, um Gottes Willen zu erkennen. Der Abschnitt stellt homosexuelles Verhalten als seinem Willen widersprechend dar, ordnet das Thema aber zunächst in eine umfassendere Unterscheidung ein: Gott hat seine Macht und Gottheit durch die Schöpfung offenbart, und die Menschen können ihn anerkennen oder sich
Mehr →Jesaja 2:2 • Johannes 12:32
Lasst uns allen von Jesus erzählen und ihn als Antwort auf ihre Bedürfnisse vorstellen. Wir müssen nicht vollkommen sein, um ihn zu verkünden. Ebenso müssen diejenigen, die zu ihm kommen, nicht alles verstehen oder sich zuerst mit ihren Sünden auseinandergesetzt haben. Unsere Berufung ist es, Menschen mit Christus in Berührung zu bringen, nicht von ihnen zu verlangen, eine Religion anzunehmen oder
Mehr →Sprüche 2:6 • Jakobus 1:5
Mitten in Prüfungen brauchen wir Weisheit, um unsere Umstände aus Gottes Sicht zu sehen und zu erkennen, wie er in uns wirkt. Selbst in schweren Zeiten kann Gott unseren Charakter formen und uns dahin führen, Jesus Christus immer ähnlicher zu werden. Wenn wir seinen Plan besser verstehen, hilft uns das, geduldig auszuharren. Bitten wir auch um Weisheit, um sein Wort anzuwenden, andere zu erbauen u
Mehr →Psalmen 51:17 • Markus 5:28
Nach Jahren des Leidens und der Einsamkeit bahnte sich die Frau mit dem Blutfluss einen Weg durch die Menge, entschlossen, Jesu Gewand zu berühren und geheilt zu werden. Sie bat nicht um Erlaubnis und trug ihm ihr Anliegen nicht vor; vielleicht verstand sie seine Macht nur unvollkommen, womöglich sogar auf eine Weise, die an Magie grenzte. Doch ihre Not bewegte sie dazu, mutig zu handeln. Wir habe
Mehr →Daniel 1:12 • Jakobus 1:4
Wir können Prüfungen mit geistlicher Freude begegnen, weil Gott sie nutzt, um Geduld zu entwickeln und unseren Charakter zu formen. Doch wir müssen die Geduld ihr Werk vollenden lassen, statt uns einer Prüfung vorzeitig zu entziehen. Deshalb brauchen wir Weisheit und Unterscheidungsvermögen, um zu verstehen, was Gott in uns vervollkommnen möchte, und um das Beste aus der Schwierigkeit zu machen. W
Mehr →Psalmen 40:1 • Jakobus 5:10-11
Wir können diejenigen, die Prüfungen durchleben, selig nennen und sogar Freude in diesen Prüfungen finden. Jakobus ruft uns zur Geduld auf und dazu, auf das Ende einer Prüfung zu schauen – nicht nur darauf, wann sie aufhört, sondern auch auf das Ziel, das Gott durch sie erreicht. Hiob rang mit seinen Zweifeln, doch indem er ausharrte, lernte er Gott tiefer kennen und erkannte seine Barmherzigkeit
Mehr →Psalmen 139:14 • Philipper 4:1
Damit eine Partnerschaft glücklich ist, müssen beide emotional gesund und in Gott geborgen in die Beziehung gehen. Wir sollten nicht erwarten, dass der andere unsere Unsicherheit heilt, und ihn auch nicht zu einer ständigen Quelle der Bestätigung machen. Statt nach unserer „besseren Hälfte“ zu suchen, sollen wir uns als ganze Menschen annehmen – mit Stärken, Schwächen, Fehlern und Wunden – und dar
Mehr →Sprüche 25:15 • Jakobus 5:9
Prüfungen sollen in unseren Beziehungen Geduld hervorbringen. Statt uns über die Fehler anderer zu beklagen, sollen wir einander vergeben, erlittenes Unrecht ertragen und diejenigen, die zu Fall kommen, mit Liebe und Sanftmut wieder aufrichten. Wir müssen auch Menschen, die mit falschen Vorstellungen oder Charakterschwächen zum Glauben kommen, aufnehmen und sie Schritt für Schritt begleiten. Diese
Mehr →2. Chronik 20:5-6 • Matthäus 18:18
Angesichts einer schweren militärischen Krise rief Joschafat das ganze Volk zum Beten und Fasten auf. Damit machte er öffentlich, dass er von Gott abhängig war und darauf vertraute, dass Gott antworten würde. Auch wir können die Angst überwinden, uns zu blamieren, indem wir Gebetsanliegen und geistliche Ziele mit Glaubensgeschwistern teilen: Sie auszusprechen stärkt unsere Entschlossenheit und hil
Mehr →Jesaja 53:3 • 2. Korinther 8:9
Römer 1 stellt zwei Weisen vor, auf Gott zu antworten. Durch den Glauben an Jesus Christus offenbart das Evangelium seine Gerechtigkeit als Gnade, Vergebung und Heil; wenn Menschen sich seinem Wort widersetzen, wird sein Zorn offenbar. Die Schöpfung macht Gottes Macht und Göttlichkeit sichtbar, doch die Menschen hörten auf, ihn zu verherrlichen, und vertauschten seine Wahrheit mit der Lüge, indem
Mehr →Psalmen 27:14 • Jakobus 1:3
Wenn wir Prüfungen durchleben, können wir geistliche Freude haben, auch wenn wir uns nicht glücklich fühlen. Wie ein Sportler, der sich anstrengt, um stärker zu werden, wissen wir, dass Schwierigkeiten uns auf etwas Größeres vorbereiten können. Die Prüfung unseres Glaubens bringt Geduld hervor. Sie ist unerlässlich, um geistlich zu wachsen, mit Menschen umzugehen, die uns verletzen, und durchzuhal
Mehr →Hiob 23:10 • Jakobus 1:2
Jakobus ruft uns dazu auf, die verschiedenen Prüfungen, die wir erleben, für lauter Freude zu halten, auch wenn sie uns gewöhnlich Traurigkeit und Ratlosigkeit bereiten. Wir können sie anders annehmen, weil Gott nicht zulässt, dass das, was wir erleben, ohne Sinn bleibt: Selbst Schwierigkeiten können Segen, Veränderung und Wachstum bringen. Das bedeutet nicht, dass Prüfungen leicht sind. Doch im L
Mehr →2. Könige 7:12 • Lukas 24:38
Das Wort, das Gott durch Elisa gegeben hatte, erfüllte sich in allen Einzelheiten. Obwohl König Joram vermutete, dass das verlassene syrische Lager eine Falle sei, bestätigten die Kundschafter die Nachricht der Aussätzigen. Das Volk fand reichlich Vorräte, Lebensmittel wurden zum angekündigten Preis verkauft, und der Fürst, der das Wort zurückgewiesen hatte, starb, ohne etwas davon zu genießen. Se
Mehr →1. Mose 32:26 • 1. Thessalonicher 5:17
Den Kämpfen des Lebens begegnen wir mit beharrlichem Gebet: Unser Glaube soll in konkreten Bitten Ausdruck finden, die wir mit Leidenschaft und Überzeugung vorbringen. Statt uns von Angst beherrschen zu lassen, bringen wir unsere Anliegen vor Gott. Doch wir sollten nicht nur beten, um eine Krise zu überstehen. Das Gebet soll unsere Vorhaben, Anstrengungen und täglichen Tätigkeiten begleiten – bevo
Mehr →2. Könige 7:8 • Matthäus 25:29
Gott möchte seiner Gemeinde eine Zeit der Erquickung sowie geistliche und materielle Versorgung schenken. Doch wir dürfen seine Segnungen nicht für uns behalten, während andere Not leiden. Wie die Männer, die sich satt gegessen hatten und dann beschlossen, Samaria die gute Nachricht zu verkünden, sind wir berufen, zu bezeugen, dass es in Christus Hoffnung, Heil und Versöhnung mit Gott gibt. Auch w
Mehr →2. Könige 7:3 • Römer 14:8
Als Elisa eine Verheißung des Überflusses verkündete, reagierte der Fürst von Samaria mit Unglauben. Vier Aussätzige dagegen, hungrig und ohne etwas zu verlieren, gingen zum syrischen Lager und fanden die Versorgung, die Gott bereits vorbereitet hatte: Das Heer war geflohen, nachdem es ein von ihm verursachtes Getöse gehört hatte. Das mit göttlicher Autorität verkündete Wort beginnt die Umstände z
Mehr →Esther 4:15-16 • Matthäus 18:19
Angesichts der Bedrohung durch ein mächtiges Heer demütigte sich Joschafat, betete und rief ganz Juda dazu auf, zu fasten und Jehova um Hilfe zu bitten. Sein Beispiel erinnert uns daran, dass das Gebet auch in der Gemeinschaft gestärkt wird: Einheit und geistliche Übereinstimmung helfen uns, in den Kämpfen des Lebens durchzuhalten. Gemeinsames Gebet ersetzt das persönliche Gebet nicht, doch in sch
Mehr →2. Könige 7:2 • Johannes 20:27
Die geistliche Dürre der Nationen wird einer großen Heimsuchung durch Gottes Kraft weichen. Der Fürst, der das von Elisa verkündete Wort infrage stellte, sah die Versorgung kommen, konnte sie aber nicht genießen: Sein Unglaube hatte Folgen. Angesichts von Gottes Wirken zeichnet sich eine Spaltung ab zwischen einer treuen, vom Heiligen Geist erfüllten Kirche und einer ungläubigen, die sich ihm wide
Mehr →2. Könige 7:1 • Matthäus 16:26
Die Ältesten kommen mitten in einer Krise zu Elisa, und auch die Verantwortlichen sollten sich an die Kirche wenden, um Unterweisung zu empfangen. Um diese Aufgabe zu erfüllen, muss die Kirche vom Heiligen Geist und von Gottes Kraft erfüllt sein. Angesichts der Hungersnot in Samaria kündigt Elisa an, dass es am nächsten Tag reichlich und günstige Nahrung geben wird: Was für uns unmöglich ist, ist
Mehr →1. Chronik 13:12 • 2. Korinther 12:10
Unsere Schwachheit anzuerkennen und auf Selbstgenügsamkeit zu verzichten, schafft Raum für Gottes Kraft. Wer ohne Gott lebt, kann durch das bewusste Kultivieren von Schwachheit in Untätigkeit geraten; für seine Kinder bedeutet es hingegen einzugestehen, dass wir aus uns selbst weder Sieg noch Weisheit noch Kraft haben, Gott sie uns aber schenken kann. Wenn wir den Blick von uns selbst abwenden und
Mehr →2. Könige 6:32 • Offenbarung 14:6-7
Das Bild von Elisa, der bei den Verantwortlichen Samarias sitzt, zeigt uns, welchen Platz die Kirche bei öffentlichen Entscheidungen einnehmen soll. Wir müssen uns in Regierung, Wirtschaft, Medien, Kultur und Universitäten einbringen. Dafür müssen wir Männer und Frauen ausbilden, die vom Heiligen Geist erfüllt sind, in diesen Bereichen den Dialog führen können und dort Gottes Wort und die Grundsät
Mehr →2. Könige 6:30-31 • Epheser 4:31
Angesichts der Krise in Samaria kehrt Joram nicht um: Er gibt Elisa die Schuld, obwohl seine eigene Gottlosigkeit zum Leiden des Volkes beigetragen hat. Wie er können auch wir Gott für Unglück verantwortlich machen, statt unsere Sünde zu erkennen und seine Barmherzigkeit zu suchen. Doch der König trägt unter seiner Kleidung ein Bußgewand – ein Zeichen der Trauer und der geistlichen Suche. Selbst i
Mehr →2. Chronik 20:3 • Jakobus 1:5
Wenn wir darauf bestehen, alles aus eigener Kraft zu lösen und uns erst als letzten Ausweg an Gott wenden, kann uns das Leid bringen. Joschafat hatte Angst und demütigte sich angesichts einer verzweifelten Lage, um den Herrn zu befragen. Wir müssen unsere Angst nicht verbergen oder so tun, als wüssten wir, was zu tun ist: Es ist besser, unsere Bedürftigkeit einzugestehen und Hilfe zu suchen, als a
