Sich Zeit Nehmen, Gott Kennenzulernen

Brandt Gillespie

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Brandt Gillespie

Zusammenfassung: David, ein Kriegerkönig, schrieb Psalm 86 in einer Zeit, in der er von Feinden gejagt und verfolgt wurde. In diesem herzlichen Gebet fleht David Gott um Gnade an und erkennt an, dass Gott ein Gott der Barmherzigkeit und Gnade ist. David wurde ein Mann nach Gottes eigenem Herzen, weil er sich die Zeit nahm, Gottes Herz kennenzulernen und zu schätzen. Wir sollten Gott nachjagen um Seiner selbst willen und Ihm erlauben, uns einzuprägen, welche Zeichen Er auch immer auf die Schriftrolle unserer Seele prägen möchte. Letztendlich sind wir Seine Botschaft an die ganze Welt. Lasst uns uns Zeit nehmen, Gott kennenzulernen, so wie David es tat.

Bei einem Mann wie David, einem Kriegerkönig, beobachten wir, wie er in verschiedenen Lebensabschnitten gejagt und verfolgt wurde, während er vor rachsüchtigen Feinden floh und sich versteckte. Viele Menschen fühlen sich heute, als würden sie ähnliche Gefühle erleben. In einigen Fällen mögen diese Feinde real sein, doch für viele sind die Feinde in unserem Kopf oder in eigentlich sicheren sozialen Umfeldern. In unserem heutigen Bibeltext befand sich David wahrscheinlich in einer dieser Phasen, als König Saul, Absalom, sein Sohn, oder das gesamte Philisterheer darauf aus war, ihn zu töten.

David schreibt in ‭‭Psalm‬ ‭86 und Verse 14-16‬.... „O Gott, übermütige Leute erheben sich gegen mich; eine gewalttätige Schar trachtet mir nach dem Leben. Du bist ihnen gleichgültig. Aber du, o Herr, bist ein Gott voller Barmherzigkeit und Gnade, langsam zum Zorn und reich an unversieglicher Liebe und Treue. Wende dich mir zu und sei mir gnädig. Verleih deinem Diener Kraft; rette mich“ (New Living Translation).‬‬‬‬‬‬

In diesem herzlichen Gebet hören wir den Ruf Davids, des Mannes, von dem Gott sagte: „Er war ein Mann nach meinem Herzen“ (1 Samuel 13,14). Der Grund, warum David letztendlich ein Mann nach Gottes eigenem Herzen wurde, war gerade der, dass er sich die Zeit nahm, mit Gott zu sein und Sein Herz zu verstehen und zu schätzen.

Bitte, liebe Geschwister, in all unserem Beten, in all unserem Nachjagen, in all unserem Suchen nach Gott, seid bitte vorsichtig, Gott nicht nachzujagen, um Seine Gunst zu erlangen. Ob ihr es merkt oder nicht, ihr habt Seine Gunst bereits. Jagt Ihm nicht nach wegen Funktion, Nutzen oder gar, um von Ihm gebraucht zu werden. Wenn ihr Gott nachjagt, versteht es sich fast von selbst, dass ihr von Ihm für den Dienst befähigt werdet, aber lasst eure Motivation sein, Ihm nachzujagen um Seiner selbst willen.

Erkennt Ihn. Erlaubt Ihm, euch einzuprägen, welche Zeichen Er auch immer auf die Schriftrolle eurer Seele prägen möchte. Wir denken, wir wollen Sein Bote sein; wir wollen Sein Wort tragen; wir wollen Sein Botschafter und Gesandter sein. Das seid ihr bereits! Letztendlich seid ihr Seine Botschaft an die ganze Welt. Wiederum drückte Paulus, der erstaunliche Apostel, der er war, es am besten aus in 2. Korinther Kapitel 3 und Verse 2 und 3.... „Ihr seid unser Brief, in unsere Herzen geschrieben, erkannt und gelesen von allen Menschen; es ist deutlich, dass ihr ein Brief Christi seid, durch uns vermittelt, nicht mit Tinte geschrieben, sondern mit dem Geist des lebendigen Gottes, nicht auf steinerne Tafeln, sondern auf fleischerne Tafeln, das heißt, auf Herzen“ (New King James Version).

David wählte, sich Zeit zu nehmen, um Gott kennenzulernen. Lasst uns dasselbe tun.