David Schreit Auf

Brandt Gillespie

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Brandt Gillespie

Zusammenfassung: David, ein Mann nach dem Herzen Gottes, kämpfte mit tiefgreifenden Sündenproblemen, erfuhr aber auch Gottes unverbrüchliche Liebe. Er bereute seine Sünden und bat in Psalm 51 um Vergebung. Als er von dem Propheten Nathan zur Rede gestellt wurde, erkannte David seine Sünde an und trauerte tief. Unsere Sündenentscheidungen können anderen einen Vorwand zum Sündigen geben, und wir müssen uns bemühen, jeden Tag mehr wie Gott zu werden. Die Reise ist schwer, aber die Verwandlung ist es wert.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen sogenannten „Unterlassungssünden“ und „Begehungssünden“.

Martin Luther ist bekannt für den Ausspruch: „Wir sündigen täglich in Gedanken, Worten und Werken.“ Im heutigen Text sehen wir David, diesen „Mann nach dem Herzen Gottes“, wie von Lukas in Apostelgeschichte Kapitel 13, Vers 22 beschrieben. David kämpfte mit tiefgreifenden Sündenproblemen, dennoch erfuhr er Gottes „unverbrüchliche Liebe“ ihm gegenüber in vollem Maße.

‭‭Psalm‬ ‭51, Verse 1-3 ist ein Gebet aus Davids bußfertigem Herzen... „Gott, sei mir gnädig nach deiner Güte; tilge meine Sünden nach deiner großen Barmherzigkeit. Wasche mich rein von meiner Missetat und reinige mich von meiner Sünde; denn ich erkenne meine Missetat, und meine Sünde ist immer vor mir.“‬‬‬

David beschloss, seine Sünde zu verbergen, bis er von dem Propheten Nathan zur Rede gestellt wurde. Nathan kam zu David mit der entwaffnenden Geschichte von dem armen Mann, der ein Lamm hatte, das er über alles liebte. Nathan führte aus, wie ein reicher Mann das einzige Lamm dieses armen Mannes gestohlen hatte, um es als Mahlzeit für einen Reisenden zuzubereiten, der im Haus des reichen Mannes Halt gemacht hatte. Diese Geschichte entzündete Zorn in David, der vehement antwortete: „So wahr der HERR lebt: Der Mann ist ein Kind des Todes, der das getan hat! Dazu soll er das Lamm vierfach erstatten, weil er solches getan und kein Mitleid gehabt hat.“ Da sprach Nathan zu David: „Du bist der Mann! So spricht der HERR, der Gott Israels: Ich habe dich zum König gesalbt über Israel .... Warum hast du denn das Wort des HERRN verachtet, dass du getan hast, was ihm missfällt? Uria, den Hetiter, hast du erschlagen mit dem Schwert, und seine Frau hast du dir zur Frau genommen; du hast ihn getötet durch das Schwert der Ammoniter.“ Da sprach David zu Nathan: „Ich habe gesündigt gegen den HERRN.“ Nathan sprach zu David: „So hat auch der HERR deine Sünde weggenommen; du wirst nicht sterben. Doch weil du die Feinde des HERRN durch diese Sache dazu gebracht hast, zu lästern, so wird der Sohn, der dir geboren ist, sterben müssen“ (2 Samuel 12:1-7).

Gott vergibt in Seiner unverbrüchlichen Liebe unsere Sünden, doch wenn wir sündigen, bringen wir die „Feinde des HERRN dazu, zu lästern.“ Unsere Sündenentscheidungen schaffen einen Vorwand für andere, zu sündigen. Diejenigen, die zuschauen, sagen sich: „Wenn diese Person, die behauptet, Gott zu lieben und ihm zu dienen, weiterhin in ihrem sündhaften Muster lebt, warum sollte ich dann etwas anderes tun, als weiterhin in meinen sündhaften Entscheidungen, Vergnügen und Mustern zu leben?“

David trat in eine Zeit tiefer Trauer ein, nachdem er von Nathan zur Rede gestellt worden war. Ich bin der Überzeugung, dass Davids aufrichtige Buße sein Leben verwandelte und einer der größten Gründe war, warum er der „Mann nach dem Herzen Gottes“ wurde.

Der Weg, zu dem zu werden, wozu wir berufen sind, ist KEIN leichter. Er ist schwer und mit schmerzhaften Kosten verbunden, aber letztendlich macht die Verwandlung in unserem Leben diese Reise lohnenswert.

Herr, wenn wir heute beten, hilf uns, uns nicht vor Deiner Berufung zu scheuen, Dir mehr und mehr ähnlich zu werden. Ich weiß, dass wir niemals vollständig dort ankommen werden, bevor wir diesen „irdischen Anzug“ ablegen und unseren „neuen (himmlischen) Körper“ anziehen, aber täglich rücken wir näher und näher an das heran, wozu Du uns machst, und daran, Dich widerzuspiegeln.