Mehr →Jona 4:11 • Epheser 3:10
Auch wenn unsere Nationen hoffnungslos erscheinen mögen, sind wir als Kinder Gottes nicht verlassen. Die Hungersnot in Israel brachte zwei Frauen dazu, einen schrecklichen Pakt zu schließen, während der König eingestand, dass er ihnen nicht helfen konnte. Diese Szene offenbart sowohl die geistliche Finsternis des Volkes als auch die Ohnmacht seiner Herrscher. Auch heute sehen wir Gewalt, Armut und
Mehr →2. Könige 6:24-25 • 2. Korinther 4:8-9
Wie extrem unsere Situation auch sein mag, bei Gott sind wir niemals ohne Ausweg. Samaria wurde belagert, litt unter schrecklichem Mangel und schien keine Hoffnung mehr zu haben; dennoch gab Gott durch Elisa ein Wort der Versorgung, das menschlich gesehen unmöglich erschien. Ebenso gilt: Auch wenn wir Mangel, Bedrängnis, Not oder Verfolgung erleben, gehört die Kraft Gott und nicht uns. Wir können
Mehr →Psalmen 77:11 • Epheser 4:23
Verluste und Krisen können uns so sehr schwächen, dass sie uns die Freude rauben und unsere Erwartungen an Gott mindern. Deshalb müssen wir unsere Gedanken, Erwartungen und Erfahrungen prüfen, den Glauben nicht länger nur als Verteidigung leben, sondern ihn aktiv ergreifen. Wir müssen den Herrn bitten, die Strukturen unseres Verstandes, unseres Herzens und unserer Gefühle zu erneuern, und uns von
Mehr →Psalmen 103:13 • Markus 6:34
Das christliche Leben und der Dienst brauchen Ausgewogenheit: Neben dem Dienen und Arbeiten müssen wir uns Zeit nehmen, um auszuruhen, neue Kraft zu schöpfen und auch anderen dies zu ermöglichen. Als jedoch die Not den Rückzug Jesu unterbrach, reagierte Er voller Mitgefühl und sah die Menschenmenge wie Schafe ohne Hirten. So ist Sein Herz uns gegenüber: Er kennt unsere Schwachheit, denkt daran, da
Mehr →1. Mose 2:2 • Markus 6:31
So wie die Jünger von Jesus ausgesandt wurden und zu ihm zurückkehrten, müssen auch wir immer wieder zum Herrn zurückkehren, der Quelle von Kraft und Gnade. Nach ihrem Dienst rief Jesus sie dazu auf, sich zurückzuziehen – nicht um zu fasten, sondern um allein zu sein, zu essen und neue Kräfte zu sammeln. Das christliche Leben braucht einen ausgewogenen Rhythmus: Es gibt eine Zeit, sich mit Hingabe
Mehr →Psalmen 2:8 • Johannes 16:24
Das Gebet ist der Atem des Gläubigen und das Fundament eines gesegneten Lebens. Wir sollen jeden Bereich unseres Lebens beständig vor Gott bringen – unsere Kinder, Finanzen, Gesundheit und Vorhaben – und dabei vorbeugend, beharrlich und konkret beten. Gott lädt uns ein, den Vater im Namen Jesu zu bitten und darauf zu vertrauen, dass er antworten wird. Dabei geht es nicht um bloß religiöse Gebete,
Mehr →Psalmen 5:3 • Markus 6:30
Unser Leben und unser Dienst müssen eng mit Jesus verbunden bleiben. Wie die Jünger gehen wir von ihm aus: Wir empfangen seinen Auftrag, seine Kraft, seine Gnade und seine Weisheit für jeden Tag. Danach kehren wir im Gebet und in der Meditation zu ihm zurück, um das Erlebte mit ihm zu teilen, es in seiner Gegenwart zu deuten und Rat zu empfangen. Diese Abhängigkeit bewahrt uns auch davor, uns selb
Mehr →2. Samuel 22:24 • Kolosser 1:21-22
Jesus Christus versöhnt und ordnet alle Dinge durch das Blut seines Kreuzes. Wenn er uns rettet, schafft er Frieden mit Gott und beginnt, unsere innere Welt zu ordnen: unseren Verstand, unsere Gefühle, unsere Verletzungen, Gewohnheiten und zerstörerischen Einstellungen. Ohne Christus leben wir als Feinde Gottes und unserer selbst und treffen Entscheidungen, die Leid und Tod hervorbringen; mit ihm
Mehr →5. Mose 27:24 • Matthäus 20:26
Im Reich Gottes besteht Größe nicht darin, nach Positionen, Vorteilen oder Kontrolle zu streben, sondern demütig zu dienen. Die Jünger zeigten Ehrgeiz, Stolz und Selbstsucht – Haltungen, die für Menschen typisch sind, die ihre Autorität zum eigenen Vorteil nutzen. Christus hingegen setzte seine Macht ein, um andere zu segnen, gehorchte dem Vater und stellte das Wohlergehen anderer über sein eigene
Mehr →Hiob 19:25 • Hebräer 11:13
Gott gibt uns nicht immer sofort, was wir brauchen, denn er möchte, dass wir einen Glauben entwickeln, der seine Verheißungen bekennt und geduldig wartet. Auch wenn wir den Segen noch aus der Ferne sehen, können wir an ihn glauben, ihn begrüßen und von ihm als einer kommenden Wirklichkeit sprechen. Mitten in der Prüfung, wenn die Umstände, unsere Gefühle und sogar unser eigener Körper uns zum Zwei
Mehr →1. Mose 3:24 • Kolosser 1:19-20
Jesus Christus ist Schöpfer, Erhalter, Haupt der Kirche und Versöhner der gesamten Schöpfung. Die Sünde zerstörte die ursprüngliche Harmonie: Sie trennte die Menschheit von Gott, brachte Mann und Frau gegeneinander auf und führte den Menschen in Konflikt mit der Natur, mit sich selbst und mit anderen. Durch das Blut am Kreuz begann Christus einen Prozess des Friedens, der Ordnung und der Versöhnun
Mehr →Psalmen 28:3 • Matthäus 20:25-26
Die Angelegenheiten des Reiches Gottes können nicht nach den fleischlichen Mustern der Welt gehandhabt werden, denn diese führen zu Konflikten, Missbrauch, Zwietracht und Schaden am Dienst. Wenn wir in das Reich Gottes eintreten, müssen wir zulassen, dass unsere Impulse, Ambitionen und weltlichen Vorgehensweisen bei Entscheidungen, Beziehungen und Konflikten sterben. Uns nicht dieser Weltzeit glei
Mehr →Hesekiel 37:13 • 1. Korinther 15:20
Jesus Christus hat in Gottes gesamtem Werk den Vorrang: Er steht im Hinblick auf die Schöpfung an erster Stelle und ist zugleich der Erstgeborene der neuen Schöpfung, die durch seinen Tod und seine Auferstehung ihren Anfang nahm. Als Erstlingsfrucht der Entschlafenen ist er wirklich und leibhaftig auferstanden; diese Wahrheit zu leugnen bedeutet, ein wesentliches Fundament des christlichen Glauben
Mehr →Nehemia 9:2 • Römer 12:2
Um Konflikte und den Verlust der Glaubwürdigkeit im Dienst zu vermeiden, müssen wir unseren Verstand, unseren Charakter, unser Temperament und unsere Einstellungen fortwährend dem Handeln des Herrn unterstellen. Wir treten mit weltlichen Verhaltensmustern in den christlichen Dienst ein, die zerbrochen, gereinigt, beschnitten und dem Bild Jesu Christi gleichgestaltet werden müssen. In Matthäus 20 o
Mehr →Psalmen 77:13 • Kolosser 1:18
Jesus Christus ist das Haupt der Kirche: Er leitet sie, gibt ihr Zusammenhalt und muss auch das Haupt unseres Lebens sein. Obwohl der Heilige Geist führt, unterweist und die Wahrheit offenbart, steht Jesus auch den Entscheidungen, Missionen und Initiativen des Volkes Gottes vor. Deshalb müssen wir uns – wie ein Körper, der vom Gehirn abhängig ist – für jede Weisung an Christus wenden und in ihm bl
Mehr →Prediger 7:8 • Epheser 4:3
Konflikte sind selbst unter Gläubigen unvermeidlich, weil wir manche Dinge unterschiedlich denken, empfinden und verstehen. Dennoch müssen wir sie nach den Grundsätzen des Reiches Gottes lösen. Wenn wir richtig mit ihnen umgehen, können sie uns stärken, uns helfen, einander besser kennenzulernen, und Christus verherrlichen. Um eine christliche Lösung anzustreben, müssen wir dem anderen Menschen of
Mehr →2. Mose 3:14 • Kolosser 1:17
Jesus Christus existierte vor der gesamten Schöpfung: Er hat weder Anfang noch Ende, sondern ist ewig und dem Vater gleich. Er hat das Universum nicht nur erschaffen, sondern erhält es aktiv und verleiht ihm Einheit, Zusammenhang, Bedeutung und Ziel. Gott bleibt seinem Werk nicht fern; er greift in die Geschichte, in die Natur und in die Geschehnisse der Menschen ein und erhält alles, was existier
Mehr →1. Mose 13:7 • Matthäus 20:21
Konflikte gehören zum Leben der Kirche, selbst wenn wir danach streben, Christus zu dienen. Sie entstehen, wenn Egoismus, persönlicher Ehrgeiz und das Streben nach Ansehen den Dienst beeinträchtigen. Jesus zeigt uns eine andere Art, Leitung auszuüben: Wahre Größe besteht darin, zu dienen und seinem Beispiel der Hingabe zu folgen. Deshalb müssen wir Konflikte erkennen, sie gemäß der Heiligen Schrif
Mehr →Nehemia 9:6 • Philipper 2:10
Jesus Christus schuf alles, was existiert: nicht nur die materielle und sichtbare Wirklichkeit, sondern auch die geistlichen Wesen, einschließlich der Engel und der gefallenen Mächte, sowie jede menschliche Autorität. Obwohl sich einige dieser Mächte auflehnten und einen bösen Einfluss ausüben, stehen sie alle unter der Herrschaft Christi, weil sie durch ihn und für ihn geschaffen wurden. Sein Nam
Mehr →Psalmen 34:17 • Lukas 18:7
Prüfungen gehören zur Erfahrung des Gläubigen; entscheidend ist, wie wir darauf reagieren, wenn sie kommen. Wir können sie als Werkzeuge betrachten, die Gott gebraucht, um uns zu läutern und zu vervollkommnen, ohne zuzulassen, dass die Widrigkeiten unser Leben beherrschen. Wie die Witwe, die zu Elisa ging, müssen wir die uns bekannte Quelle der Kraft aufsuchen. Heute können wir uns durch das Werk
Mehr →1. Mose 1:1 • Kolosser 1:16
Der Kolosserbrief, die Genesis und das Johannesevangelium offenbaren gemeinsam, dass Jesus Christus der Schöpfer alles Existierenden ist. Wenn Gott Himmel und Erde erschaffen hat und alle Dinge durch Christus geschaffen wurden, erkennen wir, dass Jesus Christus Gott ist. Diese Wahrheit hilft uns, das Geheimnis der Dreieinigkeit zu verstehen: Vater, Sohn und Heiliger Geist sind untrennbare personal
Mehr →1. Mose 5:1 • Römer 8:29
Jesus Christus ist „der Erstgeborene der ganzen Schöpfung“ – nicht weil er das erste Geschöpf gewesen wäre, sondern weil er Gott selbst ist, das grundlegende Urbild, von dem die ganze Schöpfung ihre Eigenschaften ableitet. Die Menschheit, die nach dem Bild und Gleichnis Gottes geschaffen wurde, spiegelt seine Wesenszüge wider; ebenso offenbaren die in der Schöpfung vorhandene Ordnung, Stimmigkeit,
Mehr →Hiob 5:7 • 1. Petrus 4:12
Solange wir in dieser gefallenen Welt leben, werden wir mit unvermeidlichen Schwierigkeiten konfrontiert sein; wenn daher Not über uns kommt, sollten wir nicht klagen oder sie als etwas Befremdliches betrachten. Der Aufruf, uns zu freuen, ist nicht oberflächlich, sondern geistlich: Er entspringt dem Vertrauen darauf, dass hinter der Prüfung Gottes Segen und Gegenwart fortbestehen. Wenn wir standha
Mehr →Daniel 7:14 • Philipper 2:9-10
Die Gottheit Jesu Christi ist eine zentrale Wahrheit, die wir weder abschwächen noch angesichts von Lehren preisgeben dürfen, die ihn als ein erhöhtes Geschöpf oder ein geringeres Wesen darstellen. Die Bibel bezeugt, dass Jesus das Ebenbild des unsichtbaren Gottes ist, und verteidigt sein herrliches, ewiges und göttliches Wesen gegen jede Lehre, die seine Stellung herabsetzt. Was wir über ihn glau
Mehr →2. Samuel 12:19-20 • Römer 8:37
Angesichts eines Verlustes sollten wir den Schmerz anerkennen und eine angemessene Zeit lang trauern, aber nicht wie gelähmt bleiben oder uns absondern. Wir können der Vergangenheit ihren richtigen Platz geben, in der Gegenwart festen Stand gewinnen und voller Hoffnung in die Zukunft gehen. Prüfungen und Schwierigkeiten formen unseren Glauben und lassen Gottes Barmherzigkeit und Treue sichtbar wer
Mehr →1. Mose 1:26 • Kolosser 1:15
Der Kolosserbrief legt besonderen Nachdruck auf die Gottheit, die Herrschaft, die Macht und die Herrlichkeit Jesu Christi. Gegenüber Lehren, die seine Größe schmälerten und weitere Götter, Rituale und Bedingungen für die Errettung hinzufügten, bekräftigt er, dass Jesus die Grundlage aller Errettung ist und dass wir in ihm vollkommen sind. Er ist „das Bild des unsichtbaren Gottes“ und „der Erstgebo
Mehr →Psalmen 125:3 • Apostelgeschichte 12:1
Das Böse existiert, doch Gott hat ihm Grenzen gesetzt und behält die Geschichte unter seiner Kontrolle: Der Hass mag sich für einen Augenblick durchsetzen, doch das Gute und die Liebe Gottes werden letztlich siegen. Selbst inmitten einer Tragödie kann die Dunkelheit das Licht durch Heldenmut, Gebet, Trost und Einheit erstrahlen lassen. Unsere Zerbrechlichkeit bewegt uns dazu, unsere Hoffnung bei G
Mehr →1. Könige 18:21 • 1. Petrus 2:10
In Christus steht unser Leben nicht länger unter der Herrschaft der Finsternis: Gott hat uns in das Reich seines Sohnes versetzt. Deshalb sollten wir nicht jede Schwierigkeit als Sieg des Teufels deuten oder ihm alles zuschreiben, was geschieht. Prüfungen können von unserem Vater zugelassen und zu einem guten Zweck gebraucht werden, denn er lenkt unsere Umstände auf seinen Segen hin. Unsere Identi
Mehr →Jesaja 60:1-2 • Kolosser 1:13
Unsere Freude und Dankbarkeit entspringen dem Wissen, dass Gott uns durch Jesus Christus aus der Macht der Finsternis befreit hat. Ohne Christus steht die Menschheit unter dem Einfluss Satans; doch der Sohn Gottes kam, um seine Werke zu zerstören und das Reich der Himmel voranzubringen. Wenn wir Christus als Herrn und Retter annehmen, tritt seine gütige und liebevolle Herrschaft an die Stelle der
Mehr →1. Chronik 23:30 • Kolosser 1:12
Christliche Freude hängt weder von günstigen Umständen ab, noch ist sie eine oberflächliche Fröhlichkeit; sie entspringt der Hoffnung auf Gottes Güte. Selbst in Bedrängnis können wir uns freuen und Dank sagen, weil Gott uns befähigt hat – nicht aufgrund eigener Verdienste oder Eigenschaften –, am Erbe der Heiligen teilzuhaben. Unser Leben ist mit Christus verborgen, das ewige Leben erwartet uns, w
Mehr →2. Samuel 22:31 • Römer 8:25
Inmitten von Krisen, Leid und Verlusten können wir im Glauben bekennen, dass unser Erlöser lebt, auch wenn unser Herz verzagt. Prüfungen dauern nicht ewig: Wer standhaft bleibt, treu dient und geduldig auf den Herrn wartet, erfährt seine Hilfe und seinen Segen. Gott hört unser Rufen, holt uns aus der Verzweiflung, gibt unseren Schritten festen Halt und legt Lobpreis in unseren Mund. Darüber hinaus
Mehr →Psalmen 98:1 • Philipper 4:4
Inmitten von Bedrängnissen, Schwierigkeiten und Rückschlägen sollen wir nicht nur Geduld, Langmut und Leidensfähigkeit entwickeln, sondern auch Freude und Dankbarkeit. Das christliche Leben besteht nicht allein aus defensivem Ausharren; es ist ein aktives Feiern im Herrn. Diese Freude hängt nicht immer davon ab, ob wir uns fröhlich fühlen. Selbst in Prüfungen können wir innerlich in der Gewissheit
Mehr →Psalmen 40:1 • Jakobus 1:3
Geduld sollte unsere Beziehungen zu anderen prägen und Gottes Mitgefühl und Geduld mit uns widerspiegeln. Sie ist auch in Schwierigkeiten unverzichtbar: Prüfungen können Geduld hervorbringen, wenn wir ihren Zweck verstehen, und Geduld befähigt uns, sie zu ertragen, ohne an Gott zu zweifeln, die Gemeinschaft aufzugeben oder uns vom Glauben abzuwenden. Wie Langstreckenläufer müssen wir beten, die Wa
Mehr →Hiob 19:25 • Römer 8:28
Hiob, untadelig und gesegnet, verlor seinen Besitz, seine Kinder und seine Gesundheit, doch mitten in der Bedrängnis hielt er an einer trotzigen Gewissheit fest: Sein Erlöser lebt. Auch wir werden mutig bekennen müssen, was wir über Gott wissen, wenn Prüfungen, unser Verstand, unsere Gefühle und sogar unser Körper uns dazu drängen, an seiner Güte und Treue zu zweifeln. Selbst wenn wir keine Antwor
Mehr →Prediger 7:8 • Kolosser 1:11
Gottes Kraft wird uns nicht nur zum persönlichen Nutzen gegeben, sondern damit wir durch Geduld und Langmut den Charakter Jesu Christi und die Frucht des Geistes widerspiegeln. Geduld bewahrt uns vor impulsiven, nachtragenden oder rachsüchtigen Reaktionen; sie erträgt Kränkungen und gibt anderen Zeit, zu reifen und ihre Fehler zu korrigieren. Sie ist in der Ehe, in der Familie und in der Gemeinde
Mehr →Habakuk 2:3 • Lukas 24:5
Die Auferstehung Jesu war bereits Wirklichkeit, als die Frauen zum Grab kamen, obwohl sie noch immer in Trauer, Schmerz und Enttäuschung lebten. So ist es, wenn Gott im geistlichen Bereich handelt, die Auswirkungen seines Wirkens in unseren Umständen jedoch noch nicht vollständig sichtbar sind. Obwohl das Reich Gottes bereits unter uns ist, bestehen Kriege, Krankheit, Ausbeutung und Tod fort. Dies
Mehr →2. Könige 4:1 • 1. Petrus 4:16
Dem Herrn treu zu dienen, bewahrt uns nicht vor Krisen, Verlusten, Krankheiten oder finanziellen Schwierigkeiten. Wie die Witwe in 2. Könige 4 zeigt, treffen Prüfungen auch die Kinder Gottes; deshalb sollten wir sie nicht als etwas Befremdliches ansehen und den göttlichen Segen nicht mit einem Leben ohne Bedrängnis verwechseln. Christus warnte davor, dass es in der Welt Leiden geben wird, versiche
Mehr →Sacharja 4:6 • Kolosser 1:11
Das christliche Leben besteht nicht nur aus Worten oder Begriffen, sondern auch aus der übernatürlichen Kraft, die der Heilige Geist vermittelt. Wir müssen den Vater um diese Kraft bitten und sie durch Gebet, Fasten und das Nachsinnen über sein Wort fördern. Er befähigt uns, mit Vollmacht Zeugnis abzulegen, in Heiligkeit zu leben, Versuchungen zu überwinden, in Bedrängnissen standzuhalten und mit
Mehr →3. Mose 5:1 • Johannes 15:8
Frucht zu bringen schließt Evangelisation ein: unseren Glauben und unsere Erfahrungen mit dem Herrn weiterzugeben, andere in die Gemeinde einzuladen und ihnen das Evangelium zu verkünden, damit sie Jesus Christus kennenlernen. In dieser Zeit ruft Gott sowohl die Gemeinden als auch jeden einzelnen Gläubigen dazu auf, ihre evangelistische Arbeit zu beschleunigen und zu intensivieren. Obwohl die Welt
Mehr →3. Mose 26:3-4 • Kolosser 1:10
Für das Reich Gottes Frucht zu bringen, ist nicht optional, aber ebenso wenig eine gesetzliche oder unfruchtbare Pflicht: Es sollte spontan aus der Gegenwart des Heiligen Geistes hervorgehen und von unserem bewussten Wunsch zu dienen begleitet sein. Das christliche Leben besteht nicht nur darin, Segnungen zu empfangen, sondern auch darin, in Heiligkeit zu leben und etwas hervorzubringen, das der G
Mehr →Jesaja 57:14 • Johannes 11:38-39
Auch wenn unsere Probleme wie eine dunkle, verschlossene Höhle erscheinen, kann kein Hindernis zurückhalten, was Gott aus ihr hervorbringen will, wenn Christus gegenwärtig ist. Wir müssen die Steine erkennen und entfernen, die zwischen uns und seinem Wirken stehen: Unglaube, Sünde, ein geringes Selbstwertgefühl, Negativität oder Pessimismus. Der Glaube ist das Bindeglied, durch das sich die Herrli
Mehr →Prediger 2:26 • Kolosser 1:10
Um Gott zu gefallen, müssen wir seinen Willen kennen. Die Bibel enthält die notwendige Erkenntnis, und der Heilige Geist schenkt uns Weisheit und Unterscheidungsvermögen, damit wir sie bei jeder Entscheidung anwenden können; deshalb müssen wir in beständiger Gemeinschaft mit ihm bleiben. Diese Erkenntnis muss sich in Heiligkeit und vorbildlichem Verhalten zeigen und darf sich nicht auf ein Glauben
Mehr →Sprüche 4:5 • Kolosser 1:9
Für das christliche Leben ist Fürbitte unverzichtbar: Wir sollen beständig für unsere Angehörigen, Familien, Gemeinden und Leiter beten, insbesondere für die Pastoren. Außerdem sollen wir darum bitten, mit der Erkenntnis des Willens Gottes erfüllt zu werden, bevor wir nach Macht, Geld oder Gesundheit streben, damit wir seinem Vorsatz entsprechend leben. Wir brauchen sowohl praktische Weisheit, um
Mehr →Psalmen 42:10 • Johannes 11:37
Gott versteht zutiefst und von Ewigkeit her, was wir durchleben, während unsere begrenzte Sichtweise uns daran hindern kann, seine herrlichen Pläne zu erkennen. Wunder sind Zeichen, die auf den Sohn Gottes hinweisen, doch sie zwingen niemanden zum Glauben: Bei der Auferweckung des Lazarus glaubten einige, während andere Jesus meldeten und ihr Herz noch mehr verhärteten. So bringen Gottes Werke und
Mehr →Psalmen 133:1 • Kolosser 1:7-8
Um kraftvolle und fruchtbringende Gläubige zu sein, müssen wir uns auf Jesus Christus ausrichten. Paulus freut sich, als er von der Liebe und Eintracht der Kolosser erfährt. Deshalb hört er nicht auf, dafür zu beten, dass sie mit der Erkenntnis des Willens Gottes erfüllt werden und geistliche Weisheit und Einsicht empfangen. Eine liebevolle Gemeinschaft wird gestärkt, wenn ihre Mitglieder füreinan
Mehr →Psalmen 89:27 • Kolosser 1:15
Jesus ist das Zentrum des Lebens der Kirche und die Quelle unserer Identität, Kraft, Erlösung und geistlichen Lebendigkeit. Der Kolosserbrief richtet unseren Blick auf seine Person und korrigiert jede Sichtweise, die seine Bedeutung schmälert. Er offenbart den Vater vollkommen, denn er ist „das Bild des unsichtbaren Gottes“, und in ihm finden wir alles, was wir brauchen, um wirksam zu leben und zu
Mehr →Prediger 3:1-8 • Johannes 11:35
Jesus weinte am Grab des Lazarus und zeigte damit, dass Trauer angesichts von Tod und Verlust berechtigt ist, selbst wenn wir die Verheißung der Auferstehung kennen. Wir können unsere Gefühle anerkennen, trauern und die Trennung beklagen, jedoch nicht wie jene, die keine Hoffnung haben. Unsere Tränen sollen vom Wissen um das ewige Leben, von der Macht Gottes und von seiner Herrschaft über jede Sit
Mehr →2. Mose 23:19 • Matthäus 6:33
Gott die Erstlingsgaben zu geben bedeutet, ihn zu ehren, bevor wir uns all unseren anderen Prioritäten widmen, statt ihm nur das anzubieten, was übrig bleibt. Selbst in äußerster Not gehorchte die Witwe von Sarepta der Bitte Elias und gab zuerst von dem Wenigen, das sie hatte; ihr Glaube zeigte, dass Gott für unsere Bedürfnisse sorgen und uns gebrauchen kann, um andere zu segnen. Auch wir müssen u
Mehr →Richter 6:39 • Johannes 11:21
Unsere Zuversicht, wenn wir im Namen Jesu beten, beruht darauf, dass der Vater auf den Sohn hört, der unseren Bitten Geltung verschafft. Marta glaubte zu Recht an die zukünftige Auferstehung, doch Jesus wollte ihr zeigen, dass seine Macht auch in jenem Augenblick ganz konkret eingreifen konnte. Wir sind nicht dazu berufen, das Leben lediglich resigniert zu ertragen, während wir auf die Ewigkeit wa
Mehr →Sprüche 18:20 • Johannes 11:20
Marta geht entschlossen hinaus, um Jesus zu begegnen, während Maria zu Hause bleibt; darin zeigt sich, wie jede von ihnen ihrem Charakter entsprechend auf die Krise reagiert. Vom Tod ihres Bruders tief getroffen, beklagt Marta, dass Jesus nicht früher gekommen ist – so wie auch wir es tun, wenn wir Gottes Verzögerung nicht verstehen. Doch sie fasst neuen Mut und bekennt ihren Glauben: Sie weiß, da
Mehr →Prediger 11:1 • Johannes 12:25
Wir sind dazu berufen, eine beständige Haltung der Großzügigkeit anzunehmen: nicht aus Bequemlichkeit, aufgrund einer unmittelbaren Not oder mit dem Wunsch zu geben, etwas von Gott zu erhalten, sondern weil das Teilen zu einem Teil unseres Wesens geworden ist. Wir sollen mit Fleiß und Weitblick in Menschen, Projekte und Gemeinschaften säen, selbst wenn dies Unannehmlichkeiten mit sich bringt, und
Mehr →Sprüche 3:9 • 2. Korinther 9:7
Großzügigkeit trägt zum Wachstum der Gemeinde bei und darf nicht in den Händen einiger weniger bleiben. Wir sollten nicht warten, bis wir im Überfluss leben, bevor wir anfangen zu geben: Sowohl wer viel hat als auch wer wenig hat, kann entsprechend seinen Mitteln geben. Die Mazedonier zeigten, dass es selbst in tiefer Armut möglich ist, mit Freude, freiwillig und aufopferungsvoll zu geben. Deshalb
Mehr →Psalmen 27:1 • Johannes 11:14-15
Für die Kinder Gottes hat der Tod keinen endgültigen Charakter: Er ist ein sanfter Schlaf und ein Übergang vom unvollkommenen Leben zum ewigen und vollkommenen Leben in der Gegenwart des Herrn. Der Tod des Lazarus, den Jesus als Schlaf bezeichnete, sollte dazu dienen, den Glauben der Jünger zu stärken und zu offenbaren, dass er der Sohn Gottes und der Retter ist. Durch seinen Sieg am Kreuz nahm Ch
Mehr →Psalmen 112:5 • Matthäus 10:8
Geben darf weder zu einem Mittel werden, Gott zu manipulieren, noch zu einer Formel, um Wohlstand zu erlangen; denn wahre Großzügigkeit entspringt dem Herzen, einer biblischen Überzeugung und einem Leben, das ganz vom Glauben durchdrungen ist. Wir müssen uns eine beständige Haltung der Großzügigkeit zu eigen machen und Gott erlauben, uns in fröhliche Geber zu verwandeln, die sich nicht von Bedürft
Mehr →Psalmen 112:1-2 • Epheser 6:4
Gesunde Männlichkeit spiegelt das zärtliche, barmherzige und starke Herz Jesu wider. Ein wahrer Mann beutet andere weder aus noch missbraucht er sie oder zwingt ihnen seine Stärke auf; er schützt das Leben, verteidigt die Schwachen, sorgt für die Seinen und opfert sich für sie auf. Wir sollen unseren Familien und Gemeinschaften mit unerschütterlicher Treue verbunden sein und zugleich andere beglei
Mehr →1. Mose 1:4 • Johannes 11:9
Im Licht Gottes zu leben bedeutet, nach seinem Willen zu wandeln – in Ruhe und im Vertrauen auf seine Fürsorge. Als Kinder des Lichts sollen wir in Wahrheit, Gerechtigkeit, Schlichtheit und Transparenz leben. Wir sollen ohne Falsch sein wie die Tauben und klug wie die Schlangen, ohne Lügen, Manipulation, verborgene Bereiche oder geheime Absichten. Unser Wort soll verlässlich sein: Unser Ja sei ein
Mehr →1. Mose 22:16-17 • Markus 12:43-44
Wahre Großzügigkeit führt uns dazu, in der Zone des Unbehagens zu geben – freigebig, beständig und aufopferungsvoll, sowohl Gott als auch anderen gegenüber. Wir müssen sie als Lebensethik annehmen und bewusst im Namen des Herrn praktizieren, nicht aus Druck, um Gott zu manipulieren oder Anerkennung zu erhalten. Die Gabe der Witwe gefiel Gott, weil sie im Gegensatz zu denen, die aus ihrem Überfluss
Mehr →4. Mose 13:25 • Jakobus 2:26
Obwohl Gott uns Segnungen verheißen hat, werden wir nicht automatisch und auch nicht ohne Widerstand in sie eingehen. So wie Israel das verheißene Land erkunden, kennenlernen und sich auf den Kampf vorbereiten musste, müssen auch wir unser Leben und unser Umfeld prüfen. Die Feinde können von außen kommen – sogar in Gestalt von Menschen, die uns nahestehen – oder in uns selbst liegen: das Fleisch,
Mehr →Psalmen 23:4 • Johannes 11:8
Jesus geht ohne Furcht der Gefahr entgegen, weil er in völliger Unterordnung unter den Willen des Vaters lebt und weiß, dass Gott selbst über Bedrohungen, Leiden und Tod herrscht. Die Jünger, die alles nur aus menschlicher Sicht betrachten, geraten in Angst und wollen dem schwierigen Weg ausweichen. Auch wir können uns fürchten, wenn wir nicht verstehen, wie dunkle Umstände Teil von Gottes souverä
Mehr →1. Könige 17:13 • 2. Korinther 8:3
Großzügigkeit ist ein geistliches Gesetz, das die Entwicklung von Gesellschaften, Gemeinden und Familien ermöglicht und Gottes Wohlstand den Weg bereitet. Da Gottes gesamte Beziehung zu uns aus seiner Gnade, Vergebung und Großzügigkeit entspringt, sollen wir unseren Vater nachahmen, indem wir leben, um zu geben. Das beschränkt sich nicht auf Geld: Es umfasst auch, Zeit, Talente, Kraft, Wissen, Bes
Mehr →4. Mose 13:18 • Römer 8:37
Wir müssen das Land, das Gott vor uns legt, gut kennen: seine Verheißungen und Vorrechte, aber auch unsere Verantwortung, die Kämpfe und die Gefahren. Das christliche Leben erfordert Gebet, Fasten, das Zurücklassen dessen, was uns hindert, und die Kenntnis des Wortes, damit wir in unserem Erbe wandeln können. Wir dürfen Schwierigkeiten nicht ignorieren und uns über Widerstand nicht wundern; entsch
Mehr →Jesaja 55:9 • Johannes 11:4
Gott liebt uns, hat Macht und handelt niemals ohne Absicht, auch wenn er unsere Gebete anders beantwortet, als wir es erwarten. Eine Absage, ein Verlust, eine Krankheit oder eine Verzögerung können uns zweifeln lassen, doch sie können auch zur Grundlage für einen Segen und für die Offenbarung seiner Herrlichkeit werden. So geschah es, als Jesus erst verspätet zum Haus von Marta, Maria und Lazarus
Mehr →Psalmen 103:8 • Jakobus 2:13
Jesus verkörpert wahre Männlichkeit: männlich und zärtlich, fähig, Kinder anzunehmen und zu segnen, aber auch Stolz entgegenzutreten, die Heiligkeit zu verteidigen, das Gericht zu verkünden und Barmherzigkeit anzubieten. Als christliche Männer müssen wir dieses Gleichgewicht aus Liebe, Stärke, Gerechtigkeit und Klarheit widerspiegeln. Wir brauchen eine geheilte Männlichkeit, denn die Welt verletzt
Mehr →Josua 1:9 • 1. Korinther 9:25
Gottes Verheißungen rufen uns nicht dazu auf, passiv zu warten, sondern mit Glauben, Fleiß und Vorbereitung zu antworten. So wie Israel Kanaan erkunden musste, bevor es das Land in Besitz nahm, müssen wir prüfen, was Gott verkündet hat, sein Wort studieren, unser Umfeld betrachten und unsere Stärken und Schwächen erkennen. Der Glaube steht dem verantwortungsvollen Gebrauch des Verstandes nicht ent
Mehr →Psalmen 37:7 • Johannes 11:6
Unsere Aufgabe ist es, dem Herrn beständig jede Not vorzubringen, anstatt der Angst nachzugeben, und dann in dem Vertrauen zu ruhen, dass Er auf die beste Weise antworten wird. Das Gebet sollte jeden Bereich des Lebens durchdringen, sowohl die großen als auch die kleinen Probleme. Seine Antwort kann unmittelbar, schrittweise oder ablehnend sein oder Schweigen und Warten einschließen. Als Jesus zög
Mehr →1. Könige 7:14 • Römer 12:6
Jeder Diener Gottes sollte sich im Rahmen der geistlichen Begabung und Berufung, die er empfangen hat, um die größtmögliche Entfaltung bemühen. Obwohl sich Gaben und Fähigkeiten gemäß der Souveränität Gottes unterscheiden, müssen wir alle die für unseren Dienst erforderlichen Fertigkeiten beherrschen lernen. Pastoren, Anbetungsleiter und andere Diener sollen sowohl die sichtbaren Aufgaben als auch
Mehr →4. Mose 14:24 • Römer 4:3
Unsere Haltung bestimmt unseren Weg und unser Ziel. Eine Denkweise, die von Bedeutungslosigkeit, Mangel und Niederlage geprägt ist, deutet Rückschläge als ein Verlassensein von Gott und hindert uns daran, voranzugehen. Wenn wir hingegen glauben, dass der mächtige Gott in uns wohnt, bewegt uns das dazu, im Glauben Schritte zu wagen. Bevor wir etwas beginnen, müssen wir prüfen, ob es von Gott kommt,
Mehr →Jesaja 38:1-3 • Johannes 11:3
Gebet bedeutet, dem Herrn unsere kleinen wie großen Bedürfnisse vertrauensvoll vorzubringen, in der Gewissheit, dass sein Thron ein Thron der Gnade, Güte und Barmherzigkeit ist. Wie Marta und Maria können wir uns in Krisenzeiten an Jesus wenden, getragen von einer Beziehung, die durch Anbetung, Dienst, Gebet und das Lesen des Wortes gepflegt wurde. Deshalb dürfen wir in gewöhnlichen Zeiten unser g
Mehr →Psalmen 139:16 • Matthäus 19:4
Die menschliche Sexualität besitzt sowohl schöpferische als auch zerstörerische Kraft, doch sie verliert ihre Orientierung, wenn sie die Grenzen des Wortes Gottes verlässt. Nur der Schöpfer kann ihr Gleichgewicht wiederherstellen. Sowohl eine unterdrückende Männlichkeit als auch eine dominierende Weiblichkeit bringen destruktive Modelle hervor und destabilisieren Familie, Elternschaft, Werte und G
Mehr →4. Mose 14:30 • Hebräer 4:1
Gott hat wohlwollende Absichten und große Segnungen für unser Leben, doch er hat uns die Freiheit gegeben, sie anzunehmen oder zu vereiteln. Ungehorsam, Starrsinn, Unglaube und die Liebe zur Welt können die Tür zu dem verschließen, was er vorbereitet hat. Das zeigt sich auch an der Errettung: Gott möchte, dass alle Menschen Buße tun und bei Jesus Christus Zuflucht finden, doch viele lehnen den von
Mehr →5. Mose 20:8 • Johannes 11:2
Die Krankheit und der Tod des Lazarus zeigen, dass selbst diejenigen, die von Jesus geliebt werden, Krisen durchleben. Marta, Maria und Lazarus pflegten bereits eine Beziehung der Freundschaft, Liebe und Hingabe zu ihm; deshalb wandten sich die Schwestern angesichts der Krankheit sofort an den Herrn. Auch wir müssen diese Nähe pflegen, bevor das Leid kommt. In den gewöhnlichen Zeiten der Normalitä
Mehr →4. Mose 13:1-2 • Hebräer 4:2
Jahrhundertelang bereitete Gott den Einzug Israels in Kanaan vor. Er ließ das Volk in Ägypten wachsen, befreite es durch Mose und führte es in ein reiches Land, das seit den Tagen Abrahams für sie bestimmt war. Die Völker, die es bewohnten, sollten wegen ihrer tiefen Verdorbenheit vertrieben werden. Doch obwohl die erste Generation bis an die Schwelle des verheißenen Erbes gelangte, hinderte ihr U
Mehr →Jeremia 23:15 • Matthäus 23:28
Integrität ist im Dienst unverzichtbar, denn wir lehren nicht nur von der Kanzel, sondern auch durch die Art und Weise, wie wir im Alltag mit Konflikten, Krisen, Misserfolgen und Herausforderungen umgehen. Integer zu sein bedeutet, ungeteilt zu leben, ohne Falschheit oder verborgene Bereiche. Das verlangt keine Vollkommenheit: Wenn wir fallen oder Widersprüche zutage treten, stellen wir unsere inn
Mehr →5. Mose 30:15 • Matthäus 14:30
Manche Gläubige betrachten das Leben und seine Möglichkeiten im Licht der Verheißungen Gottes und vertrauen auf seine Gnade, seine Gegenwart und seine Mittel. Diese Haltung der Genügsamkeit erkennt Probleme und Mängel an, richtet den Blick jedoch stärker auf Gottes Macht und Treue als auf die Begrenzungen. Die Haltung des Mangels hingegen konzentriert sich auf Hindernisse, Gefahren, Misserfolge un
Mehr →5. Mose 7:9 • 2. Timotheus 2:13
Die Segnungen, die wir empfangen, gehen nicht immer auf unsere eigenen Verdienste zurück; sie können auch Frucht des Glaubens und der Treue früherer Generationen sein. Ebenso kann unser geistliches Leben unsere Nachkommen erreichen. Deshalb müssen wir uns als Väter und Mütter vom Wort Gottes und vom Evangelium nähren, unsere Kinder treu lieben und für sie sorgen und sie mit unserem Segen umhüllen
Mehr →Psalmen 145:13 • Lukas 1:33
Das Reich, die Kraft und die Herrlichkeit gehören Gott in Ewigkeit. Seine Herrschaft ist ewig und unwiderruflich, und das Vaterunser lädt uns ein, über die Sorgen und Gefahren dieser Welt hinaus auf das kommende Leben zu blicken. Denjenigen von uns, die in Christus leben und sterben, sind Ruhe, Lohn und Anteil an seiner Herrlichkeit gewiss. Eines Tages wird der Kampf zwischen Gut und Böse endgülti
Mehr →Psalmen 62:11 • Römer 1:20
Das Vaterunser gründet auf einer grundlegenden Gewissheit: Gott allein besitzt die Macht und Vollmacht, uns alles zu gewähren, was wir brauchen. Weder der Tod noch die Gewalt noch Satan haben das letzte Wort; das Reich, die Macht und die Herrlichkeit gehören rechtmäßig Gott. Durch den Tod Christi am Kreuz wurden die Werke des Teufels zunichtegemacht und der Weg zum himmlischen Thron geöffnet. Desh
Mehr →Jeremia 17:8 • Johannes 15:4
Um einen hervorragenden, wirksamen und dauerhaften Dienst auszuüben, brauchen wir eine starke Spiritualität, die von der Gegenwart des Heiligen Geistes genährt wird. Wir benötigen Öl sowohl für die Herausforderungen unseres Alltags als auch, um es mit denen zu teilen, denen wir dienen. Indem wir durch eine innige Beziehung zum Geist, zum Wort und durch ein beständiges, diszipliniertes Andachtslebe
Mehr →Hiob 1:7 • 1. Petrus 5:8
Wir leben in einer gefallenen Welt, die von einem Bösen durchdrungen ist, das uns als unsichtbare, wahllose Bedrohung erreichen kann. Unser menschliches Dasein ist zerbrechlich: Wir sind Gefahren, Irrtümern und den Nachstellungen des Alltags ausgesetzt. Deshalb lehrt Jesus uns zu beten: „Erlöse uns von dem Bösen.“ Damit erkennen wir unsere Schwachheit an und bitten beständig um Gottes Schutz. Unse
Mehr →Psalmen 37:37 • Kolosser 1:22
Wir leben in einer kritischen, anspruchsvollen Gesellschaft, die keine Unvollkommenheit duldet, schnell auf Fehler hinweist, aber wenig bereit ist, Opfer anzuerkennen. Dieser Druck kann dazu führen, dass Eltern sich so sehr auf ihre Fehler konzentrieren, dass sie von Schuldgefühlen belastet bleiben, ihre Autorität verlieren und zu nachgiebig werden. Wir sollten unsere Fehler nicht leugnen: Wenn wi
Mehr →Hiob 1:12 • Jakobus 1:13
Gott verleitet niemanden zur Sünde, auch wenn er seine Kinder bisweilen prüft, um sie zu läutern, verborgene Fehler aufzudecken, selbstgenügsames Vertrauen auf die eigene Kraft zu züchtigen oder eine geistliche Wahrheit offenbar zu machen. Das Wort peirasmos umfasst sowohl Versuchung als auch Prüfung und Bedrängnis. Wenn wir daher beten: „Führe uns nicht in Versuchung“, flehen wir um Barmherzigkei
Mehr →Psalmen 103:13 • Römer 8:33
Kein menschlicher Vater und keine menschliche Mutter ist vollkommen; unser Vorbild ist der himmlische Vater, und Ihm allein gebührt die Ehre. Wenn wir unsere eigenen Fehler erkennen – auch jene, die wir übernommen und aus Unwissenheit wiederholt haben –, sollen wir Buße tun, uns bemühen, es besser zu machen, und, wenn es angebracht ist, unsere Kinder um Vergebung bitten, als einen Schritt zu ihrer
Mehr →Jesaja 53:3 • 2. Korinther 8:9
Wir danken für die Segnungen, die durch die Andachten hervorgebracht werden, und für das Vorrecht, dem Volk Gottes zu dienen. Obwohl uns das Personal und die Mittel fehlen, um auf jeden Kommentar, jede Gebetsbitte oder jedes Bedürfnis nach seelsorgerlicher Beratung persönlich einzugehen, kann diese virtuelle Gemeinschaft mit der Weisheit des Heiligen Geistes füreinander sorgen und einander dienen.
Mehr →2. Könige 6:22 • Matthäus 6:15
Wir brauchen fortwährend Gottes Vergebung und müssen zugleich dieselbe Vergebung denen gewähren, die uns verletzen. Vergebung zu empfangen und zu vergeben sind zwei Seiten derselben Medaille: Wenn wir uns weigern zu vergeben, werden auch wir die Vergebung unseres himmlischen Vaters nicht empfangen können. Vergebung befreit, heilt und bringt uns dem barmherzigen Wesen Gottes näher; Groll hingegen v
Mehr →2. Mose 33:11 • Markus 5:33
Die Heilung der Frau beschränkte sich nicht auf ihren Körper: Jesus rief sie aus der Anonymität heraus, ließ sie ein Wort des Friedens hören und schenkte ihr Wiederherstellung bis in die Tiefen ihrer Seele und ihrer Gefühle. Obwohl sie sich Ihm näherte und eine Zurechtweisung fürchtete, begegnete sie väterlichem Erbarmen. In Christus können wir uns vertrauensvoll dem Thron der Gnade nähern und mit
Mehr →2. Mose 17:11 • Markus 5:30
Wir dürfen uns nicht mit einem lauen, konventionellen oder in der Menge verwässerten Glauben zufriedengeben. Gott möchte, dass wir eine innige, persönliche und unmittelbare Beziehung zu Jesus Christus pflegen und uns bewusst sind, dass er unser Rufen und unsere Anbetung sieht. Die Frau mit dem Blutfluss näherte sich ihm mit einem starken Glauben: Die geringste Berührung mit Jesus, die jedoch von G
Mehr →Josua 6:15 • Matthäus 15:22
Das Glaubensleben erfordert bisweilen einen mutigen Einsatz: dass wir es im Namen des Herrn wagen, über das Gewöhnliche hinauszugehen, selbst auf die Gefahr hin, Ablehnung, Widerstand oder Scham zu erleiden. Nicht jede Annäherung an Jesus ist gleich; wie die Frau mit dem Blutfluss brauchen wir jene besondere Berührung, die aus tiefer Not erwächst und uns in seine Gegenwart führt. Die syrophönizisc
Mehr →1. Mose 32:26 • Markus 5:27
Wie die Frau, die sich in großer Not befand, müssen wir uns Jesus mit einem kühnen, eifrigen Glauben nähern, der bereit ist, Hindernisse zu überwinden. Sie durchbrach die Konventionen ihrer Zeit, bahnte sich einen Weg durch die Menge und berührte das Gewand Christi im Vertrauen auf seine heilende Kraft. Gott erwartet, dass unser Glaube durch Taten sichtbar wird: indem wir nach Möglichkeiten suchen
Mehr →Psalmen 40:1 • Johannes 11:6
Gott zögert sein Eingreifen oft so lange hinaus, bis unsere Kräfte und Mittel erschöpft sind, weil er nicht nur eine unmittelbare Not beheben, sondern auch unseren Glauben formen will. In der Prüfung lernen wir Abhängigkeit, Demut, Beharrlichkeit und Gebet, während wir zugleich erkennen, welche Bereiche unseres Lebens einer Auseinandersetzung bedürfen. Wie bei den Hebräern am Roten Meer und währen
Mehr →Psalmen 51:17 • Markus 5:28
Jesus offenbart einen Dienst voller Kraft und Barmherzigkeit, indem er auf dem Weg zu Jairus, einem angesehenen Mann, für eine namenlose, arme, kranke und gesellschaftlich isolierte Frau stehen bleibt. Obwohl sie nicht auf seiner Tagesordnung stand, trieb ihre verzweifelte Not sie dazu, Hindernisse zu überwinden und sich ihm im Glauben zu nähern, überzeugt davon, dass es genügen würde, sein Gewand
Mehr →Psalmen 32:1 • 1. Johannes 1:9
Das Vaterunser lehrt uns, unsere grundlegenden Bedürfnisse vor Gott zu bringen, insbesondere die Vergebung, die wir alle brauchen. Anstatt unsere Sünden zu leugnen, zu verbergen, zu rechtfertigen oder anderen die Schuld dafür zu geben, sollen wir sie demütig bekennen. Gott ist treu und gerecht, sodass er uns vergibt und reinigt und dadurch unsere Gemeinschaft mit ihm wiederherstellt. Zu schweigen
Mehr →Psalmen 103:13 • Lukas 11:11
Elternschaft lehrt uns Demut, Barmherzigkeit, Großzügigkeit, Selbstverleugnung und Abhängigkeit von der göttlichen Gnade. Da wir diese Aufgabe nicht vollkommen erfüllen können, werden wir beim Zurückblicken unweigerlich Fehler erkennen. Diese Realität sollte uns nicht lähmen: Wir können in der Gnade und Anerkennung des Vaters ruhen, auf sein Wort achten und weiter wachsen, wobei Jesus unser Vorbil
Mehr →Sprüche 4:18 • 1. Korinther 9:26-27
Hervorragender christlicher Dienst erfordert kontinuierliches und beharrliches Wachstum. Wir können immer etwas Neues lernen, unseren Charakter stärken, Schwächen überwinden, unser Wissen erweitern und die Beziehungen zu den Menschen in unserem Umfeld verbessern. Wie ein Pfeil, der weiter auf ein fernes Ziel zufliegt, dürfen wir niemals meinen, wir seien bereits angekommen. Unser Ziel ist es, Jesu
Mehr →1. Chronik 4:10 • Markus 10:51
Bitten wir Gott im Glauben mit konkreten, mutigen und überprüfbaren Gebeten, statt vage Bitten zu formulieren, die unsere Zweifel verbergen und uns vor Enttäuschung schützen. Das bedeutet nicht, die Souveränität des Herrn zu leugnen oder zu meinen, wir könnten ihn zwingen, nur auf eine bestimmte Weise zu antworten; problematisch wird es, wenn unsere Vorbehalte daher rühren, dass wir nicht glauben,
Mehr →Psalmen 23:1 • 1. Timotheus 6:8
Wenn wir um „unser tägliches Brot“ bitten, lernen wir, für die tägliche Versorgung von Gott abhängig zu sein und sowohl Verantwortungslosigkeit als auch Sorge und Habgier zu vermeiden. Unser Leben liegt in den Händen eines liebevollen Vaters, der für Nahrung und Kleidung sorgt. Deshalb sollen wir, statt uns übermäßig mit dem Morgen zu beschäftigen oder übermäßig viel anzuhäufen, zuerst sein Reich
Mehr →Psalmen 68:5 • 1. Timotheus 1:2
Angesichts des Mangels an gesunden männlichen Vorbildern und der Fülle destruktiver Beispiele brauchen wir Männer, die durch das Wort Gottes und das Wirken des Heiligen Geistes geprägt sind und eine ausgewogene Männlichkeit verkörpern können. Wir christlichen Männer haben einen Schatz empfangen, der unser Leben durchdringen und sich in einem gesunden, einfühlsamen und verantwortungsbewussten Verha
Mehr →Sprüche 3:9 • Lukas 12:31
Als Kinder Gottes ordnen wir unsere Prioritäten, indem wir seine Ehre, sein Reich und seinen Willen an die erste Stelle setzen. Unsere Pläne, Vorhaben, Wünsche und Bitten müssen seiner Agenda untergeordnet werden. Das Vaterunser spiegelt diese Ordnung wider: Wir erkennen Gottes Vaterschaft und Majestät an, heiligen seinen Namen und bitten darum, dass sein Wille ohne Widerstand geschieht; erst dann
Mehr →Josua 14:11 • Römer 8:37
Das Alter kann eine Zeit der Schönheit, der Versöhnung und der inneren Heilung sein sowie eine Gelegenheit, vernachlässigte Seiten an uns zu entdecken, neue Freundschaften zu pflegen und liegen gebliebene Vorhaben wieder aufzunehmen. Unsere Träume werden durch das Alter nicht zunichtegemacht: Die Kraft Gottes und die Grundsätze seines Wortes ermöglichen es uns, zuversichtlich voranzugehen. Wenn wi
Mehr →Psalmen 103:20 • Offenbarung 4:11
In einer gefallenen Welt widersetzen sich die Mächte der Finsternis dem Willen Gottes und fördern Auflehnung und Stolz. Deshalb sehnen wir uns danach und beten darum, dass seine heiligen Absichten der Liebe, des Lebens und der Gerechtigkeit auf Erden mit derselben Freiheit und Fülle verwirklicht werden wie im Himmel. Dort gibt es keinen Widerstand: Alle haben Freude daran, den Vater zu ehren und s
Mehr →Psalmen 40:8 • Lukas 22:42
Jesus lebte in vollkommenem Gehorsam gegenüber dem Vater und ging in dieser Hingabe bis ans Kreuz. Obwohl er tiefe Angst empfand und darum bat, vom Leiden befreit zu werden, ordnete er seinen Wunsch dem göttlichen Willen unter. Seine Macht und Erhöhung waren paradoxerweise mit seiner Demut und Unterordnung verbunden. Wir müssen dieselbe Gesinnung entwickeln und unser ganzes Leben zu einer fortwähr
Mehr →Psalmen 22:28 • Offenbarung 22:20
Wenn wir beten: „Dein Reich komme“, bitten wir darum, dass Gottes Herrschaft hervortritt und in der Welt sichtbar wird. Wir sehnen uns danach, dass seine Werte – Liebe, Wahrheit, Gerechtigkeit, Gnade und Leben – die Herrschaft der Sünde, des Bösen und Satans ablösen und Krieg, Armut und Tod ein Ende bereiten. Diese Bitte reicht auch in unser Innerstes: Wir flehen Gott an, Stolz und Egoismus aus un
Mehr →1. Samuel 4:17 • Matthäus 6:7
Wir können an religiösen Routinen, Programmen, Liedern und Symbolen festhalten und dennoch der wirksamen Gegenwart Gottes entbehren. Israel nahm die Bundeslade mit in den Kampf, weil es glaubte, ihre bloße Anwesenheit werde den Sieg garantieren. Doch das Volk wurde besiegt, denn die Lade war lediglich ein Symbol und keine automatische Kraftquelle. Ebenso bringen religiöse Handlungen nicht von sich
Mehr →Psalmen 113:1 • Johannes 12:28
Wir wurden geschaffen, um Gott anzubeten, und finden unsere wahre Bestimmung nur dann, wenn wir demütig erkennen, dass wir Geschöpfe sind, die dazu berufen wurden, ihn zu verherrlichen. Wenn wir uns ihm im Gebet nähern, müssen wir seine Heiligkeit, Ehre und Majestät über unsere eigenen Bedürfnisse und Wünsche stellen. Mehr noch, als ihm zu dienen, sollen wir uns beständig an seiner Herrlichkeit er
Mehr →Prediger 5:2 • 1. Timotheus 6:16
Gott ist unser barmherziger und liebender Vater, der innig in seine Schöpfung eingebunden ist; doch er ist auch im Himmel: Er ist heilig, der ganz Andere und über uns erhaben. Deshalb muss unsere Beziehung zu ihm absolutes Vertrauen mit absoluter Ehrfurcht verbinden. Wir dürfen uns seinem Thron voller Zuversicht nähern und anerkennen, dass er durch seinen Geist in uns wohnt, ohne dabei die unendli
Mehr →Jesaja 53:3 • 2. Korinther 8:9
Gott formt eine internationale christliche Gemeinschaft, in der wir einander durch Reflexionen, Kommentare, Ratschläge, liebevolle Korrektur und gegenseitiges Gebet stärken können. Lasst uns weiterhin Kämpfe, Leiden, Träume und Siege miteinander teilen und auf die Bedürfnisse anderer mit Liebe und Respekt eingehen. Unsere konfessionellen und theologischen Unterschiede sollten uns nicht daran hinde
Mehr →Psalmen 138:2 • Matthäus 6:9
Das Vaterunser lehrt uns die Form, die Reihenfolge, den Inhalt und die Haltungen, die unser Gebet prägen sollen. Indem Jesus mit „Unser Vater“ beginnt, lädt er uns ein, uns Gott mit Vertrauen und Zuneigung zu nähern und ihn nicht für fern oder unerreichbar zu halten. Er kennt die unendliche Liebe und Barmherzigkeit des Vaters sowie dessen Wunsch, eine liebevolle und innige Beziehung zu seinen Kind
Mehr →1. Mose 19:17 • Lukas 5:11
Um vom Herrn in mächtiger Weise gebraucht zu werden, müssen wir ihm unser ganzes Leben in Demut und Schlichtheit unterordnen. Diese Hingabe erfordert Gehorsam im Voraus: bereitwillig auf das Wort und den Ruf Gottes zu antworten und ihm unsere Träume, Pläne, Zuneigungen, Besitztümer, Ambitionen, Überlegungen, Zweifel und Ängste zur Verfügung zu stellen. Alles zurückzulassen bedeutet nicht nur, mate
Mehr →2. Könige 5:10 • Lukas 5:5
Jesus Christus nachzufolgen verlangt von uns, unsere Zweifel, Ängste und menschlichen Überlegungen zu seinen Füßen niederzulegen, wenn sein Ruf unmöglich erscheint. Wie Petrus können wir die Hindernisse erkennen und dennoch gehorchen, weil wir dem Wort und dem treuen Wesen des Herrn vertrauen. Das christliche Leben bedeutet Hingabe und Unterordnung; es kann sogar erfordern, Träume, Sicherheiten un
Mehr →Jesaja 33:6 • Matthäus 6:33
Petrus befand sich in einer Situation des Scheiterns und der Not, nachdem er die ganze Nacht gefischt hatte, ohne etwas zu fangen. Jesus kannte seine Lage, doch bevor er sich darum kümmerte, bat er Petrus um sein Boot. Als Petrus dieses Gut dem Herrn zur Verfügung stellte und dem Befehl gehorchte, die Netze auszuwerfen, erhielt er einen reichen Fang, erblickte die Macht und Heiligkeit Gottes und w
Mehr →Jeremia 2:2 • Jakobus 4:4
Das Boot des Petrus steht für drei geistliche Positionen: am Ufer bei den Sorgen und Mühen der Menge zu bleiben, ein wenig hinauszufahren, damit Gott uns gebrauchen kann, und auf die Tiefe hinauszufahren, um seine Herrlichkeit noch tiefer zu erkennen. Wenn wir wirksam dienen wollen, brauchen wir Zeiten des Rückzugs, des Gebets und der Betrachtung des Wortes. Dabei lösen wir uns von den Bindungen d
Mehr →2. Mose 4:2 • Lukas 5:1-3
Christus möchte seine Liebe, Hoffnung und Heilung in eine bedürftige Welt bringen, und er entscheidet sich dafür, dies gemeinsam mit uns zu tun. So wie er Petrus um sein Boot bat und es zu einer Plattform machte, von der aus er der Menge diente, möchte er unser Leben und unsere Mittel in den Dienst seines Reiches stellen. Unser Beruf, unsere Talente, Beziehungen und unser Geld können das Evangeliu
Mehr →Psalmen 16:8 • Philipper 3:14
Eine Vision kann unmöglich erscheinen, solange sie als undefinierte Masse im Kopf bleibt. Um sie Wirklichkeit werden zu lassen, müssen wir sie aufschreiben, in ein Projekt und einen Entwurf verwandeln, in einzelne Teile gliedern und jeden Bestandteil Schritt für Schritt umsetzen. Lassen wir uns weder von der Größe der Aufgabe noch von der erforderlichen Zeit oder den knappen Mitteln entmutigen. Ge
Mehr →Sprüche 13:4 • Philipper 4:13
Erfolg erfordert, positives Denken mit konkretem Handeln zu verbinden. Es genügt weder, nur zu träumen, noch, ohne klare Richtung zu handeln: Eine Vision verändert die Wirklichkeit, wenn sie in Ideen gegliedert, in einen Plan umgesetzt und diszipliniert ausgeführt wird – eine bescheidene Handlung nach der anderen. Konkret zu werden ist oft der schwierigste Schritt, denn dafür muss das, was wir uns
Mehr →5. Mose 6:6-7 • Epheser 6:4
Vater oder Mutter zu sein ist eine lebenslange, intensive und anspruchsvolle Verpflichtung, die es erfordert, beständig Zeit, Kraft und Liebe zu investieren, um das Empfindungsvermögen und den Charakter unserer Kinder zu formen. Gefestigte Werte entstehen nicht durch gelegentliche Interventionen, sondern durch tägliche Disziplin: indem wir Erfahrungen und Mahlzeiten miteinander teilen, uns für ihr
Mehr →1. Chronik 4:10 • Epheser 3:20-21
Obwohl der Name Jabez ihn mit Schmerz verband und ihm ein wenig verheißungsvolles Schicksal anzukündigen schien, bewegte ihn sein edles Herz dazu, zu Gott zu rufen und sich ein anderes Leben vorzustellen. Er betete kühn und konkret: Er bat um Segen, ein größeres Gebiet, den Beistand der Hand Gottes und Schutz vor dem Bösen. Seine Bitte umfasste sowohl neue Möglichkeiten als auch die Fähigkeit, sie
Mehr →1. Samuel 16:7 • Lukas 16:15
Wahrer Erfolg bemisst sich an der Bedeutung unseres Lebens: an der positiven Wirkung, die wir ausüben, an den Grenzen, die wir überwinden, und an der Art und Weise, wie wir Gott verherrlichen. Geld, berufliche Stellung, Ruhm und Ansehen mögen wichtig sein, doch sie sind zweitrangig. Gott prüft das Herz und möchte sehen, dass sich sein Charakter und seine Heiligkeit in uns widerspiegeln: Liebe, Fre
Mehr →1. Mose 1:27 • Galater 4:19
Wahrer Erfolg liegt nicht in Geld, Einfluss oder gesellschaftlichem Ansehen, sondern in unserer inneren Verwandlung gemäß den Werten Gottes: Liebe, Heiligkeit, Gerechtigkeit, Großzügigkeit und Demut. Wenn wir zu Christus kommen, müssen wir unsere Verformungen, Bindungen und Fehler zu seinen Füßen niederlegen und uns auf den langen und beschwerlichen Weg der Heiligung begeben. Unser Ziel muss die u
Mehr →Hiob 42:5 • Epheser 1:18-19
Gott hat uns mit Christus lebendig gemacht, uns mit ihm auferweckt und uns in himmlische Bereiche der Autorität und Fülle versetzt. Diese Einheit gibt uns die Gewissheit, dass Christi Triumph über die Mächte der Finsternis zu unseren Gunsten wirkt: Die Trägheit der gefallenen Welt hat keine Herrschaft mehr über uns. Durch das Kreuz werden diejenigen, die in das Reich Gottes eintreten, aus der Geri
Mehr →Psalmen 32:8 • Jakobus 1:5
Wenn wir vor einer Notlage oder einer schwierigen Aufgabe stehen, sollten wir den Herrn um Erleuchtung, Weisheit und eine Strategie bitten. Jakobus verheißt, dass Gott Weisheit großzügig und ohne Vorwurf gibt. Auch wenn andere Bitten vielleicht nicht zu unserem Besten sind und daher nicht erhört werden, segnet und erleuchtet Weisheit immer und führt zum Guten. Gott lehrt uns den Weg, schenkt Erken
Mehr →Psalmen 56:3 • 2. Korinther 7:5
Wir leiden, wenn wir zu sehr auf unsere eigene Kraft vertrauen, Rat zurückweisen und Gott erst als letzten Ausweg suchen. Weisheit beginnt damit, dass wir nüchtern unsere Zerbrechlichkeit sowie Gottes unbegrenzte Weisheit und Macht anerkennen. Sowohl die Furcht des Herrn als auch die Angst angesichts einer Krise können uns dazu bewegen, auf ihn zu vertrauen. David verwandelte seine Angst in ein Gl
Mehr →Jeremia 29:12-13 • Markus 10:48
Gott freut sich, leidenschaftliche und konzentrierte Gebete zu ehren. Manchmal sind Gottes Verzögerungen und sein Schweigen Teil seines Wirkens in unseren Seelen, um uns zu reinigen. Jeremia 29,12 verspricht, dass unsere Gebete nach einer Zeit der Disziplin und geistlichen Behandlung schließlich Gottes Thron erreichen werden. Leidenschaft, Handeln und Bitte sind Elemente, die ein erfolgreiches Fle
Mehr →Psalmen 40:1 • Philipper 4:6
Beharrliches und entschlossenes Gebet ist unerlässlich, um die Kämpfe des Lebens zu bestehen. Es bedarf des Glaubens, um Bitten vorzubringen und in ihnen auszuharren. Gebet ist wie das Ziehen an einem Seil, das eine Glocke im Himmel läuten lässt. Wir sollen beten, anstatt uns zu sorgen, und bereit sein, auf Gottes Antwort zu warten, auch wenn es lange dauert. Die Beharrlichkeit im Gebet beweist un
Mehr →Nehemia 1:8-9 • Matthäus 15:27
Wenn wir beten, sollten wir unsere Bitten auf Gottes Wort, seine Verheißungen und seine Taten gründen und darauf achten, dass das Erbetene mit der Heiligen Schrift übereinstimmt. So können wir vor den Vater treten wie jemand, der sein Anliegen auf bereits feststehende Grundsätze stützt, und dies mit größerer Autorität und Zuversicht tun. Joschafat dient als Beispiel, indem er an Gottes Verheißunge
Mehr →Psalmen 95:6 • Apostelgeschichte 2:42
Angesichts einer überwältigenden Krise erkannte Joschafat seine Angst und Hilflosigkeit, demütigte sich, rief zum Herrn und stützte sich dabei auf seine Verheißungen. Er rief ganz Juda dazu auf, zu fasten und um Hilfe zu bitten. Sein Beispiel zeigt die Kraft des gemeinsamen Gebets: Einheit und geistliche Übereinstimmung unter Gläubigen stärken uns, in schwierigen Kämpfen auszuharren. Das gemeinsam
Mehr →1. Mose 15:6 • Jakobus 1:6
Wenn du zum Herrn betest, tue es mit einer aktiven Erwartung, dass Er wirken wird. Bete mit Integrität und Zielstrebigkeit, und erwarte zuversichtlich, bis du die verwirklichte Vision siehst. Wenn du den Herrn um etwas gebeten hast, glaube und erwarte es. Rufe Gott mit Bestimmung an und bitte im Glauben, ohne im Geringsten zu zweifeln. Gott erwartet, dass wir, wenn wir sagen, wir glauben, durch un
Mehr →1. Samuel 17:45 • 1. Korinther 16:13
Es ist wichtig, in den Kämpfen des Lebens die Waffen des Feindes und die eigenen zu kennen. Der Autor plant den Bau eines neuen Tempels und ist sich der Wirtschaftskrise bewusst, der er gegenübersteht. Er hat Finanzberater engagiert und eine detaillierte Strategie ausgearbeitet. Er muss sich auch den berechtigten Sorgen seiner Gemeinde widmen und sie zu Glaube und Großzügigkeit führen. Es ist wich
Mehr →Psalmen 124:7 • Römer 8:31
Das christliche Leben darf nicht darauf reduziert werden, lediglich zu überleben oder eine Krise nach der anderen zu bewältigen. Christus ruft uns zu einem Leben in Fülle, und der Glaube ist der Weg, durch den Gott seine guten Absichten verwirklicht. Deshalb setzen wir den Glauben vorausschauend ein: um an Reife und Freude zu wachsen, Krisen vorzubeugen und unter Gottes Schutz in Frieden, Zuversic
Mehr →2. Mose 4:10 • 2. Korinther 12:9
In der demütigen Anerkennung unserer Schwachheit liegt große Kraft, denn wir hören auf, auf unsere eigene Genügsamkeit zu vertrauen, und setzen unsere Hoffnung ausschließlich auf Gott. Auch wenn uns die Antwort, die Kraft oder die Waffen fehlen, besitzt Gott alle Weisheit, ist allmächtig und bietet uns seine Waffenrüstung an. Unser Sieg beginnt damit, dass wir eingestehen, nicht aus eigener Kraft
Mehr →4. Mose 13:23 • Matthäus 10:16
Der Glaube verlangt nicht von uns, Hindernisse zu ignorieren oder auf Planung zu verzichten. Wie Mose vor dem Einzug in das verheißene Land müssen wir die Lage sorgfältig prüfen, ihre Herausforderungen kennen und genaue Informationen sammeln, um weise zu handeln. Das Vertrauen auf Gottes Versorgung muss mit klarem Blick, Wissen und Strategie einhergehen. In Zeiten des Mangels brauchen wir Urteilsv
Mehr →Psalmen 32:8 • Epheser 4:14
Es ist wichtig, unsere Probleme und Grenzen anzuerkennen und zu benennen, anstatt sie zu ignorieren oder anderen die Schuld zu geben. Der Glaube hebt die Notwendigkeit nicht auf, unseren Teil zur Lösung der Probleme beizutragen. Gott verherrlicht sich in jenen, die ihre Verantwortung erkennen und danach streben, ein integres und nüchternes Leben zu führen. Bitte Gott um Weisheit, um deine Situatio
Mehr →Psalmen 27:13 • Apostelgeschichte 11:1
Die Geschichte von Blondin, der die Niagarafälle mit einer Schubkarre überquert, veranschaulicht den Unterschied zwischen einem Bekenntnis des Glaubens und wahrem Glauben. Jesus lehrte, dass selbst kleiner Glaube Großes bewirken kann, aber wir müssen Gott bitten, uns zu einem tiefen und reifen Glauben zu führen. Wahrer Glaube ist die Matrix für Gottes Wunder, und wir müssen uns Ihm nähern, indem w
Mehr →Psalmen 90:1 • 1. Timotheus 6:16
Wenn wir uns dem Vater nähern, dürfen wir ihn vertrauensvoll und kühn bitten. Doch zuerst müssen wir demütig seine Herrschaft anerkennen und uns seinem Willen unterordnen, selbst wenn er uns auf einen anderen Weg führt. Wie Psalm 90 lehrt, sollte das Gebet mit Anbetung, Ehrfurcht und Staunen angesichts der Macht, Heiligkeit und Ewigkeit Gottes beginnen. Nachdem wir uns seiner Souveränität ergeben
Mehr →Psalmen 24:1 • Offenbarung 5:13
Manche wollen Religion und Spiritualität in den privaten Bereich verbannen, doch ist dies unmöglich, da spirituelle Überzeugungen immer unsere praktischen Entscheidungen beeinflussen. Das Christentum ist eine umfassende und organische Weltanschauung, die alle Dimensionen des Lebens umgreift. Wir müssen die Herrschaft Christi in jedem Aspekt unseres Lebens anerkennen und etablieren, vom Größten bis
Mehr →Micha 6:8 • 1. Johannes 1:9
Auch wenn unsere sündigen, unverständigen oder schwachen Entscheidungen uns in schwere Krisen führen, können wir umkehren und zu Gott rufen. Er sieht auf die Aufrichtigkeit des Herzens, nicht auf eine unerreichbare Vollkommenheit, und erweist besondere Barmherzigkeit, wenn unser Leben nach seiner Ehre und seinem Willen strebt. Das beseitigt nicht immer die Folgen unserer Fehler, doch Gott kann sel
Mehr →Jesaja 53:3 • 2. Korinther 8:9
Die einzige feste Grundlage für eine gerechte und prosperierende Gesellschaft ist das Wort und die Werte des Reiches Gottes. Ethische und humanistische Überlegungen reichen nicht aus, um ein wahrhaft gerechtes System zu schaffen. Der menschliche Verstand ist fehlerhaft und benötigt die festen Punkte der ewigen und absoluten Weisheit Gottes, um sich richtig zu orientieren. Ohne dies verirrt sich ei
Mehr →Psalmen 103:13 • Römer 8:33
Heiligung ist ein qualvoller, lebenslanger Kampf, der unweigerlich von Widersprüchen, Fehltritten und Unbeständigkeit geprägt ist. Selbst Menschen, die Gott zutiefst lieben, können aufgrund unseres gefallenen und unvollkommenen Zustands sündigen. Die biblischen Berichte zeigen treue Gläubige in ihrer Menschlichkeit und helfen uns, unseren eigenen geistlichen Weg zu verstehen. Gott weiß, dass wir S
Mehr →Psalmen 127:1 • Römer 1:28
Dieser Artikel erörtert die Wichtigkeit, materielle Bemühungen auf soliden geistlichen Prinzipien zu gründen, um den langfristigen Wohlstand und Fortschritt einer Gesellschaft oder einer Institution zu sichern. Die aktuelle Wirtschafts- und Sozialkrise ist eine Folge der Verletzung dieser Prinzipien, wie Gier, ungezügelter Konsumismus und die Absprache der Regierenden mit dem Industriesektor zur V
Mehr →Psalmen 119:97 • Apostelgeschichte 17:11
Die Gemeinde braucht eine systematische biblische Unterweisung, und jeder Gläubige muss sich Zeit nehmen, die Heilige Schrift kennenzulernen. Leidenschaftliche Predigten, Lobpreis und geistliche Erfahrungen können die tägliche Nahrung des Wortes nicht ersetzen. Ohne Erkenntnis bleibt unser geistliches Leben zerbrechlich und der Täuschung ausgesetzt. Das bedeutet nicht, den Geist auszulöschen oder
Mehr →Jesaja 35:3-4 • Galater 6:1
Gnade und Barmherzigkeit gegenüber denen, die fallen, müssen in unserem geistlichen Leben wesentlich sein. Statt einen Bruder oder eine Schwester zu verurteilen, die sich etwas zuschulden kommen lassen, sollten wir uns an unsere eigene Unvollkommenheit erinnern und ihnen in Sanftmut helfen, wiederhergestellt zu werden. Wiederherstellen bedeutet, das Beschädigte zu reparieren und darauf hinzuwirken
Mehr →Psalmen 139:23 • 2. Korinther 12:4
Jede Gabe Gottes kann eine dunkle Seite haben: Wenn wir nicht achtsam sind, können unsere Erfolge und Fähigkeiten Stolz, Selbstgenügsamkeit und Intoleranz nähren. In seiner strengen Barmherzigkeit kann Gott Bedrängnisse und Misserfolge zulassen, die diesen Verformungen entgegenwirken und uns zu Demut, Barmherzigkeit und zur Abhängigkeit von seiner Gnade führen. Die außergewöhnlichen Offenbarungen
Mehr →Hesekiel 28:17 • 2. Korinther 13:5
Unsere Stärken können auch zu Schwächen werden: Jede Gabe hat sowohl eine lichte als auch eine Schattenseite. Evangelistischer Eifer kann zu unerfüllten Versprechen, Oberflächlichkeit oder wenig tiefgehenden Beziehungen führen; pastorale Umsicht kann Vision und Kreativität hemmen; Beredsamkeit kann die Abhängigkeit vom Geist ersetzen; und die Liebe zur Salbung kann die geistliche Frucht und die re
Mehr →Esther 4:14 • 1. Korinther 9:24
Das Glaubensleben verlangt mehr als Gebet, Meditation und Besonnenheit: Es kommt der Augenblick, in dem wir entscheiden, handeln und verantwortungsvolle Risiken eingehen müssen. Wie Rut sollen wir unsere Umstände ehrlich prüfen, unsere Fähigkeiten und Grenzen erkennen, einen Weg wählen und uns ihm mit ganzem Herzen verpflichten. Ihre Entschlossenheit gegenüber Noomi wurde mit Rat, Versorgung und S
Mehr →2. Chronik 19:5-6 • Matthäus 18:21-22
Geistliche Leiterschaft erfordert eine beständige, unmittelbare und persönliche Hingabe; sie entsteht nicht durch gelegentliche Eingriffe. Um andere heranzubilden, müssen wir Zeit und Leidenschaft investieren, den Schlüsselleitern nahebleiben und ihnen fortwährend die von Gott empfangene Vision vermitteln. So handelte Jesus, indem er mit seinen Jüngern zusammenlebte und diente, bis er sie tief gep
Mehr →Psalmen 143:1-2 • Römer 7:23-25
Das christliche Leben ist von einem anhaltenden Kampf zwischen dem Wunsch, Gott zu gefallen, und den Neigungen des Fleisches geprägt. Diese Spannung ehrlich anzuerkennen, bedeutet weder, die Heiligung noch Gottes verwandelnde Kraft zu leugnen; vielmehr führt es uns dazu, auf die Gnade Christi zu vertrauen, in dem es keine Verdammnis, sondern Hoffnung auf Freiheit gibt. Siege stellen sich oft nur l
Mehr →Jesaja 55:8 • Römer 7:18-19
Heiligung ist weder ein einfacher noch ein gleichmäßiger Fortschritt, sondern ein mühsamer, langwieriger und verschlungener Prozess mit Siegen, Rückschlägen, Niederlagen und neuen Schritten zur Reife. Diese Komplexität anzuerkennen stellt weder Gottes Treue infrage noch widerspricht es den Verheißungen seines Wortes. Seine Wege übersteigen unser Verständnis, und die Methoden, durch die er uns verw
Mehr →1. Mose 41:39-40 • Lukas 20:25
Das Christentum umfasst alle Bereiche des Lebens, einschließlich der Politik, doch sein öffentlicher Einfluss darf weder zu religiösem Zwang noch zu einer Verletzung des Gewissens werden. Die Heilige Schrift verbindet die moralische, geistliche und soziale Dimension, und der Missionsbefehl ruft uns dazu auf, die Werte des Evangeliums zu den Nationen zu tragen. Die Geschichte zeigt jedoch, dass die
Mehr →1. Könige 3:9 • Lukas 19:13
Unser christlicher Einfluss kann die Gesellschaft menschlicher machen, wenn er dem Wort Gottes untergeordnet bleibt; doch wir haben Christus auch entehrt, indem wir Macht dazu missbraucht haben, andere zu unterdrücken und uns selbst zu bereichern. Deshalb verlangt unsere politische Beteiligung, dass wir historische Fehler anerkennen und mit Vorsicht, Demut und Transparenz handeln. Die Angst vor de
Mehr →1. Könige 3:9 • 2. Petrus 1:5
Ausgewogene christliche Leiterschaft verbindet geistliche Festigkeit mit Klugheit, administrativer Exzellenz und Fachwissen. Gott zu lieben und ein gottesfürchtiges Leben zu führen, ist wesentlich, ersetzt jedoch weder Kompetenz und Disziplin noch die Aufmerksamkeit für Details. Wir, die wir dienen, müssen geistliche Leidenschaft mit systemischem Denken verbinden und uns Zeit nehmen, die praktisch
Mehr →2. Chronik 17:12-13 • Jakobus 1:13
So wie Achilles’ verwundbare Ferse seinen Untergang verursachte, müssen wir die Schwachstellen in unserem Charakter und geistlichen Leben erkennen, durch die der Feind angreifen könnte. Die Versuchung kommt nicht von Gott, sondern nutzt häufig sündige Wünsche und Neigungen aus, die bereits in uns vorhanden sind. Deshalb müssen wir besonders in Zeiten der Stille vorbeugend diese Bereiche durch das
Mehr →1. Mose 41:53-54 • Epheser 6:13
Die Zeit des Friedens ist die Gelegenheit, sich auf den geistlichen Kampf vorzubereiten. Wir müssen unser geistliches Leben täglich durch Gebet, das Lesen des Wortes und die Gemeinschaft mit anderen Gläubigen stärken. Wir dürfen uns nicht ausschließlich auf die dramatische Dimension des christlichen Lebens konzentrieren, sondern auch auf das ethische Wachstum und die Kultivierung der Frucht des Ge
Mehr →Sprüche 16:22 • 1. Korinther 11:31
Unsicherheit und das Verlangen nach Anerkennung können uns dazu verleiten, impulsiv zu handeln, um anderen zu beweisen, dass wir akzeptabel, gesellig oder mutig sind. Joschafat zeigte diese Schwäche, als er sich unbedacht mit gottlosen Königen verbündete und an verhängnisvollen Feldzügen teilnahm, die ihn beinahe das Leben kosteten. Gott bewahrte ihn aus Barmherzigkeit wegen seines aufrichtigen un
Mehr →Klagelieder 3:22 • 1. Korinther 14:1
Die Gemeinde muss ein Gleichgewicht zwischen Ordnung und Freiheit im Gottesdienst finden. Wir müssen der Liebe folgen und die Erbauung der anderen suchen, bevor wir unsere eigene Befriedigung suchen. Die geistlichen Gaben müssen innerhalb des Rahmens der Liebe und der Rücksichtnahme auf andere ausgedrückt werden. Wir müssen das sanftmütige und großzügige Verhalten unseres Herrn Jesus Christus nach
Mehr →Habakuk 3:17 • 2. Timotheus 3:12
Es ist wichtig, dass die Gemeinden ihre Gemeindemitglieder auf die Leiden und Widrigkeiten vorbereiten, die im Leben jedes Gläubigen kommen werden. Manchmal, trotz all unserer Bemühungen, halten die Prüfungen an, und wir neigen dazu, an der Treue und Barmherzigkeit Gottes zu zweifeln. In solchen Momenten müssen wir akzeptieren, dass Gott souverän ist, und anerkennen, dass alles, was er in unserem
Mehr →Jesaja 62:3 • Offenbarung 2:10
Die Geschichte von Tony Meléndez zeigt uns, dass eine schwere Einschränkung uns nicht daran hindert, außergewöhnliche Fähigkeiten zu entwickeln, wenn wir beharrlich üben. Nachdem er jahrelang gelernt hatte, mit den Füßen Gitarre zu spielen, eröffnete ihm sein Talent neue Möglichkeiten und machte sein Leben zu einer Quelle der Hoffnung. Gott hat uns große Anpassungsfähigkeit geschenkt: Unsere bestä
Mehr →Jeremia 23:6 • Römer 3:21
Vor Christus wurde die Rechtfertigung vor Gott durch Rituale und Werke erlangt, doch niemand konnte das Gesetz vollkommen erfüllen. Mit Christus wird die Erlösung aus Gnade gewonnen, und gute Werke sind eine Konsequenz unserer neuen Gotteskindschaft und eine Voraussetzung für eine aufrechterhaltene Beziehung zu Ihm. Es wird empfohlen, Römer 3,21-26 zu studieren, um die Erlösung aus Gnade besser zu
Mehr →Sprüche 4:18 • Epheser 1:18-20
Das Leben des Gerechten ist ein Pfad, dessen Licht immer heller wird: Gott möchte, dass wir als seine Kinder beständig an Reife, Weisheit und persönlicher Entwicklung zunehmen und selbst Misserfolge und Fehler als Stufen nutzen. Obwohl Ungehorsam und die Trennung von Gott das menschliche Potenzial beschnitten haben, setzt Christus durch den Geist Ressourcen und Kraft für ein fruchtbares Leben frei
Mehr →Habakuk 2:3 • 2. Timotheus 2:5
Die Visionen, die Gott in unsere Herzen legt, erfordern oft einen langen Entwicklungsprozess. Wir können Gottes Prozesse nicht beschleunigen und müssen geduldig warten, bis die Zeit ihrer Verwirklichung kommt. Beharrlichkeit ist ein Schlüsselbestandteil bei der Verfolgung unserer Träume. Wir müssen treu sein und bis zum Ende beharrlich bleiben, auch wenn es lange dauert, das Ziel zu erreichen. Got
Mehr →Jesaja 53:3 • 2. Korinther 8:9
Ich freue mich über die geistliche Tiefe der eingegangenen Beiträge und wünsche mir, dass sie zu einer breiteren Beteiligung anregen. Unsere Vision ist es, im Internet eine sichere Gemeinschaft zu bilden, in der Gläubige und diejenigen, die ihre geistliche Reise gerade erst beginnen, einander kennenlernen, lieben und unterstützen sowie füreinander beten können. Wir könnten einander auch mit Weishe
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